// durch die Welt, von couch zu couch – CouchSurfing 📺🛁

WARUM NICHT? – Hallo Welt!

Bald startet mein Abenteuer nach Neuseeland und deswegen mache ich mir jetzt schon total viele Gedanken! 😳 Schließlich werde ich dort ordentlich rumreisen (hoffentlich) und sogar mal einen Abstecher nach Hong Kong unternehmen! Da muss man sich auch ein bisschen vorbereiten, nicht nur auf „Oh-nein-was-nehme-ich-nur-mit-?!?!?!-😱“ bezogen, sondern auch auf die Zeit nach meiner Tätigkeit als Au Pair.
Okay klar, das ist schon noch weit entfernt… Ich werde erstmal in einer Gastfamilie wohnen, werde dort versorgt, habe meine Organisation als Anlaufstelle, und bin, im Idealfall, fest im Alltag eingebunden. Aber danach, so ist der Plan, möchte ich die restliche Zeit (ca. zwei bis drei Monate) Neuseeland auf eigene Faust bzw. auch mit Freunden aka. Reiselustigen und meinem Backpacker-Rucksack erkunden! (ich gehe mal davon aus, dass ich dort ein paar Freundschaften schließen werde, hehe)

So oder so, ich habe mich schon etwas informiert wegen Hostels und Zeltplätzen und Hotels und AirBnB und so weiter… Es gibt ganz schön viele Möglichkeiten durch Neuseeland zu reisen, bzw. durch die ganze Welt. Aber, wie immer, muss man  ein bisschen (naja oder eher mehr) aufs Geld schauen. 😫
Aber erst durch meine Mutter bin ich richtig bewusst auf eine mal ganz andere (und wahrscheinlich auch auf die billigste) Reiseform/Reiseunterkunft gestoßen.

CouchSurfing

Mittlerweile ist wahrscheinlich schon jeder auf Couchsurfing gestoßen und hat davon gehört. Schließlich ist die Community mittlerweile 10 Millionen Mitglieder groß und umfasst 200.000 Städte! 😳

Wer es noch nicht kennt: CouchSurfing unterstützt das Prinzip „local traveling„. Das heißt, man reist zwar durch die Stadt und man ist so gesehen ein Tourist, aber man ist mitten im Leben und spürt hautnah, wie es ist in dieser Kultur zu leben. Denn man schläft auf der Couch eines wahren Einheimischen und geht auf persönliche Erkundungstour mit allen Geheimtipps.

Das klingt total super, aber sich das vorzustellen und zu überlegen, ob das überhaupt klappt, ist schon schwer… Brian (der Autor) hat das alles einfach durchgezogen:

Er hat die coolste carioca in Rio getroffen, war in Chile Skifahren, durfte für einige Tage kostenlos auf den Philippinen in einer traumhaften Strandhütte verbleiben, wohnte in der Türkei bei einem Familienfest bei und noch vieles mehr …
Ich musste dabei feststellen, als ich all das las: Durch nichts werden die Leute mehr verbunden als durch Bier! 🍻😅

CouchSurifng

Also zu 90% waren diese Erlebnisse positiv! Natürlich kann es beim Couchsurfing auch ganz schön in die Hose gehen. Bei jemanden übernachten, den man über Email-Kontakt „kennengelernt“ hat? Klingt nicht wirklich sicher. Jeder kennt ja die Tücken des Internets. 😟
Deswegen sollte man aber auch auf jeden Fall, wenn man Couchsurfing in Betracht zieht, in seinem Profil klare Grenzen setzen und eindeutige Informationen angeben, lieber zu viel als zu wenig. Ein kleiner Prozent Sicherheit ist immerhin auch durch die Website an sich gegeben: die Mitglieder können sich gegenseitig bewerten und negative Erscheinungsweisen eines Mitgliedes können gemeldet werden. 👍🏼

Ich empfinde Couchsurfing als eine tolle Gelegenheit um die Welt zu kommen und die Kultur nicht von einem Reiseführer, der nur die Touristenplätze abklappert, zu erleben! So richtig in das Leben dort eintauchen, da bin ich dabei
Aber wirklich auf einer Couch eines Fremden übernachten? … Da muss ich zugeben, dass sich doch ein kleiner Angsthase bin. 😣
Deswegen würde ich lediglich vor Ort dann ein paar CouchSurfer anschreiben und fragen, ob sie nicht Lust hätten mich tagsüber mal mitzunehmen. Auf der Couch zu schlafen ist ja gar nicht nötig!

Ich wollte auf jeden Fall diese Reisemöglichkeit mit euch teilen, für den ein oder anderen ist das ja vielleicht auch genau das, was er gesucht hat! 

stay tuuuuuuned-
—viola