die dreisten drei in NEW ZEALAND – picture gallery 👶🏼👧🏼👦🏼

Kia Ora , ihr Lieben!

Hier eine kleine Auswahl an unseren tollen Reisebildern, die während dem Roadtrip entstanden sind. Alle können leider nicht rein, auch wenn ich sie gerne alle verpackt hätte! 😀

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Viola

PS: Wenn die Maus auf einem Bild ist, dann sieht man ein kleines Kommentar zum Bild! 🙂

 

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Der wilde Westen / Edition: Neuseeland – South Island Road trip Pt. 4 💨🌊💦

Kia Ora, ihr Lieben!

Bevor wir unsere lange Fahrt entlang der Westküste der Südinsel starteten, machten wir einen kurzen Halt im historischen Arrowtown. Arrowtown ist ein kleines Dörflein, daher in Neuseeland eigentlich nichts besonderes. Aber es ist unheimlich schön und hat einen besonderes, entspanntes Flair und ist deswegen wirklich sehenswert: Süße, historisch künstlerische Häuschen reihten sich auf der kurzen Hauptstraße nebeneinander. Trotz Zeitdruck und langsamer aufkommender Geldnot (😂) beschlossen wir uns glatt in ein kleines Café zu setzen und ein wenig von Arrowtowns ruhigen und gediegenen Atmosphäre aufzusaugen. Kaffee, Kakao und Crépes, lecker! 👌🏻

Wir fuhren einen unendlich langen Weg weiter bis Franz Josef, unserem nächsten Halt. Stundenlang kurvten wir auf einer einzigen Straße entlang, bis wir am frühen Abend, aber leider schon in tiefster Dunkelheit in unserem Hostel ankamen. Ein Walk war leider nicht mehr drin, deswegen kochten wir gemütlich unser Essen und saßen noch etwas beieinander. Mir ging es immer schlechter, weswegen wir noch beschlossen die Healthline Neuseelands anzurufen und um Rat zu fragen. Arzt oder einfach nur Hustensaft? Wirklich Lust auf einen Arztbesuch hatte ich nicht, schließlich hatten wir einen relativ straffen Zeitplan und stundenlang beim Arzt zu sitzen – so wie man es aus Deutschland kennt -, nein danke! Doch sowohl die Frau am Telefon, als auch meine Mutter überzeugten mich, dass es die bessere Wahl ist, mich durchchecken zu lassen. Den Walk zum Gletscher am nächsten Tag konnte ich sowieso abblasen. Schade! 😕
Stundenlang googelte ich daher, wo denn der nächste Arzt an der Westküste ist. In Franz Josef war keiner bis zum Donnerstag da (da frage ich mich, wie die das machen, wenn wirklich einer schwerkrank wird…) und das nächste Medical Center ist in Greymouth, ca. drei Stunden Fahrt von unserem Hostel. Letztendlich konnten wir eine kleine Arztpraxis in Harihari ausmachen, die nur eine Stunde entfernt war und zu der ich mich morgen aufmachen musste… In Deutschland ist man das nicht gewöhnt und man kann es sich nicht vorstellen, aber hier ist es wirklich ein Akt ein ordentliches Krankenhaus, geschweige denn einen Arzt zu finden!

Hannah und ich (Hannah hatte auch einige Leiden – man, uns hat es echt erwischt) blieben also am Montagmorgen im Hostel und genossen so weit es ging einen ruhigen Vormittag, während der Rest zum Franz Josef Gletscher gelaufen ist. So gerne wäre ich mitgegangen!
Danach fuhr mich Laura nach Harihari zum Arzt, der Rest blieb da und Sarah machte sogar einen Sykdive! Aaaaaah, den wollte ich dort eigentlich auch super gerne machen, doch die Gesundheit ging vor. Sarah zeigte mir im Anschluss das Video, mega cool! Mein Sykdive kommt noch (VIVI!!!!)! 🙂

In der Arztpraxis stellte sich dann heraus, dass nur eine Krankenschwester vor Ort war. Besser als nichts! Ich erhielt ein Asthmaspray und eine Ladung Paracetamol und Ibuprofen, die ich in einer unmenschlich hohen Dosis zu mir nehmen sollte und wurde wieder Heim geschickt, hm. Die hohe Dosis an Tabletten kannte ich von meinen Gasteltern schon, doch mit so viel Tabellen fühlte ich mich (und meine Mutter auch und Laura auch etwas) damit nicht wirklich. Nichtsdestotrotz probiere ich den Tag lang während der Fahrt von Franz Josef nach Greymouth, unserem nächsten Halt, das Asthmaspray aus. 😐
Spät am Abend kamen wir in unserem interessanten und speziellen Hostel an. Niedlich und süß, mit Frühstück inklusive! Jedes Zimmer hatte sein eigenes Tiermotto, wir waren im Tigerzimmer, hihi. Wir hüpften sofort ins Bett, denn wir waren alle geschafft vom Tag und der Fahrt.

Dienstagmorgen wollten wir sofort wieder weiter fahren, Greymouth sollte nur als kleiner Zwischenstopp dienen. Doch mir ging es immer noch nicht besser, weswegen ich dann den Roadtrip erneut etwas bremsen musste: ich musste nochmal zum Arzt. Das Medical Center war diesmal um die Ecke und ich hatte sofort einen Termin am Morgen. Endlich ein richtiges „Krankenhaus“!
Ich erhielt (endlich) ein Antibiotikum und mir wurde auf meine Frage, ob denn 4000mg Paracetamol und 1000mg Ibuprofen am Tag wirklich in Ordnung (verschriebene Dosis der Krankenschwester in Harihari) wären, geantwortet: „Ja klar, das kann man im Krankheitsfall mal machen“. Hm, okay, klingt schon etwas viel und nicht wirklich gesund… Naja, die Neuseeländer ticken halt etwas anders!

Nachdem ich erneut eine dicke Arztrechnung zahlen musste, konnte der Roadtrip weiter in den Norden fortgesetzt werden. 💪🏼
Die Fahrt war wieder super lang und sehr verregnet. Eigentlich wollten wir uns auf halber Strecke die Pancake-Rocks anschauen, aber der Regen machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Stattdessen haben wir uns wieder in ein Café gesetzt und eine heiße Schokolade geschlürft, um den heftigen Regensturm abzuwarten.
Unglaublich, wie sich auf der weiteren Fahrt die Natur geändert hat! Während weiter im Süden sich die Berge um die Wette mit Schnee und ganz kahl in die Höhe streckten , machten sich auf dem Weg in den nördlichen Teil der Westküste breite, kleinere Berge und ein Urwald, fast schon ein Regenwald, gegenüber vom Meer breit. Kleine Wege führten in die Wald hinein und man konnte alle paar Kilometer kleine Dächer von kleinen Häuschen zwischen den Bäumen ausmachen. Ich fühlte mich, als wäre ich wieder am East Cape, nur dass alles um das fünffache größer und gigantischer ist!

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Bye, bye snow caps!

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Picton

In Nelson angekommen, schlenderten wir nur kurz in der Innenstadt umher und Hannah und Anouk gönnten sich im Kaffee eine Kleinigkeit bevor wir weiter nach Picton düsten.

In Picton fackelten wir nicht lange, wir machten uns sofort auf in die kleine süße Innenstadt, um uns mal ein bisschen umzugucken – nicht nur zum shoppen, natürlich! Danach brachen zu den Nelson Lakes auf, wir hatten schließlich noch gutes Wetter und das darf man nicht ungenutzt lassen. Der berühmte Steg an dem See gehört wohl zu den meist fotografierten Stegen der Welt, haha. Aber verständlich, man hat so einen wunderschönen Panoramablick in die Berge!

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Was geht?

Wir fuhren zurück ins Hostel und es wurde auch schon wieder dunkel… Das hieß: kochen, quatschen und ab ins Bett! 😝

Abel Tasman Nationalpark, wir kommen! 🚙

Oh beautiful Queenstown – South Island road trip Pt. 3 😆❤️

Kia Ora, ihr Lieben!

Mit einer heißen Schokolade und einem mal wieder vollgepackten Auto fuhren wir Donnerstag von Wanaka weiter nach Queenstown, in das pumpende Herz der sonst karg bewohnten Südinsel.
Eine Reihe von unbewachsenen und unbelebten, steilen Bergen begleitete uns auf unserer Fahrt bis wir dann das wunderschöne Queenstown inmitten von Gebirgsketten und am Fuße eines riesigen Sees von weitem aus erkennen konnten. 😍 Der Knaller: Wir fuhren extra eine Scenic Touristic Route, die durch die Berge führte. Wir fuhren einen Berg hinauf und es fing langsam an zu schneien. Wir freuten uns total über den Schnee, doch das hielt nicht lange an. Plötzlich wurden wir angehalten und es hieß: Schneeketten anlegen, bitte! Hä? Es nieselt doch nur ein bisschen Schnee herunter, es bleibt nicht mal auf der Straße richtig liegen! Naja, vielleicht ist der Schnee hier anders, auf jeden Fall hatten wir keine Wahl, das Auto musste ausgepackt und die Schneeketten angelegt werden. Die konnten wir dann auch sofort wieder abnehmen, denn uns wurde nach fünf Minuten gesagt, dass sie laut Roadinspection nicht mehr nötig sind. Immerhin wissen wir jetzt, wie man Schneeketten anlegt! 😀
Und dann: Yaaaaay, nach einer schneekettenfreien Fahrt sind wir endlich in der berühmten Stadt, von der alle nur schwärmen, angekommen! Jetzt sind wir mal dran, uns ein Bild vom Stadtleben zu machen!

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Nachdem wir im (echt super coolen!) Hostel eingecheckt sind, starteten wir sofort zu Fuß in das City Center. Wow, eine kleine große Innenstadt, die toll zu erlaufen, unglaublich belebt und einfach super süß ist. Nicht ganz so üblich heir in Neuseeland, besonders bezogen auf den belebten Part (abgesehen vom Town Center Aucklands – dort ist immer was los). Wir liefen zum See und betrachteten bei dem wunderschönen Wetter den Ausblick in die nackten Berge – sooooo schön! 😍
Wir beschlossen sofort bei dem Wetter die Gondel hoch zum Aussichtspunkt zu nehmen und uns dazu noch ein bisschen Action zu gönnen. Zwar hatten wir alle das größtenteils schon in Rotorua gemacht, aber den Spaß macht man gerne zweimal: Luge-Riding! In einer, sagen wir mal, Seifenkiste brettern wir den Berg zur Hälfte runter und fahren ihn dann per Lift wieder hoch.
Es hat super viel Spaß gemacht, aber es war einfach so kalt, dass hat die Lust wieder und wieder runterzufahren nach und nach eher gedrückt… Zumal es auch nur zwei Tracks zum fahren gab. Nichts im Vergleich zu Rotorua, wo man vier bis fünf unterschiedliche Routen zum Fahren hat!
Vor der Fahrt hatten wir uns schon Queenstown von oben angeschaut, nach dem Luge-Riding bewunderten wir die Stadt schließlich nochmal bei Nacht. Einfach unglaublich, wie die Stadt inmitten dieser Natur entstanden ist!

Queenstown 2

beautiful Queenstown

So schön die Aussicht auch war – wir fahren froh, als wir schnell wieder runter sind, denn uns war eiskalt und wir hatten Hunger.
Vorspeise: lecker Cookies von Cookie-Time! Cookie-Time ist eine neuseeländische Mark und hatte einen Laden direkt in Queenstown. Das hieß leckere frisch gebackene Cookies, yum! Wir nutzen die Happy Hour (2 Cookies for 1) und ließen sogar noch unsere Stimme im ganzen Laden bei einer geballten Karaokeeinlage erklingen. Das gab free Cookies für uns alle! Was tut man nicht alles für Cookies!

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mmmmmammmmpf

Und dann endlich… Zeit für einen berühmten Fergburger!
Der sogenannte „Fergburger“ ist der beste Burger Neuseelands – jedenfalls ist er dafür bekannt und naja, ich kann es ja jetzt auch selber bezeugen, hihi. 😄 Das weiß aber auch leider jeder…. Trotz Bestellung mussten Steffen und Sarah beim Abholen unserer Burger nochmal 25 Minuten warten – und wir haben vorbestellt! Egal, zu welcher Tageszeit man an dem Laden vorbeifährt, die Schlange steht IMMER bis nach draußen und man darf mindestens 30 Minuten anstehen. Es ist halt das Touristen Must-Do! Aber er (bzw. alle Burger) dort sind halt auch wirklich lecker! Ich gönnte mir einen Lammburger (ganz im Kiwi-Style!), so lecker! 😝
Noch am gleichen Abend holten wir Anouk, die sechste und letzte im Bunde, vom Flughafen ab und Steffen werden wir dort dann am Samstagmittag abladen.

Am nächsten Tag, Freitag, machten wir uns auf den Weg (ohne Sarah, mit Anouk) zum Milford Sound. Um fünf Uhr morgens ging es los, uaaaaah. Denn insgesamt fährt man von Queenstown aus vier Stunden und die Tour sollte um zehn Uhr losgehen.
Wir hingen alle ganz schön müde durch und hatten so gar nicht auf eine lange Autofahrt. Trotzdem waren wir total auf Milford Sound gespannt.

Auf dem Weg checkten wir regelmäßig die Roadinspection und soweit sah es sehr schlecht aus. Der letzte Teil der Route war noch immer aufgrund des nebligen und schneereichen Wetters gesperrt. Wir hofften auf unserer ganzes Glück und fuhren die ganze Route weiter.  Zum Glück! Zwar hatte sich auf halber Strecke herausgestellt, dass die Route an dem Tag garantiert nicht mehr geöffnet wird, aber wir fuhren bis zur Absperrung weiter und konnten schon ein bisschen in die tolle Landschaft des Milford Sounds reinschnuppern und sogar die Mirrorlakes sehen. Wirklich schade, dass wir die Bootstour nicht machen konnten! 😓

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Wir drehten also wieder um und machten uns einen entspannten Abend. Mir ging es leider schon seit früh morgens nicht sehr gut, ich hatte Halsweh, Kopfschmerzen und dadurch etwas schlechte Laune… 😐
Am Abend wollten wir alle zusammen Queenstown unsicher machen – die Stadt ist bekannt für ihr aufregendes Nachtleben -, ich entschied mich aber lieber früher ins Bett zu gehen, um mich hoffentlich bis morgen gut zu erholen. Denn da stand etwas ganz schön krasses an…. 😋

Samstagmorgen splitteten wir uns alle auf: Anouk und Steffen gingen nochmal in die Stadt bzw. zum Shotover Jet, Laura und Sarah fuhren zur Nevis Swing und Hannah und ich bereiteten uns ganz aufgeregt auf die Canyon Swing vor!
Beide Swings sind Extrem-Schaukeln, die über einen Abgrund entlang schwingen. So aufregend! Der Unterscheid zwischen der Nevis und der Canon Swing ist im Grunde, dass Laura und Sarah sich sozusagen „nur“ auf einer Schaukel 300 bis 400 Meter lang über den Abgrund schwingen ließen wohingegen Hannah und ich neben dem „Schaukelelement“ noch davor einen 70 Meter freien Fall dazu hatten – wie bei einem Bungy! Beides auf jeden Fall nur für Adrenalinjunkies! 😆
AAAAH, der erste Adrenalinkick auf der Südinsel für uns alle an stand an und die Nerven lagen blank!
Ich hatte vorher noch ständig überlegt, ob ich einen Bungy machen sollte oder nicht. Ich war so hin- und hergerissen wegen den Risiken usw. … Die Swing erschien mir wie ein gutes Mittelding. Eine Schaukel über den Abgrund? Klingt echt cool und gibt ja auch einen richtig guten Kick. Doch dann erfuhr ich, dass es davor eigentlich wie ein Bungy ist: 70 Meter freier Fall direkt am Anfang. Ääääh, bitte was? Soviel zum Thema „vorher gut informieren“. 😂
Naja, zwar wollte ich mich sogar erst noch drücken, da es mir über Nacht schlechter ging als am Abend zuvor, aber es war eh zu spät, bezahlt war es schon, im Laufe des Tages ging es mir wieder besser und ich wollte das jetzt durchziehen! 💪🏼

Schon eine Stunde vorher meldeten wir uns im Ladenbüro an und schlugen dort unsere Zeit tot, denn der Sprung stand erst um 11:30 Uhr an: Wir schauten Videos und Bilder von Menschen, die von der Plattform in den Abgrund stürzen. Während ich super aufgeregt war, saß Hannah total entspannt neben mir und meinte nur „Also ich denk da gerade noch gar nicht drüber nach!“. Ich viel zu viel! 
Dann ging es los: Per Shuttle fuhren wir zum Canyon, wir wurden eingewiesen, angekleidet und dann sprangen wir reihenweise von der Klippe. 👀
Hannah und ich beschlossen den ersten Sprung zusammen als Tandem durchzustehen. Als wir schließlich am Abgrund standen machte ich einen entschlossenen Schritt nach vorne und hätte sofort runterspringen können, während Hannah dann diejenige war, die ganz aufgeregt und unsicher war, wie ich es zu Beginn gewesen bin. Als wir dann endlich bereit waren, redeten die zwei lustigen Mitarbeiter über ihre Goldfische und sonstige Erfahrungen mit Haustieren. Jaja, ganz lustig. 😂😂😂
Wir standen da und wollten endlich springen doch ohne OK ging ja nichts! Doch dann: AAAAAAAAAAH! – ok gut, der Schrei kam nicht wirklich von mir, sondern von Hannah. Bei mir kam einfach kein Ton heraus! Die Sekunde als wir den Schritt in den Abgrund machten, war die schlimmste, die hatte mir echt den Atem genommen.

Swing 02 - Small Multi

Einfach nur mega krass! So krass, dass wir beide es gleich nochmal machen wollten! Hannah und ich machten also direkt im Anschluss unseren zweiten Sprung. Diesmal jedoch nicht zusammen, sondern wie eigentlich von Anfang an geplant alleine und auf einem Stuhl sitzend. 😳
Hannah kippte zuerst in den Abgrund nachdem die Jungs ganz gemein mit ihr ein bisschen rumgekippelt haben – ich flog dafür relativ schnell. „Du hast so gehustet, ich dachte schon du stirbst! Da dachte ich, dass ich dich da direkt einfach in den Abgrund schubsen kann.“ 😆
Ich kann diese Swing nur empfehlen! Man muss wirklich über den eigenen Schatten springen, im wahrsten Sinne des Wortes! Und noch dazu: Das nenne ich Extremtherapie! Ich werde jetzt nie wieder kippeln! Für alle verzweifelten Eltern: Einfach das Kind auf diesen Stuhl setzen und in die Tiefe schubsen, hihi.

Die Videolinks zu beiden gekürzten Videos (Passwort: nzv16):
tandem front jump – https://vimeo.com/177995712
the chair – https://vimeo.com/177995713

Danach trafen wir uns alle in der Stadt wieder. Wir verabschiedeten uns am Flughafen von Steffen und wir Mädels machten uns auf in ein Restaurant für lecker Pizza zur Feier des Tages. Anschließend gingen wir noch clubben, wie mein Papa so gerne sagt ❤️, aber noch vor Zwölf sind wir auch schon wieder ins Hostel. Wir alle waren sehr müde und mir ging es eigentlich auch immer nicht sehr gut.😢

Am nächsten Tag machten wir uns wieder auf den Weg, um die Westküste zu erkunden!😏

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On top of the world / Wanaka and Roys Peak – South Island road trip Pt. 2 🗻💪🏼

Kia Ora, ihr Lieben!

Noch am selben Tag, Sonntag, machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Stopp: Wanaka. Wir kamen am Abend im Hostel an, kochten uns leckeres Essen und wollten eigentlich alle wieder, nach dem langen Tag und einer Runde Stadt Land Fluss, früh ins Bett gehen.
Doch dann kam wieder der Einfall: Lasst lieber noch den berühmten Lonely Tree bei dem klaren Sternenhimmel auch bei Nacht betrachten! Wir bzw. ein Teil unserer Gruppe packen uns wieder dick ein und fuhren fix zum Lonely Tree. Es war wieder echt kalt, aber der Ausblick auf den See mit dem Lonely Tree mittendrin war wunderschön.
Dann hüpften wir aber auch schnell ins Bett, denn am nächsten Tag war eine große Wanderung vorgesehen. 😳

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Lonely Tree bei Tag

Montagmorgen ging es nämlich wieder früh aus den Betten. Wir wappneten uns für den Tag mit einem großen Frühstück, einem dicken Lunchpaket, ordentlich viel Wasser und Tausends Schichten an Kleidung. Wir wollten zum berühmten Roys Peak hoch wandern und uns Wanaka von oben anschauen.
Bei Dunkelheit mit Taschenlampe starteten wir unseren Weg hinauf. Steffen hing uns Mädels schon nach 2 Minuten ab, haha. 😂 Wir hatten schon nach weiteren zehn Minuten wirklich zu kämpfen! Es war einfach so steil und es hörte nicht auf! Und das große Frühstück lag auch ganz schön im Magen… Nichtsdestotrotz liefen wir fleißig weiter mit ein paar kleineren Pausen dazwischen.
Nach ca. einer Stunde fing auch die Sonne an, sich langsam hinter den Bergen und den Wolken hervorzukämpfen. Zu Beginn hatten wir geplant bei Sonnenaufgang schon oben zu sein, aber hatten die Idee aufgrund der Kälte und dem frühen Aufstehen schnell wieder verworfen. Es war aber auch unheimlich schön den Sonnenaufgang mit der Wolkendecke auf dem Weg nach oben betrachten zu können! Er hat uns den Lauf nach oben auch ganz schön versüßt  und uns Entschuldigungen für „Fotopausen“ gegeben, hihi. 😄

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Sunrise

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Wir liefen eine weiteren Stunde und trafen auf die ersten, die schon wieder auf den Weg nach unten waren. Ganz neugierig und ganz guter Dinge fragen wir nach, wie lange es denn noch nach oben ist, soweit sah es gar nicht mehr aus und schließlich sind wir schon zwei Stunden gelaufen. Und ist der Walk zum Roys Peak nicht auch ungefähr zwei bis zweieinhalb Stunden lang, oder? … Pustekuchen! „Hmm, ihr habt jetzt vielleicht ungefähr die Hälfte geschafft, denke ich…“, meinte die freundliche Frau. „WAAAAAAAS?“. Das nahm uns eigentlich ganz schön die weitere Lust, aber umdrehen kam gar nicht in Frage und das Bild von der Aussicht dort oben hing uns immer noch im Kopf. Also, weiter ging’s! 💪🏼
Uns kamen viele weitere entgegen, die wieder auf dem Weg nach unten waren, und wir wurden auch schon von mehreren überholt, die aber auch wirklich mit einem ganz schönen Tempo hochgerannt sind, uiuiui. Zwei sind sogar hochgejoggt! (Einer von denen war sogar 14 Jahre alt, wie sich später herausstellte – verrückt!).

Und schließlich, nach dreieinhalb Stunden stupidem vor sich hin Laufen (in guter Gesellschaft sei wohl gesagt 😌) kamen wir oben an und wurden von der unglaublichen Aussicht (und Steffens ersten Kommentar: „Ich warte seit einer Stunde und 15 Minuten hier oben auf euch!“ 😄😄😄) erschlagen!
Wow, so hart der Weg hier hoch auch war, das war es umso mehr wert! Das Wetter hatte uns wirklich gute Dienste geleistet: Die Wolkendecke hatte sich aufgeklart und wir blickten auf den riesigen Lake Wanaka. Erst von hier oben konnte man das Ausmaß der Gebirgsketten sehen und die Größe vom See erfassen. Am liebsten wäre ich sofort zum Aussichtspunkt gerannt und hätte in das wunderschöne Panorama meine Freudensschreie losgelassen, aber wir mussten uns erstmal hinsetzen. Danach ging die Fotosession los:

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Roys Peak

Im Anschluss beschlossen Sarah, Steffen und ich eine weitere halbe Stunde den Berg etwas weiter hoch zu laufen und Mount Roy vollständig zu erklimmen. Diese Aussicht hat uns den Rest gegeben. WAHNSINN!

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Der Abstieg war um einiges härter als der Aufstieg, unsere Knie waren weich wie Pudding und schmerzten höllisch. Dafür konnte wir uns nach „nur“ zwei Stunden unten erleichtert und überglücklich ins Auto setzen. 😀
Wir fuhren nochmal ganz fix für den Rest der Gruppe zum Lonely Tree, gingen für das Abendessen einkaufen und entspannten uns nach einer heißen Dusche mit einem Film in den Fernsehraum vom Hostel. Aaaah, tat das gut! Steffen ging lieber noch eine Runde joggen, was uns mit offenen Mündern und langen Gesichtern dastehen ließ, oh man! Nach einer leckeren und wohlverdienten Pizza ging es, wie immer, früh ins Bett.

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Zu viel Nebel!

Den Dienstag wollten wir, trotz dem gemeinen Muskelkater in den Beinen, wieder fleißig nutzen. Zusammen mit zwei weiteren Deutschen, die wir am vorherigen Tag auf Roys Peak kennengelernt haben, zum Rob Roy Gletscher gewandert. Zumindest hatten wir das vor… Schon auf dem Weg mit dem Auto zum Walk war es erstmal ganz schön nass. Wir mussten mit dem Auto neun kleinere Bäche überqueren, die laut Informationscenter nur klein und unbedenklich sind. Doch die Nacht davor hat es ganz schön geschüttet. Aber kein Problem, alles machbar und auch ganz schön aufregend durch die Flüsse zu fahren (besonders da ich sogar am Steuer saß 😎)! Nur die Jungs waren etwas zögerlich, hihi (nicht da gute Auto!).
Doch als wir dort ankamen und eine halbe Stunde gelaufen sind, mussten wir auch schon wieder umdrehen. Der Regen wurde stärker und die Bedenken, dass die kleinen Bäche viel, viel größer werden auch. Außerdem war es sehr neblig, den Gletscher hätten wir wohl eh nicht gesehen… Deswegen ging es leider wieder zurück.
In Wanaka beschlossen wir zusammen eine leckere heiße Schokolade zu trinken, bevor wir den Tag ganz ungenutzt lassen und wir uns im Hostel wieder vor den Fernseher mit einem Film schmeißen. 😄

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Yum!

Den nächsten Tag, Mittwoch, konnten wir leider gar nicht für Outdoor-Aktivitäten nutzen. Das Wetter hat uns im Stich gelassen! Steffen und ich wollten eigentlich Skifahren gehen. Endlich wieder auf Skiern stehen, das wäre so toll gewesen, aber der große Schnee blieb bisher leider aus. Es hat den ganzen Tag auch nur geregnet und es war sehr stürmisch. Ein großes Sturmtief in der Größe von Australien schwebte über Neuseeland, da dachten wir uns lieber, das wir im Hostel bleiben und mal wieder ein paar Filme gucken (wir hatten ganz schön Glück – sonst keiner chillte mal den ganzen Tag im Hostel und wollte einen Film schauen, wir hatten den Raum für uns!). Lediglich für ein superleckeres Eis um die Ecke trauten wir uns mal raus. 😆

Leider mussten wir Wanaka dann am Donnerstag auch schon wieder verlassen. Wir gönnten uns eine lecker heiße Schokolade (fast die beste, die ich bisher hatte) aus dem Eisladen und machten uns auf die Socken nach Queenstown! ❤️

🚙🚙🚙

 

beautiful Mt. Cook 🗻❤️ – SEE YOU LATER, North Island, HELLO South Island! 😎🌿

Kia Ora, ihr Lieben!

ENDLICH ging es für mich auf die Südinsel! 😍 Nach 6 Monaten auf der schon unglaublich schönen und atemberaubenden Nordinsel und einem kleinen Einblick in Christchurch im Mai durfte ich die nochmal viel schönere und überwältigende Südinsel mal etwas genauer erkunden – ich hatte dafür leider nur ungefähr zwei (viel zu kurze!) Wochen, aber ich habe so viel gesehen und so viel erlebt und vor allem mich super vom doch etwas stressigen und manchmal (ich bin ehrlich) einseitigen Au Pair Alltag erholt. Das tat unheimlich gut.😇

Samstagmorgen, dem 9.7., ging es samt fetten Gepäck und mit ganz viel Spannung zum Flughafen und in Richtung Christchurch. Kurz vor dem Flug habe ich dann schließlich den ersten Teil meiner Reisetruppe in Person kennengelernt: Hannah, Laura und Steffen. Wir kamen sofort super klar, aber wir hatten ja auch schon vorher geskypt und via Whats App geschrieben. 👍🏼

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Packen und Quetschen!

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Ausblick aus dem Auto – gigantischer und weitläufiger als auf der Nordinsel!

Im um einiges kälteren Christchurch hat uns die 5. im Bunde, Sarah, mit dem Mietauto abgeholt. Und dann ging der Trip auf der Südinsel endlich los! Naja, fast. 😆 Erstmal ging es Einkaufen und noch mehr Sachen in den Kofferraum stopfen und dann ging es ab Richtung Mt. Cook Nationalpark. Schon auf dem Weg dorthin wurden wir von der unglaubliche Kulisse im wahrsten Sinne des Wortes erschlagen: riesige Gebirgsketten mit Schnee bedeckt, giantische Seen, die so blau wahren wie der Himmel und ewig lang keine Häuser weit und breit.

Den ersten Stopp machten wir am Lake Tekapo und der berühmten „Church of the Good Shepherd“. Eine Idylle, die man in Worte kaum beschreiben kann und die auch das Bild nicht mal zur Hälfte einfangen konnte. Die Kirche ist ganz klein gehalten und total schlicht. Aber es ist die schönste Kirche, die ich jemals gesehen habe. Das Innere wird von von ganz wenigen Sitzbankreihen geschmückt und der Altar besteht im Grunde nur aus einem Sockel, auf dem ein Kreuz steht. Was aber für den gewissen Zauber sorgt, das ist die Aussicht auf den Lake Tekapo durch das Panoramafenster hinter dem kleinen Altar. Eine spontane Hochzeit in dieser Kirche? Ich wär dabei gewesen, hihi! 😜
Wir fuhren weiter, um nicht zu spät am Mt Cook Nationalpark anzukommen, aber wir mussten doch nochmal zwischendrein anhalten. Wir fuhren für fünf Dollar (was ja eigentlich der Knüller ist, aber – wie immer – es hat sich gelohnt!) einen kleinen Berg mit einem Observatorium hinauf und duften eine wunderschöne Aussicht auf Lake Tekapo von einem ganz anderen Winkel genießen und sogar weiter in die Ferne die „SkyMountainline“ betrachten. 😳

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Church of the Good Shepherd

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Lake Tekapo

Schließlich sind wir endlich in den Nationalpark gefahren. Dort gibt es ein kleines Village, die aber eigentlich nur aus Ferienhäusern, Appartements und einem einzigen Hostel besteht. Wirklich tiny!
Wir packten alles aus dem Auto und richteten uns in dem süßen Hostel ein. Es hat mich total an ein Skiferienhaus in Österreich oder Italien erinnert, und dazu noch die ganzen Berge mit dem Schnee obendrauf… Da habe ich ganz schön Lust auf Skifahren bekommen! Aber das sollte ja eh noch in Wanka anstehen. 😄
Es gab unser erstes gemeinsames Abendessen und dann entspannten wir etwas in unseren Betten. So eine lange Fahrt haut doch ganz schön rein, auch wenn man nur sitzt. Doch vor allem auf der Südinsel muss man mit viel Fahrerei rechnen, denn alles liegt sehr weit auseinander. Das wird einem manchmal auch wirklich zum Verhängnis, dazu in den späteren Beiträgen mehr!
Das Wetter war aber so gut, dass wir beschlossen haben ganz spät am Abend nochmal raus zu gehen und den Sternenhimmel vom anderen Ende der Welt zu betrachten. Denn in diesem Nationalpark wird an Lampen und Co. gespart und jeder Besucher wird darauf hingewiesen kaum Licht zu verwenden, um die Lichtverschmutzung gering zu halten. Tolle Sache, auch wenn es echt ganz schön dunkel war. Auckland ist immer wahnsinnig hell, daher war das eine tolle Abwechslung.
Brrrr, ganz schön mutig, dass wir uns mitten in der Nacht in die Kälte getraut haben! Die Finger und Zehen haben sich dann auch erstmal abgemeldet, aber was soll’s! Ich habe noch nie so deutlich die Milchstraße gesehen! Der Sternenhimmel war wirklich atemberaubend! Steffen, unser Fotograf, gab uns einige Tipps und Anweisungen, wie man die Kamera am besten Einstellt um diese Aussicht (einigermaßen) festzuhalten:

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Die Milchstraße – meine Kamera (Bildschirmhelligkeit ganz hoch stellen bitte!)

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Steffens Kameraufnahme

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❤️

Ganz motiviert und im Erkundungsfieber sind Steffen und ich am nächsten Sonntagmorgen raus in die Eiseskälte und Dunkelheit, um einen kleinen Lauf in früher Stunde zu absolvieren. Die Luft war so kalt und frisch, sie hat ganz schön in meinen Lungen gestochen, doch ohne Fleiß kein Preis! Wir joggten den noch vereisten und ganz einsamen Huka Valley Track zum Mt Cook entlang, den wir dann später am Tag noch zusammen mit den anderen gelaufen sind. Die ganzen 10 km habe ich leider nicht geschafft, ich bin einfach zu sehr aus dem Joggen raus (ich arbeite dran!), aber dennoch konnte ich einen Teil der Wahnsinnskulisse genießen!!!! Als wir am Mittag zusammen mit den anderen den Weg entspannt entlang liefen, konnte ich dann auch den ganzen wundervollen Rest des Tracks und am Ende auch Mt. Cook mit großen Augen betrachten. Wunderschön! 😀

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Mt. Cook – der höchste Berg Neuseelands (3724m)

Nach vier Stunden laufen ging es wieder ins Auto und weiter auf die einzige Straße, weit und breit. Verfahren kann man sich hier auf jeden Fall nicht! Wir fuhren am Lake Pukaki, der berühmt für seine intensive, blaue Farbe ist –  er ist wirklich echt total blau, mega krass – und an vielen weiteren tollen Gebirgsketten vorbei. Doch von denen erstmal genug in diesem Beitrag! (Ich liebe Berge)
Nächster Stopp:Wanaka!

🚙🚙🚙 – Day 1 & 2

 

I am a tough girl! 💪🏼😎👍🏼

Kia Ora, ihr Lieben!

Ich bon ganz schön auf dem Sprung, deswegen fasse ich mich mal wirklich ganz schön kurz und lasse vor allem auch Bilder für sich sprechen! 😄

Am letzten Wochenende habe ich zusammen mit Annika und Charlie bei der Tough Guy and Gal Challenge teilgenommen. Das ist ein 6 km langer Mud Run mit ordentlich viel Action- und Schlammspaß:  Wir rannten, kriechen, hüpften (…) durch Schlammlöcher, dreckige Pfützen und über weitere unterschiedliche Hindernisse. Es war ein absoluter Spaß! Wir kleideten uns alle in Neon, das war das Motto von Au Pair Link und dann ging es ab! 😆
Danach hies es aber schrubben, schrubben, schrubben!

Nach eine kleinen großen Stärkung (lecker Nachos, Steak and Cheese Pie und Popcorn, hehe) ging es für mich weiter direkt zum Strand in Long Bay. Denn dort veranstaltete mein Judoverein einen Mid-winter swim im Meer. Urgh! 😳Was habe ich mir denn da eingebrockt! Mitten im Winter von Neuseeland ins 15°C kalte Meer springen?
Alles kein Problem für uns Judokas, der Großteil ist nach dem Gruppenfoto sofort ins Meer gesprintet, um es hinter sich zu bringen. Wir bleiben vielleicht 5 min drin, dann sprinteten wir auch schon wieder so schnell heraus, wie wir reingerannt sind, haha. 😝
Anschließend gab es leckere Kürbissuppe und maaaaaaassig Alkohol (Glühwein, Whiskey, Wodka, Rum,…) bei einem der Judokas. Wusste bis dahin gar nicht, dass die Kiwis ja wirklich richtige Trinker sind!!! 😮

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Thema: Superheros! (Ich hatte spontan natürlich kein Kostüm…)

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KALT!

Am Sonntag hieß es ein letztes Mal lecker Pommer essen gehen zusammen mit Annika und Charlie! Annikas Au Pair Zeit in Neuseeland endete heute und am Sonntag war unsere letzte Chance uns nochmal zu sehen… 😢😢😢
Bye Bye, gute reise mit deinen Eltern! ❤️

Das war es auch schon, denn jetzt mache ich mich auf die Socken. DIE SÜDINSEL WARTET AUF MICH, JUHU! Ich habe endlich wieder Urlaub, diesmal sogar zwei volle Wochen. Morgen früh fliege ich mit vier weiteren Au Pairs runter und wir starten unseren Trip in Christchurch. Ich muss jetzt mal endlich meine Sachen zu Ende packen, denn ich treffe mich mit Desi, die mich morgen zum Flughafen fährt. Man, man, man, ich bin ein richtige Packmuffel geworden….
Ich lasse von mir hören! 😎

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Viola

Delfine direkt um die Ecke und ab auf die Südinsel! 😎✈️

Kia Ora, ihr Lieben!

Schon wieder viel zu lange hab ich nichts von mir hören lassen. Dabei ist sehr viel passiert! Ich hänge ein bisschen hinterher, das muss unbedingt aufgeholt werden. 🙂

Schon direkt in der Woche nach meinem East Cape Urlaub (16. – 25.4., man ist das schon wieder lange her!) hab ich eine wirklich tolle Erfahrung machen können. Es ist ja bekannt, dass ich auf einem Inselarm wohne, dadurch bin ich umgeben von Meer und Stränden. Und genau deswegen passiert es öfter mal, dass sich die einen oder anderen beliebten Meerestiere blicken lassen: Delfine, sting rays und manchmal sogar Haie oder Orcas! 😀
An einem Mittwoch in den Ferien hatte ich das Glück Delfine von ganz Nah, vielleicht 10 Meter vom Strand im Meerwasser, schwimmen zu sehen! Unglaublich cool! Einfach so schwammen da plötzlich zwei Delfine beim Little Manly Beach um die Ecke von meinem Haus! 😳
Natürlich sprach sich alles rum (es gibt sogar eine Facebook Seite bei der Delfinmeldungen bei uns oben gemacht werden) und schon war der Strand vollgepackt mit Zuschauern. Die einen oder anderen sind sogar ins Wasser, um mit den gut gelaunten Delfinen zu schwimmen. Es war einfach nur toll zuzusehen, wie die Delfine mit den menschen imWasser interagiert haben: sie schwammen um sie drumherum, tauchten auf und ab und drehten sich manchmal auf den Rückseite und wieder zurück. So cool! Ich wünschte ich hätte auch ins Wasser gehen können, aber in diesem Fall hatte ich leider Unglück im Glück… Meine Gastmutter, die Lehrerin ist und daher in den Ferien Zuhause ist, hat genau an diesem Tag alle Kinder ins Kino mitgenommen. Noah ist bei mir geblieben und natürlich konnte ich ihn nicht am Strand sitzen lassen, um selber mit den Delfinen schwimmen gehen zu können. 😦 Selbst meine Gastmutter sagte dann im Nachhinein, dass wenn sie nicht ins Kino gegangen wäre, hätte sie die Kinder genommen und ich hätte mit den Delfinen schwimmen können. Ach Mensch, ärgerlich! Aber immerhin konnte ich trotzdem eine tolle Erfahrung machen, wilde Delfine, also so richtig wilde Delfine ganz einfach im Meer schwimmen zu sehen, ohne dabei eine Tour zu buchen oder auf ein Boot zu steigen! 😏👍🏼
Und es werden sich garantiert wieder ein paar süße, verspielte Delfine blicken lassen und dann hüpf ich ins Wasser, egal wie kalt es ist!

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Okay, ich muss zugeben, ich weiß nicht ob ich dann wirklich ins Wasser springe. Denn bei uns endet langsam der Herbst und der Winter steht vor der Tür. Schnee? Bäume ohne Blätter? Festgefrorene Scheibenwischer? Fehlanzeige! Winter in Neuseeland, jedenfalls auf der Nordinsel, heißt einfach nur Regen, Regen, Sonne, Regen! Und ganz viel Wind. Ganz schön nervig, sag ich euch. Besonders, wenn man versucht ordentlich Auto zu fahren: Scheibenwischer an, aus, an, aus, an, aus. GRRRR, man wird ganz verrückt! Und sobald die Sonne rauskommt, wird es auch wieder ganz schön warm und die Regenjacke könnte glatt wieder ausgezogen werden (was man aber natürlich nicht macht, denn der Regen wartet nur darauf, dass du dich entkleidest, jaja!!!). 😡😅
Aber man will sich ja nicht beschweren, das ist einfach Neuseeland! Ein bisschen Herzschmerz bekommt man aber schon, vor allem wenn man all die sonnigen Frühlingsbilder, wenn nicht fast schon richtige Sommerbilder aus Deutschland betrachtet. Ach ja, was würde ich jetzt alles für eine leckere gegrillte deutsche Bratwurst draußen im sonnigen Garten geben! 😩😂

Das Wochenende nach meinem Urlaub habe ich mit der Familie mal etwas entspannter verbracht. Es ging auf keinen Trip, sondern ich bin Zuhause geblieben, habe Besuch von Annika bekommen und habe etwas relaxed. Das tat dem Geldbeutel sehr gut! Doch das Wochenende drauf ging es schon auf den nächsten Trip, diesmal aber nicht mit meinen geliebten Travelbuddies Annika und Charlie, sondern mit meinem Judoverein! ☺️

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Bei der Siegerehrung

Das Wochenende vom 14.5. bis 15.5. habe ich auf der Südinsel, genauer gesagt in Christchurch verbracht! Mein erster Inlandsflug und mein erstes Mal auf der Südinsel! Sehr aufregend für mich. Der Anlass war ein Judowettkampf, bei dem ich sehr gerne teilnehmen wollte, um mal etwas neuseeländische Wettkampfluft zu schnuppern. Der Flug wurde Wochen im voraus gebucht, mein Gewicht wurde im wahrsten Sinne des Wortes erkämpft und dann ging es Samstagmorgen um 5 Uhr zusammen mit den anderen Kämpfern los zum Flughafen mit der kompletten Ausrüstung.
Der Wettkampf war eine wirklich tolle Erfahrung, manche Sitten waren etwas anders als in Deutschland, aber ansonsten ist Judo überall gleich und macht überall gleich viel Spaß! 🙂 Zumal konnte ich sogar erfolgreich den Tag abschließen. Denn ich konnte drei Goldmedaillen erkämpfen, hihi! Den ganzen Wettkampfartikel werde ich noch verfassen und dann vielleicht auf die Website meines Heimatvereins stellen. Ich gebe euch Bescheid! 😁 Ich bin Zurzeit ganz schön busy, aber ich gebe mein bestes!

Für den nächsten Tag habe ich meinen Flug extra ein wenig nach hinten in den späten Nachmittag verlegt, um noch etwas von Christchurch zu sehen. So wirklich gelohnt hat sich das nicht, muss ich leider zugeben. 😦
Die Stadt wurde vor ca. 5 Jahren von einem Erdbeben stark zerstört. Die Kathedrale steht nur noch halb, viele andere Gebäude sind stark mitgenommen und es gibt viele freie Flächen und Baustellen in der Stadt, die wie Löcher zwischen den Hausreihen klaffen. Bis jetzt ist noch nicht viel wieder aufgebaut und es ist wirklich deprimierend durch die Stadt zu laufen, die auch nicht allzu groß ist. Es gibt viele schöne Ecken, aber das Erdbeben klingt immer noch nach und legt einen grauen Schleier über die Stadt, finde ich persönlich. 😢

Nichtsdestotrotz haben zwei Judofreunde von meinem Verein und ich uns einen schönen Tag gemacht. Wir haben das kleine Stadtzentrum besichtigt und sind etwas shoppen gegangen. Nach einer echt mega leckeren Pizza (mit Kumara, also Süßkartoffel, drauf! So lecker!) ging es für meine zwei Freunde schon etwas eher zum Flughafen. Ich hab mich somit allein auf dem Weg in den Botanischen Garten gemacht und ein paar neuseeländische Wunderpflanzen begutachtet. Der Garten ist wirklich sehr schön!!! Ich hab mich auf eine kleine Bank gesetzt, mein Buch ausgepackt und einfach mal ein bisschen gelesen. Das war auch mal nötig! Immer dieses Sightseeing und diesen Rush, so ein bisschen relaxed alles aufsaugen ist auch mal gut. 😍

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New Zealand Garden

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Welch Blumenpracht!

Aber man man, es war ganz schön kalt in Christchurch! Je weiter es in den Süden geht, desto kälter wird es in Neuseeland. So richtig drauf gefasst war ich aber trotzdem nicht ganz! Also ab ins Café, um sich etwas aufzuwärmen und schon ging es weiter zum Flughafen und zurück nach Auckland.
Ich war schlussendlich dann auch sehr erleichtert, als ich wieder Zuhause war. Das Wochenende war schließlich ganz schön anstrengend! Aber erfolgreich, hehe. 😆

Ich freue mich schon, wenn ich bald im Juli den Rest der Südinsel bereisen kann. Aber bis dahin ist es noch etwas und vorher stehen noch einige andere Trips an! Dieses Wochenende war ich mit Annika, Charlie und Jana (ein Au Pair, welches von mir nur 10 min wohnt, sehr cool hehe) in Raglan in einer sehr interessanten Unterkunft. Dazu im nächsten Blogeintrag mehr! 😋

Jetzt geht es für mich erstmal Noah aufwecken, denn sein kleines Nap ist vorbei, hihi. 🙂

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PS: Mein erstes, selbstgebackenes Brot! Oh man, das war so lecker! Eine tolle Abwechslung zu dem „Brot“ hier, hehe. 😝

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