Hoch bis zum nördlichsten Punkt, wo sich die Meere treffen 🌊🐬🌞 – Eastertrip to Bay of Islands

Kia Ora, ihr Lieben und auch noch nachträglich: HAPPY EASTER! 🐣

Letztes Wochenende war Ostern und das hieß für alle verlängertes Wochenende, yippie! Mit Charlie, Annika und sieben weiteren Mädels ging es am Donnerstagabend in einem superkleinen (natürlich haben wir genau dieses mal ein kleines Mietauto für fünf Leute pro Wagen bekommen…) in Richtung Norden zu den Bay of Islands, ein Ostergeschenk an uns selbst.
Wir hatten unheimlich Glück mit dem Verkehr, die Rush-and-Easterholiday-hour war schon so gut wie vorüber und wir kamen relativ schnell am Hostel in Paihia an.

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Blick vom Gemeinschaftsraum des Hostels

Das Hostel lag direkt am Meer und wunderbar zentral im kleinen Ort Paihia. Wir hatten eine kleine Fressmeile direkt unter uns, das war für uns alle natürlich wirklich wunderbar, hihi. 😁

Leider waren die Zimmer im Hostel superklein (alles ist so superklein auf diesem Trip…): Zwei Doppelstockbetten in einem Zimmer mit einem Gang von vielleicht 8m2 und ohne Fenster. Oh man, da war eine Luft und eine Wärme drin. Aber für uns Reallife- und 24/7-Backpacker natürlich gar kein Problem! … Naja, es war schon sehr gewöhnungsbedürftig. 😀

Freitag ging es für uns sofort zur ersten Tour. Wir haben eine Bustour von Kaitaia bis hoch zum Cape Reinga und wieder runter über den 90-Miles Beach gebucht. Auf dem Weg haben wir eine unglaubliche Tolle Aussicht auf Hügellandschaften à la Hobbitstyle, Wälderabschnitte wie im Märchen und kleine versteckte Seen gehabt. Wirklich toll und so abwechslungsreich. Fast keine Häuser und Läden weit und breit.
Während ich rausgeschaut habe überkam mich manchmal das Bedürfnis einfach sofort auszusteigen und mit meinem Backpacker über die Hügel und durch die Wälder zu wandern, um dann Abends ein Zelt aufzuschlagen, sich unter den Sternenhimmel zu legen und einfach nur den Ausblick zu genießen. 😌

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Der Knaller kam dann nahe Cape Regina, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Hinter den perfekt geformten Hügeln und dem kilometerweiten, saftig grünen Gras erstreckte sich in der Ferne wie aus dem Nichts riesige, gigantische Sanddünen und eine unendliche Weite an super blauem Meerwasser. Unfassbar, wie Neuseeland es doch jedes mal wieder schafft, einem die Kinnladen runterzureißen und sie fast auszurenken. 😳

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Neuseeland zeigt seine Vielsfältigkeit

Bei Cape Reinga angekommen stiegen wir aus den Bussen und wanderten zwanzig Minuten hoch zu einem Aussichtspunkt und weiter zum Leuchtturm. Von dort konnte wir zuschauen, wie der Pazifik und das Tasmanische Meer aufeinandertreffen. Man kann genau erkennen, wo die beiden Strömungen aufeinandertreffen und man kann sogar einen farblichen Unterschied zwischen den beiden erkennen. 😳😳😳

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Zurück ging es dann über den 90-Miles Beach, der eigentlich nur 55 Meilen (88 km) lang ist. Warum er dennoch so heißt ist nicht bekannt (klingt wohl einfach besser 😄).
Wir sind wirklich auf dem Strand gefahren, wie auf einer Straße. Denn der 90-Miles Beach ist tatsächlich ein offiziell ein Highway! Er wird zwar auch zum Baden genutzt, aber meistens eher für die Autonutzung. Schon komisch irgendwie die Vorstellung, dass man erstmal nach links und rechts schauen muss, wenn man wieder aus dem Meer spaziert kommt. 😂
Die Aussicht war schon echt cool: Auf der einen Seite Dünen überall, auf der anderen Seite Meer, wohin das Auge reicht. Anfangs ganz spannend und unbegreiflich, aber irgendwann war es dann doch langweilig im Bus. 😟 Was uns plötzlich mal aufschrecken ließ war der Schrei „A PENGUIN! THERE IS A PENGUIN!“.  Leider habe ich es beim ersten Mal verpasst und mich unheimlich geärgert, aber nach einigen Minuten konnte auch ich mal kurz bei der Fahrt einen Blick auf einen kleinen süßen Pinguin erhaschen! Wir haben sogar, ganz versteckt hinter Dünen, ab und zu mal Wildpferde sehen können. Es gibt einen nochmal so ein ganz anderes Gefühl, wenn man all diese Tiere in der Wildnis sieht! Richtig schön! 🙂

Samstag haben wir beschlossen mit der Fähre nach Russell rüberzufahren, ein kleines Städtchen gegenüber von Paihia. Gelohnt hat es sich weniger, denn viel zu machen oder sehen gab es nicht. Wir sind einen kleinen Berg hochgelaufen, um eine schöne Aussicht von oben zu haben, wurde aber auch eher enttäuscht… Auf dem Weg dorthin sind wir durch einen Wald gelaufen, der mit „Kiwis live here“ gekennzeichnet war. Natürlich haben wir keine gesehen, die sind ja nachtaktiv (trotzdem hat man immer eine kleine Hoffnung, haha). 😁
Wieder in Paihia angekommen ging weiter per Auto zu den wunderschönen Rainbow Falls. Ein riesiger, gewaltiger Wasserfall der in einen kleines Becken fiel. Mit dem Niesel, der dabei entstand und dem Sonnenlicht am Nachmittag hatten wir eine zauberhafte Kulisse vor uns. 😍

Genug gestarrt; wir hüpften dort ins Wasser, denn wir hatten ein konkretes Ziel: hinter den Wasserfall klettern. Nachdem wir das eine oder andere Knie gegen die vielen Felsen unter Wasser angehauen haben, kamen wir schließlich am anderen Ende an und kletterten mühsam die glitschigen Felsen zum Geheimversteck hoch. Und hinter dem Wasserfall ging dann die Party ab! 😄🎉 Es war sehr matschig und schlammig und da kam Luise, eine der neun weiteren Mädels, glatt auf die Idee den kleinen Schlammberg runterzurutschen. Das war super lustig, doch unsere Hintern mussten drunter leiden, so weich schlammig war es leider doch nicht. 😂Und natürlich, so wie das nunmal bei der Kombination Mädels + Schlamm + zu viel Energie so ist, kam es zu einer Schlammschlacht und wir bewarfen uns gegenseitig mit dicken, fetten Schlammkugeln. Leider bekam ich erstmal direkt volle Granate eine Kugel ins Auge (Danke Annika 😆). Mit schlammigen Händen das Auge auszuwaschen war nicht leichteste Aufgabe, aber Augen auf und durch! 😂
Bevor es den felsigen, rutschigen Weg zurück ging schmierten wir uns nochmal fix von oben bis unten mit Schlamm ein, damit uns der Beautyeffekt, den Schlamm hat, nicht verwehrt blieb. 💩 (Bilder kommen hoffentlich bald)
Den Tag haben wir dann mit einem leckeren selbstgekochten Mahl, Nudeln mit Tomatensoße, abgeschlossen.

Am nächsten Tag, Sonntag, kam das nächste große Highlight. Es ging aufs Wasser! Per Boot starteten wir unsere Tour entlang der vielen kleinen Inseln Richtung Hole in the Rock. Wir kurvten über das Wasser und ließen uns von den Wellen hoch und runter schaukeln, während wir die unberührte Natur auf den kleinen Inseln begafften. Das ein oder andere Haus bzw. die eine oder andere Villa ließ sich doch mal sichten, aber das war eher seltener.
Auf diese Bootstour haben wir uns für das Delfinschwimmen angemeldet. Leider hat es nicht geklappt, da die Delfingruppe, die wir gesehen haben, Babys bei sich hatten. Delfinbabys werden von ihrer Mutter bis zu 20 Mal pro Stunde gefüttert, krass oder? Wenn wir in diesem Fall mit ihnen schwimmen würden, dann könnte die Delfinbabys wegen Unterernährung sterben, da die Mutter durch uns abgelenkt ist.  Unsere Antwort: „Nope, wir müssen nicht mit denen schwimmen gehen! Das geht klar!“ 😂😂😂
Aber auch schon das „Delfinschauen“ war einfach nur toll! Ca. 10 bis 15 Delfine schwammen neben dem Boot entlang und drehten ihre Unterseite mal nach oben und tauchten auch unter dem Boot durch. Es war so faszinierend, wie die Delfine mit uns Menschen, obwohl wir sogar nur auf dem Boot waren, interagierten! Wir alle waren so geflashed, selbst am Abend konnten wir es immer noch nicht fassen, dass wir Delfine gesehen haben. Orcas hätten wir auch sehen können, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering und wir hatten an dem Tag leider kein Glück. Aber da steht alles noch auf meinem Plan und wird hoffentlich bald in Erfüllung gehen! 🙂

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Schließlich beim Hole in the Rock angekommen, was, wie der Name sagt, ein Loch im Felsen ist (es sieht besser aus als es klingt, versprochen) konnten wir nochmal in die unendliche Weite des Meeres hinausblicken. Ein Boot vor uns ist durch dieses Loch gefahren und nannte unseren Kapitän per Funk „chicken“, da er mit dem fetten Touristenboot nicht durch das Loch gefahren ist, haha.

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Hole in the Rock

Auf dem Rückweg düsten wir über das Meer und ich habe mich genau an die Spitze des Bootes gesetzt, um mal so richtig das Bootsgefühl zu nutzen. Die Zehen konnten wir leider nicht über das Boot hängen lassen, denn die Crew meinte aus Spaß, dass hier Haiterritorium ist und die Zehen sonst weg sind. Okay, eine wirkliche Gefahr bestand nicht, dass einem da irgendwas weggebissen wird. Sie haben uns anfangs ein wenig veräppelt (ihr könnt euch ja vorstellen, wie wir erstmal ganz hektisch die Zehen zurück gezogen haben). 😄 Aber eine Wahrscheinlichkeit von 1 % gibt es wohl immer und das wollen sie anscheinend ungern riskieren. 😀
Wir machten auf dem Weg zurück Stop in einer wunderschönen Bucht, welche wir zum baden und ausspannen nutzten bevor es wieder zum Hafen und ins Hostel ging. Den letzten Abend gemeinsam schlossen wir mit Fish and Chips und leckerem Eis am Strand ab.

Am Montag standen wir ganz früh auf und fuhren schon am Morgen Richtung Auckland, da wir zwischendrin einen Halt in Matapouri machen wollen, um die wahrhaftig zauberhaften Mermaid Pools bei Ebbe zu besichtigen. Da das leider doch nicht geklappt hat, werde ich euch erst beim nächsten Versuch davon erzählen. 😛
Trotzdem wanderten wir zum nächsten schönen Strand namens Whale Bay in Matapouri, was gar nicht schwer ist, denn diese Gegend ist voll mit wunderschönen Stränden und Buchten. Der Matapouri Beach zählt sogar zu den schönsten Stränden ganz Neuseelands. Also wir werden auf jeden Fall wiederkommen, um Matapouri länger ein paar Stunden zu erkunden!

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Auf dem Weg Richtung Matapouri

Dann ging auch schon wieder Richtung Auckland mit einem standardmäßigen Zwischenstopp bei McDonalds, hihi!
Bay of Islands, wir kommen wieder! Es war wunderschön! 🙂

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Viola

PS: Dieses Wochenende genieße ich mal die Zeit etwas Zuhause, das habe ich wirklich mal wieder nötig! Nicht nur weil in meinem Geldbeutel gähnende Leere herrscht, sondern auch weil es mich leider voll erwischt hat! Schnupfen, Husten, trockener Hals…
Trotzdem gehts am Wochenende ins Kino (Batman vs. Superman) und zu einem Mädelsabend! Aber der Mädelsabend ist jetzt nicht mit anderen Au Pairs, sondern mit anderen Müttern, die ich beim Warten vor der Schule kennengelernt habe! 
😄
Julie, die vor 10 Jahren ein Au Pair aus Belgien hier in Neuseeland war, hat mich gefragt, ob ich noch auch Lust hätte am Samstagabend zu ihrem Beautyabend zu kommen. Eine Freundin möchte ihre neuen Beautyprodukte vorstellen (die wir, besonders ich als armes Au Pair, nicht kaufen müssen, stellte Julie 100000-fach klar, so lieb!) und währenddessen gibt es Cracker und Wein. Ich bin so gespannt wie das wird, ich zwischen den ganzen Müttern! An sich hat es eigentlich immer sehr gut geklappt.
😆😆😆

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Schafe, Hühner und die Berge 🌌🗻🌊 – Goat Island Marine Reserve und Whangarei

Kia Ora, ihr Lieben!

Kiwi-Life geht voran und vergeht schnell! 😆
Die letzten zwei Wochenenden habe ich hauptsächlich mit der Familie verbracht. Das letzte Februarwochenende habe ich mit Marieke, die Tochter einer Freundin von meiner Mutter (lange Geschichte – auf jeden Fall haben wir uns gut verstanden :D) aus Deutschland verbracht. Wir waren am Samstag im Goat Island Marine Reserve, welches ca. 1 Stunden von mir im Norden liegt. Ein wunderschöner black beach mit einer tollen bergigen Kulisse! Geplant war eigentlich schnorcheln zu gehen, denn das Goat Island marine Reserve ist eigentlich bekannt für einzigartiges schnorcheln. Aber leider war das Wetter doch ganz schön durchwachsen: Es schien zwar die Sonne trotz einiger Wolken, aber der Wind war ziemlich stark. Somit gingen wir nur baden und ließen uns von den riesigen und kräftigen Wellen hin- und herschubsen! Die eine oder andere Schürfwunde dürfe ich mit nach Hause nehmen, so krass war es. Ich werde wiederkommen und schnorcheln! 😄😄😄

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Am Abend haben wir uns einen Burger von Burgerfuel gegönnt… GÖTTLICH! Man muss zwar teilweise 12 Dollar hinblättern, aber dafür ist man auch ordentlich satt danach und man hatte eine Gaumenexplosion! 💣
Sonntag haben wir einen Shoppingtag eingeschoben und waren in Albany und haben die Läden erkundet. Leider war ich nicht so erfolgreich, wie ich gehofft hatte, denn ich habe wirklich wenig Klamotten aus Deutschland mitgenommen. Ich habe nämlich auf diese Tipps gehört, wie „du kaufst dir da unten soooo viel Kleidung am Anfang, deswegen nimm nicht viel mit und keine allzu schönen Sachen“. Gaaaah, bei mir ist da gar nicht so! Aber platz im Koffer hätte ich eh nicht gehabt, von daher auch egal. 😁 Aber trotzdem, langsam müssen mal neue bzw. mehr her…

Letztes Wochenende (5. und 6. März) war ich zusammen mit der Familie bei den Großeltern meiner Gastmutter in der Whangarei. Sie leben auf einer Farm auf einem Hügel, zusammen mit einem süßen Hund (keine Sorge, Dinah und Caya, ihr seid und bleibt die besten! ❤️), 5 Katzen (die Gott sei Dank nicht ins Haus durften, sonst wäre ich wahrscheinlich dank meiner Allergie geplatzt), 4 Kühen, 10 Schafen und tausend Hühnern. Richtig cool! Sie haben einen wunderschönen Ausblick auf die Berge und auf die Stadt Whangarei und Nachts einen atemberaubenden Sternenhimmel.

Als wäre das schon nicht genug, wurden wir richtig verwöhnt: Es gab frische Eier und knusprigen Bacon zum Frühstück und Lamm mit Kürbis und Kartoffeln zum Abendessen. Das erinnert mich irgendwie an meine beiden Großeltern, wenn ich bei Ihnen zu Besuch gewesen bin. 
Abends saß ich dann mit „Nanna“ (der Großmutter) draußen auf der Couch auf der Veranda und wir haben ein Lammsandwich gegessen und in die Sterne geschaut. Ach ja, das war herrlich! Für mich war es wie ein kleiner Kurort, so wie es auch in Deutschland bei meinen Großeltern immer ist! 😀 😁

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Lieblingsaussicht von der Farm auf die Berge

Dieses Wochenende gehe ich mit Marieke und ein paar Freunden zu einem Rugby-Spiel und zum Pasifikafestival. Beides typische Kiwisachen! Ich habe noch nie Rugby gesehen, deswegen bin ich super gespannt. Die Spielregeln muss ich mir nochmal genauer anschauen, vieles verwechsel ich noch mit Football. Leider spielt nicht der derzeitige Weltmeister, die bekannte Mannschaft All Blacks, aber da wären wir wahrscheinlich eh nicht ins Stadion gekommen. 😀

Seit mehreren Wochen gehe ich zum Judotraining und dort habe ich mich auch super eingelebt. Es ist ein toller Verein, ich bin sehr zufrieden. Ich finde es nur schade, dass sie eine Stunde trainieren, weil ich bin ja zwei Stunden gewöhnt! Aber, wie gesagt, es ist überhaupt Klasse, dass ich so einen Verein bei mir in der Nähe habe. Und zu Wettkämpen wird es auch bald gehen. 😏 Da werde ich vielleicht sogar mal auf die Südinsel fliegen.

In den letzten zwei Wochen hatte ich auch schon ein kleines bisschen Heimweh bekommen, einfach so während dem Alltag und auch aufgrund kleinerer Vorfälle. Vieles ist doch manchmal noch gewöhnungsbedürftig für mich. Vor allem auch im Hinblick auf die Lebensweise und ihre Werte und das, was die Kinder machen und auch dürfen. Ich vermisse ganz banale Dinge, die jetzt erst so bei mir durchsickern und hochkommen! 😳 Zum Beispiel, dass man gemeinsam am Essenstisch sitzt und man gemeinsam anfängt zu essen und man aufsteht, wenn der letzte fertig ist. Natürlich haben wir das in meiner Familie auch nicht immer gemacht 😁, aber hier legen sie darauf wirklich gar keinen Wert, jeder kommt und geht wie er will. Und solche kleinen Dinge und Details vermisse ich etwas. Aber ich denke das legt sich wieder, es sind ja gerade mal (oder eher schon!) zwei Monate um. Und mit meiner Gastfamilie bin ich immer noch super glücklich. Man hat ja immer mal ein paar Ups and Downs! 😝😝😝
Und meine Eltern werden ungefähr im November für vier Wochen Neuseeland besichtigen und da werde ich sie auf jeden Fall sehen! 😍 Mal gucken, vielleicht kann ich meine Geschwister hier auch noch irgendwie herkriegen, hihi. Und den ganzen Rest meiner Familie! 😂😂😂

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Viola

PS:
Was zurzeit auch ein interessantes Thema ist, das ist die New Zealand flag debate. Denn es finden gerade die Wahlen zur neuen Flagge Neuseelands statt. Der Premierminister war bei einem internationalen Treffen empört, dass er unter der australischen Flagge sitzen musste, die aufgrund einer Verwechslung mit der auffällig ähnlichen neuseeländischen Flagge. Deswegen startete er 2015 eine komplizierte und unheimlich kostspielige Wahl für eine neue Flagge für Neuseeland. Die Einwohner konnten in Stage 1 zwischen mehreren Flaggen entscheiden (darunter auch die derzeitige Flagge) und in Stage 2 werden die Wähler nun ca. Mitte März zwischen zwei Flaggen entscheiden:

Current flag
Silver fern flag
(Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/New_Zealand_flag_debate)

Ich bin mega gespannt was rauskommt. Viele Neuseeländer, darunter auch meine Gastfamilie, ist einfach nur genervt von den Wahlen, da sie unnötig Geld schluckt. Aber trotzdem soll es ein heißes Kopf an Kopf rennen werden.
Ich persönlich finde die silver fern Flagge nicht so schön, da sie farblich nicht so abgestimmt ist und einfach irgendwie nicht so authentisch aussieht… Und wenn hier jemand seine Flagge ändern sollte, dann die Australier. Denn Neuseeland hatte ihre Flagge vor Australien, hehe. 😁