// zum westlichsten Punkt und wieder zurück – lisboa #4 und #5

Hallo Welt!

Der Samstag startete mit einer Bahnfahrt zum NationalmuseumMuseu Nacional de Arte Antiga. Wir schlürften langsam durch die Gänge voll mit Malerei, antikem Schmuck, historischem Keramikgeschirr und vielem mehr. Richtig begeistert waren mein Großvater und ich von einem surrealistischen Bild von Bosch. Das hat uns stark an Dalí erinnert und der ist einfach mal cool. 😁
Im Garten mit einem relativ schönen Ausblick auf den Hafen gönnten wir uns mit meiner Großmutter, die dort auf uns wartete, mal wieder ein leckeres Puddingtörtchen (wie ich sie gerne nenne)!

Sintra

Weiter ging es dann endlich nach Sintra!!! Ich habe schon vieles positives und viel Schwärmerei von diesem Ort gehört. Und das war auch gerechtfertigt. Da waren, obwohl wir nur an einer Stelle vor einem bzw. dann in einem Schloss in Sintra waren, so viele schöne Schlösser und so eine unglaubliche Landschaft zu sehen. Total schön!
Wie gesagt sind wir in ein Schloss (natürlich das, welches vom Tourismus überlaufen ist) und haben es von innen besichtigt, Das war schon Wahnsinn, alles war so verwinkelt und es gab so viele Räume! Wie haben die das früher alles nutzen können? Und das musste doch auch wirklich soooo teuer sein! 😳

Sintra Innen

– prunkvoll verziert, die Decke ist voll mit Schwänen –

Im Nachhinein wären wir aber schon gerne auch dort durch die Landschaft gewandert und die restlichen Schlösser von außen betrachtet, denn vor allem dafür ist Sintra bekannt. Leider ging es nach dieser Schlossbesichtigung wieder zum Bus.

Cabo da Roca

– am westlichsten Punkt! –

Wir fuhren mit dem Bus durch verschiedene Städte, wie zum Beispiel Cascais, eine schöne Küstenstadt am Atlantik mit so vielen Stränden… Ich wäre gerne mal reingehopst! 😀
Während dieser Rundfahrt machten wir am Cabo da Roca halt, dem westlichsten Punkt Europas mit unglaublichen Blick auf den großen Atlantik.

Am Abend gingen wir zum Abschluss des Lisboa-Aufenthalts zusammen als Reisetruppe in einem Restaurant essen. Und ich sag euch, dieses Restaurant war einfach total edel ✨. Wir waren im Biermuseum, Museu de Cerveja. Es gab eine leckere Vorspeise mit Garnelen und dann entweder Rinderfilet oder Stockfisch, dazu reichlich Bier für jeden. Natürlich habe ich den Stockfisch, bzw. Bock-Fisch mit Stock-Bier (mein Versprecher an Tag #1 blieb in Erinnerung 😂), genommen. DAS WAR SOOO GUT! Ich konnte nach der Hälfte nicht mehr, aber ich hab es mir reingezwängt, weil es einfach so lecker war!
Als Dessert gab es Milchbrei und einen Obstsalat, aber da habe ich einfach nicht mehr geschafft…

Sonntag hatten wir nochmal den ganzen Tag für uns, also ohne Reisetruppe. 15:45 Uhr werden wir vom Bus zum Flughafen gefahren.
Daher haben meine Großeltern und ich uns ausgemacht, das wir mal etwas ausschlafen und erst um 9 Uhr statt den gewohnten 7:30 Uhr frühstücken. Also aufstehen um 8 Uhr für mich, Handywecker wurde gestellt.

Morgens wachte ich plötzlich auf und wollte auf mein Handy schauen, welches nicht richtig angesteckt war. Handy leer. Ich bekam Panik und packte meine Kamera aus und schoss ein Bild, um dort auf die Zeitangabe zu schauen. 10:12 Uhr!!!! 😱😱😱
Haben meine Großeltern an der Tür angeklopft und ich habe es nicht gemerkt? Sind sie jetzt schon in der Stadt und machen sich noch einen schönen Tag, während ich so dämlich verschlafen habe? Ihr wisst nicht wie mich das geärgert hat in diesem Moment! 😪
Ich hopste schnell unter die Dusche (das musste sein), machte mich notgedrungen fertig und BOOM, ich realisierte dann: meine Kamera ist auf deutsche Zeit eingestellt, in Portugal stellt man die Uhren eine Stunde zurück. Okay, puh. Trotzdem sprintete ich zum Frühstück, viel Zeit blieb nicht.

Nach der ganzen Panik und auch schon der Sorge meiner Großeltern, konnte ich doch noch entspannt frühstücken. 😄
Wir beschlossen zum Casa do Alentejo zu gehen, es liegt direkt um die Ecke und ist ein wunderschönes Kulturzentrum und ein wahrer Geheimtipp vom Reiseführer an meine Großmutter. Von außen ein bisschen abgewrackt, aber innen unglaublich verziert und hübsch.
Wir gingen dort auch direkt essen, die Speisen waren teilweise außergewöhnlich, aber lecker.

Ginjinha

Bevor wir zum Abschied nochmal zum Rossio in ein Café gingen, um das letzte Mal die Puddingtörtchen zu essen (sechs Stück, zwei für jeden, hehe 😅), tranken wir noch den traditionellen Ginjinha, ein Kirschlikör mit festen Kirschen drin. Baaaah, war nicht so mein Ding, aber mein Großvater fand es lecker.

Die letzten Postkarten wurden fertiggestellt und während meine Großeltern schon mal das Gepäck holen wollten, bin ich auf die Suche nach einem Briefkasten gegangen. Oh man. Das war eine Tour. „Sie müssen da hoch“, „Den nächsten Briefkasten finden Sie da unten“, „Sie müssen nach links“, „Nee, Sie müssen nach rechts!“. 😩
Letzten Endes habe ich es beim Hotelier abgegeben.

Und dann: auf zum Flughafen! Mal wieder ging es dort auf lange Wanderung, um unser Gate zu finden.
Der Flug war total schön, wir sind genau bei Sonnenuntergang geflogen mit traumhaftem Horizont. 😍

Flug Lis - Fra

In Frankfurt liefen wir kilometerweit zur Gepäckausgabe und dann wollten wir mit dem Zug (nochmals eine kilometerweite Wanderung dorthin) zum Frankfurter Hauptbahnhof. Dort in der Nähe lag unser Hotel für die Nacht, es fuhr kein Zug mehr zum Haus meiner Großeltern. Unser Zug, den wir im Visier hatten, hatte plötzlich 70 Minuten Verpätung! Gott sei Dank fuhr dann doch noch einer in 20 Minuten.

Endlich im Hotel fielen wir in die Betten. So viel Gelaufe, das nervt ganz schön. Mein Großvater fasste die Heimreise gut zusammen: „Zwei Stunden von Lissabon nach Frankfurt und dann nochmal zwei Stunden vom Flughafen zum Hotel.“. 😝
Jetzt sitze ich eben beim meinen Großeltern auf meinem Bett, vor zwei Tagen sind wir angekommen.

Lisboa war soooo schön! Vor allem war es schön warm… Kann man ja von Deutschland nicht behaupten!
Diese Stadt ist wirklich unglaublich künstlerisch und historisch, darüber haben wir auch unglaublich viel gelernt, manchmal vielleicht etwas zu viel. 😁
Ich werde auf jeden Fall nochmal dorthin reisen, die fünf Tage waren mir (bzw. uns!) nicht genug!

Liebstes Dankeschön nochmals an meine Großeltern! Der Trip mit euch zusammen war total lustig und wirklich toll! 😘

Jetzt kann Neuseeland kommen, hihi!

stay tuned-
viola

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// berg auf und berg ab – lisboa #3

Hallo Welt!

Hm, da gab es jetzt wohl doch eine größere Lücke in meinen Lissabonerzählungen. Sorry! 😣
Durch die vielen Besichtigungen und dazu das frühe Aufstehen ist man früher und erschöpfter als erwartet ins Bett gefallen. Meine Kraft reichte dazu nicht mehr zum Schreiben aus und das WLAN war ohnehin nicht gerade premium.. Gemütlich im Bett ging da nix’, ich musste immer in die Lobby runterschlürfen (wie schrecklich :D).

- Igreja do Carmo / Ruinen einer Kirche bei der Stadtbesichtigung -

– Igreja do Carmo / Ruinen einer Kirche bei der Stadtbesichtigung –

Freitag starteten wir alle gemeinsam einen langen Fußmarsch vom Rossio durch die Baixa und die berühmte Altstadt Alfama, zwei Stadtteile Lissabons. Dabei bestaunten wir wieder tausende schöne Azulejos, die überall in der Stadt zu betrachten sind. Dazu eine Vielzahl historische Bauwerke und Plätze, besonders Nennenswert den Elevador de Santa Justa. Dieser Aufzug wurde vom Schüler von Gustav Eiffel konstruiert und dient als wichtiges Verkehrsmittel zwischen Unter- und Oberstadt, Baixa und Bairro-Alto (wobei so viele Touristen täglich anstehen, dass die Lisboetas wohl eher die Treppe nehmen müssen…). Wir sind damit nicht gefahren, aber haben kurz einen Blick drauf geworfen. 👀

Die hügligen Stadtviertel durchquerend und dadurch etwas keuchend (so schlimm war es nicht, ich habe einen Hang zum dramatischen 😅) wanderten wir hinauf zum Castelo de Sao Jorge, vorbei an tollen Läden, in die ich gerne mal reingeschnuppert hätte (war aber vielleicht besser so, dass wir schnurstracks dran vorbei sind, sonst hätte ich mich voll beladen und ganz schön pleite da hoch kämpfen müssen). Von dort hatten wir einen unglaublichen Blick auf Lissabon und das sogar noch bei schönstem Wetter, wirklich atemberaubend!

Castelo de SaoJorges

Nachdem wir wieder am Hotel angekommen waren, hatten wir dann Zeit für uns bzw., so würde ich es ja nennen, Zeit zum SHOPPING!

Meine Großeltern und ich versuchten in dieser Zeit einen der tollen kleinen Läden der Stadttour wiederzufinden und fuhren so mit der Metro in das für uns richtige Stadtviertel, Baixa-Chiado. Hm, wir haben dann zugeben müssen, dass keiner von uns so wirklich die Ahnung hatte wo diese Läden jetzt genau waren… Die Gassen sind so verstrickt und so verwinkelt! Ich, für meinen Teil, konnte an dem Punkt nicht mal mittels Gedächtnis den genauen Weg, den wir gegangen sind, rekonstruieren!! Ich war schockiert! 😀

Wahlkampf Naja, stattdessen sind wir mitten in einen Wahlkampf mit Politikern samt Fernsehteam geraten. Hunderte Menschen versammelten sich da direkt an der Metrostation und haben Flaggen der sozialistischen Partei geschwenkt. Da ging es ganz schön laut, emotionsgeladen und teilweise ziemlich harsch zu. 😳

Wir zogen uns da lieber zurück. Meine Großeltern steuerten Richtung Hotel für eine kleine Siesta, wohingegen ich auf eigene Faust zum Rossio wanderte, um endlich ein paar Mitbringsel zu kaufen. Etliche Restaurantbedienungen, die einen anquatschten, ob man nicht was essen will, und mehrere Geschäfte später konnte ich zufrieden mit vollen Taschen zum Hotel zurückspringen. 😁

Abends sind wir als gesamte Reisetruppe mit einer carros eléctricos, der Straßenbahn Lissabons, die steile Nebenstraße vom Hotel hochgefahren. Wirklich niedlich, diese kleinen Trams! Durch die engen Gassen von Bairro-Alto liefen wir zum Restaurant Tipico-Fados-Folclore mit traditionellem Fado. 🎶

- Fado-Azulejos -

– Fado-Azulejos –

Fado ist ein portugiesischer Musikstil und bedeutet übersetzt „Schicksal“. Es ist eine sehr melancholische Musik, die von den alltäglichen Dingen in tiefgründiger, koketter oder sentimentaler Weise erzählt: Schmerz, Liebe, Sehnsucht, Verrat, Leidenschaft und mehr. Noch nennenswert: Der portugiesische Gesang wird dabei melodisch von einer zwölfseitigen Gitarre (guitarra portuguesa) und rhythmisch von einer Gitarre, auf Portugiesisch viola, unterstützt. Witzig oder? 😄
Aber bevor ich hier einen halben Artikel über Fado schreibe, kann sich hier gerne beim starkem Interesse nochmal genauer informieren!

Das Essen war gar nicht schlecht und die Fado-Musik (bzw. die anderen Auftritte, es gab auch noch einen portugiesische Volkstanz, der war cool!) war zum Teil auch schön mal mit anzuhören, aber die sprachliche Barriere in dieser Hinsicht hat dieses „magische“, welches gepriesen wird, nicht ganz entfachen können… Zum Anderen stellte sich dieses Lokal auch wirklich als Touristenfalle, so könnte man fast sagen, heraus. Das war natürlich schon denkbar, aber man erwartete dennoch irgendwie portugiesischen Flair, zumal sich unser Reiseführer ja eigentlich auch sehr gut auskennt.

An sich jedoch wirklich einen Abend wert, das mal mit zu erleben! Und es war auch wirklich ein sehr erlebnisreicher und allemal anstrengender Tag bei schönstem Wetter, da gibt es eigentlich nichts zu meckern. 😝

Am Tag darauf ging es nach Sintra, einer Stadt, die für ihre prunkvollen Schlösser der Königsfamilie bekannt ist. Dazu morgen meeeeeeehr! 💥

stay tuned-
—viola

PS: Ich habe bei den vorherigen Artikeln die Fotos von der Kamera endlich eingefügt. Ab heute bin ich ja wieder am Laptop! ☀️

// zwischen Selfiesticks und dem Tejo – lisboa #2

Hallo Welt!

Der zweite Tag in Lisboa startete mit einem großzügigen Frühstücksbüffet, genauso wie ich es mag, hehe. 😄
Pünktlich ging es dann gemeinsam zum Reisebus, der unser Chauffeur für diesen Tag sein sollte. 👍🏻

Zentrale Station war Belem, ein berühmter Stadtteil von Lissabon. Wir besichtigten viel vom Reisebus aus, stiegen aber an schönen Aussichtspunkten und riesigen Denkmälern aus. Wirklich schön war dabei ein längerer Spaziergang am Tejo, ein breiter Fluss direkt an Lissabon angrenzend, bei dem wir mehreren gigantischen Bauwerken Lissabons direkt gegenüberstanden mit sehr motivierten Straßenverkäufern und ihre Selfiesticks im Nacken. Immerhin hat einer sein Angebot singend unterbreitet! 😂

DSC_0575 Eines von den Wahnsinnsbauten war Padrão dos Descobrimentos, das „Denkmal der Entdeckungen“, als auch Torre de Belém („Turm von Belém), welches das Wahrzeichen der weißen Stadt darstellt. Dazu ist es sogar UNESCO-Weltkulturerbe!

Unser Reiseführer, stolzer Portugiese, erklärte uns eifrig die reihenweise Entdeckungen Portugals. Mein Opa und ich führten diese „guten alten Zeiten der Entdeckungen“ (Zitat Reiseführer) weiter und gingen nach dem Besuch im Hieronymus-Kloster, welches GIGANTISCH ist (das nenne ich wahre Baukunst – fast genauso gut wie die Sagrada Familia in Barcelona!😳) und einer kleinen Stärkung durch die leckeren Törtchen – wahres Hüftgold 😪 – in das „Entdeckermuseum“ Museu da Marinha.

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Anschließend fuhren wir zu einem wunderschönen Schloss mit einem traumhaften Garten, der Name ist leider entfallen… Es gehört noch bis heute der königlichen Familie und ist von dieser auch in Benutzung. Sofern keine Touristen herum schleichen :-D. Das ganze Schloss war von vielen stilistischen Einflüssen geprägt und verziert, zum einen dominierten die typisch portugiesischen Azulejos (künstlerische Kacheln, oder wie wir sagen würde: Fliesen), aber auch moderner Stuck fand hier ihren Platz. Dazu noch historische Begebenheiten und religiöse Ideale, einfach wunderschön. 😍😍😍

Version 2

Dann ging es auch schon wieder zum Hotel und wir hatten freie Zeit. Erstmal Siesta! So viel Infos und so viel Eindrücke, da kriegt man schnell mal Kopfschmerzen.  😦

Wir setzten uns am Abend in ein leckeres Restaurant am Rossio und saßen bis spät in die Nacht mit einem weiteren Ehepaar unserer Truppe und unterhielten uns über vielseitige Themen (besonders über den Wasserbau, da der Herr Professor in diesem Bereich gewesen ist. Versteht mich nicht falsch, es war spannend! Noch hatte er den Bogen nicht überspannt, hehe). 😀
Nebenan fand eine Erstsemester Einweihung der Pharmaziestudenten statt, die wir kurz verfolgten! Menschen schrieen und sangen, wir dachten es wäre eine politische Versammlung aufgrund der Wahlen. Dazu beim nächsten Mal was 👀!

Nachdem ich das hier geschrieben habe bin ich erschöpft ins Bett gefallen, Tag #3 ging abenteuerlich rauf und runter.
Jetzt geht’s zum Frühstück und Tag #4 kann starten. 🙂

stay tuned-
viola

// readysetLISBOA ❤️

Hallo Welt!

Herzlichste Grüße aus lisboa! Jaaaa, ich habe noch alles in der Nacht fertig packen können, hehe. 😎
Gestern sind wir, meine Großeltern und ich, in der berühmten „weißen Stadt“ gelandet. Aufgrund einiger Probleme, unter anderem mit dem richtigen WLAN-Netz mit Passwort des Hotels zu finden, kommt jetzt alles ein bisschen verschoben an.

An sich total egal, es gibt viel zu erzählen!
😍
Mit unserem Rail and Fly Ticket der 1. Klasse (!!! mein erstes Mal in dieser Abteilung, war gar nicht schlecht 😏 lediglich diverse ignorante Leute haben gestört) düsten wir nach Frankfurt am Main. Da meine Fahrt zu meinen Großeltern am noch vorherigen Tag mit Verspätung und technischen Störungen in die Länge gezogen wurde, kamen wir nach ein bis zwei Stunden Fahrt ungefähr dreieinhalb Stunden vor der Boarding-Zeit am Frankfurter Flughafen an. Natürlich war der noch frühere Zug sehr, sehr pünktlich. Aber naja, sicher ist sicher! 😁
Mit den von der deutschen Bahn großzügig gespendeten Gummibärchen in der Tasche wanderten wir dann schließlich durch den Flughafen und suchten uns ein leckeres Café, um endlich zu frühstücken (ich habe natürlich schon zu Hause ein kleines Mahl zu mir genommen, das hätte ich niemals ausgehalten!). 👀
Mehrere Stunden, diverse Toilettengänge und eine meilenweite Wanderung später, kamen wir schließlich an unserem Gate an. Unglücklicherweise waren alle Sitzplätze während der Wartezeit, die sich um eine Dreiviertel Stunde verlängerte, vergeben, was für meine Großeltern (besonders meiner Oma aufgrund ihres Gelenkes) etwas blöd war. Aberrrrr wir, die schlauen und vorausschauenden Füchse, haben einen leichten und faltbaren Campingstuhl mitgenommen, welcher in 3 Sekunden aufgebaut war. Da haben alle geguckt! 🐺😄

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Der Flug war sehr entspannt, es gab sogar unerwartet ein sehr leckeres, größeres Mittagessen mit Reis, Fleisch und Soße dazu ein Brötchen mit Butter sowie ein Dessert in Form von geschnittenen Apfelstücken. Wirklich lecker! Meine Oma wurde beim Austeilen erstmal übersehen, sie konnte sich aber noch schnell eine Portion ergattern. 😀

Angekommen schlug uns die warme Luft entgegen, herrlich!
Wir legten erstmal gefühlt einen Tagesmarsch hin, um in diesem riesigen und luxuriösen (Burberry, MontBlanc, Longchamp… 😳 überall!) Lissabonner Flughafen unser Gepäck zu finden. Dann ging es auch schon direkt mit den restlichen Studiosus-Reisenden im  Bus auf zum Hotel.
Wir haben ein Hotel („Suisso Atlântiquo Turim“) mit einer unglaublich guten Lage, wir sind nur wenige hunderte Meter vom berühmten Rossio (ein riesiger Platz) entfernt. Und auch das Hotel an sich: es ist, so finde ich sehr edel und hochwertig. Mein Einzelzimmer hat einen hübschen Ausblick direkt auf die steile Straße nebenan mit der nostalgischen, niedlichen Lissabon-typischen Tram, während meine Großeltern weniger Glück hatten. Sie haben ein Zimmer mit Ausblick auf eine Betonwand ergattern können… Yay. Dennoch sind wir alle zufrieden. 😊

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Der erstmalige Treff inklusive Wein und Snacks mit den Studiosus-Menschen und dem Reiseleiter wurde auf halb 8 angesetzt. Daher beschlossen mein Opa und ich uns in Lissabon nahe des Hotels umzuschauen. So setzten wir uns in ein Restaurant und schlürften gemütlich an unserem ersten SUPERBOCK-Bier (nicht Stock-Bier, wie ich anfangs verstanden hatte, haha). 😄

Anschließend ging es, überraschend eine halbe Stunde eher als angesagt und dadurch stressiger als gedacht, in eine anderes Hotel zum Kennenlernen der ganzen Reisegruppe. Dabei erfuhren wir jeweils den Beweggrund der anderen nach Lissabon zu reisen. Erstaunlich was die Leute alles in eine bestimmte Stadt zieht: durch Erzählungen, via Bilderausstellungen, als Geschenk usw.

Nachdem alles geklärt war und der darauffolgenden Tag geplant war, ging es, wieder jeder auf sich gestellt, in ein leckeres Restaurant um etwas zu essen. Relativ spontan setzten wir uns so in ein Straßenrestaurant, welches irgendwie einen lockeren und portugiesischen Flair hatte (nicht so wie diese zwanghaften touristischen Restaurants!). Sofort stellte man uns Brot mit sonstigen Beilagen auf den Tisch! 😳 Unsere Devise: nichts essen bzw. anfassen, denn sonst zahlt man! Nur den Käse mussten wir einfach probieren…😁
Unsere Bedienung war total nett und sehr lustig, er gab uns sogar Unterricht in Portugiesisch („I am your teacher“, sagte er, haha 😅) und nannte uns wichtige Lissabonner Sehenswürdigkeiten. Er war so Feuer und Flamme für seine Heimat, er zeigte uns Bilder auf seinem Handy und gab mir sogar das WLAN-Passwort des Restaurants, damit ich auch selber direkt nach den Highlights suchen konnte. 😄😄😄
Am Ende spendierte er uns sogar ein kleines Pudding-Törtchen, eine ultimative und super leckere kulinarische Attraktion. Ein wirkliches MUSS, wenn man dort ist   (Mit Zucker und Zimt)!

Anschließend liefen wir bei wunderschönen freien Abendhimmel zurück zum Hotel, genossen den Rossio bei Abendlicht und dann fielen wir auch schon in die Betten. So eine Zugfahrt, einen Flug und eine direkt folgende (kleine) Sightseeingtour ist anstrengender als man denkt…

Schon am ersten Tag haben wir so unglaublich viele Eindrücke gesammelt, daher entschuldigt den langen Text! Schreibfehler und grammatikalische Ungereimheiten sind mir hoffentlich auch verziehen… Beim Tippen mit dem Handy sind meine Finger meist schneller als meine Augen und mein Brain. 😢

Lasst es euch gut gehen! Ich und meine Großeltern werden das auf jeden Fall! 😍

stay tuned-
—viola

// finally 18! 🎉🎂💥✨

Hallo Welt!

Tut mir sehr leid, ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen!
Leider muss ich gestehen, dass in den Wochen einfach so wenig los war. Dafür aber jetzt in den letzten Tagen umso mehr: Denn am Freitag war mein 18. Geburtstag!
ENDLICH! …Aber fühlt sich, nach jahrelangem Erwarten, nicht viel anders an (logisch), nur das Autofahren ist (trotz anfänglicher Unsicherheit – „Ich fahre alleine?“) sehr entspannt, hehe. 😄

Nach einem leckeren Frühstück mit Bacon und Ei 💕 ging es auch schon direkt an die Vorbereitung für Freitag- als auch Samstagabend. Ich wollte diesen doch besonderen Geburtstag ordentlich feiern! Das hieß einkaufen, einkaufen, einkaufen. Meine Güüüüüte, das war ganz schön viel Kram, der besorgt werden musste! Es war aber auch ganz schön schwer abzuschätzen von was wie viel.

Freitagabend war ein typischer Geburtstagsabend geplant, also erst mal mit den Freunden treffen und dann ab in den Club, der Personalausweis mit neuem Alter sollte ausgetestet werden, hihi. Trotz Zwischenfall war es ein sehr schöner Abend. 😌
Samstag ging es direkt weiter, da war also am Morgen nichts mit ausschlafen! Mit zwei weiteren Geburtstagskindern feierte ich nochmal meinen Geburtstag in Form eines lang geplanten Spieleabends mit den ganzen Freunden vom Judo (also eigentlich der ganze Judoverein 😅), welcher sowohl zum (Nach-)Feiern des Geburtstags als auch schon für den Abschied (besonders für die anderen zwei) dienen sollte.

Heute gab es dann schließlich zum Abschluss noch mein traditionelles Geburtstagsessen mit der Familie in einem portugiesischen Restaurant. Es war SUPER, richtig lecker! 👍🏼 Und dazu eine super Einstimmung auf die nächsten Tage: Denn es geht morgen nach LISSABON! ENDLICH!

Gerade bin ich mitten drin beim Packen, denn heute fahre ich schon mit dem ganzen Gepäck zu meinen Großeltern und den Tag darauf zusammen mit ihnen zum Flughafen und schwupp, innerhalb von 2 bis 3 Stunden sind wir auch schon da. Das beste: Den ganzen Weg zum Flughafen werden wir per Rail&Fly in der ersten Klasse fahren. Ich bin noch nie in der ersten Klasse gefahren, ich bin irgendwie total gespannt! 😀

Sobald ich dann wieder im eigenen Heim angekommen bin, werde ich auch endlich meine letzten Dokumente für Neuseeland beantragen: den internationalen Führerschein und, das wichtigste in meinen Augen, das WORKING-HOLIDAY-VISUM! Leider bin ich die letzten Tage einfach nicht dazu gekommen! Ich möchte das unbedingt in einer ruhigen Minute oder eher in einer ruhigen Stunde erledigen, aber es war schwer diese mal zu finden. EGAL, erstmal denke ich nur an Lisboa. 👀
Ich muss jetzt auch noch fleißig weiter packen und langsam mal ab ins Bett, schließlich muss ich heute doch relativ früh raus. 😩

Ich werde von mir hören lassen!

stay tuned-
—viola

// bye bye, butterfly 🐛 – Zeugnis und Abiball

Hallo Welt!

Soo, das war’s jetzt. Jetzt bin ich endgültig raus aus dem Haus.
Die zwei letzten Feierlichkeiten, die mich noch an meine Schule gebunden haben, sind jetzt leider auch vorüber. 😪

Abiball

✨💫✨

Am Dienstag hatte ich meine Zeugnisausgabe und gestern, Samstag, meinen Abiball. Das bedeutete an beiden Tagen (bzw. auch davor): STRESS – so richtig typisch Mädchen😁! Kleid, Schuhe und Schmuck raussuchen, schick machen, alles zusammenpacken und dann ab. Dort angekommen war ich dann noch etwas nervös und aufgeregt, aber schon nach den ersten Minuten (beim Abiball nach der ersten halben Stunde, der Eröffnung :D) kam dann die Entspannung und ich konnte es mit meiner lieben Familie und meinen Freunden genießen!
Beides waren wunderschöne, einzigartige Tage/Abende/Momente/Erlebnisse, ich weiß nicht wie ich es nennen soll. 😚

Naja, und jetzt geht’s weiter! Kaum zu glauben, dass man wirklich raus aus der Schule ist und dorthin auch erstmal nicht zurückkehrt… Jeder schwirrt jetzt in verschiedene Richtungen und fängt etwas neues an! Ich hoffe, dass man die einen oder anderen, besonders diejenigen, mit denen man immer den täglichen Schulalltag überstanden hat, regelmäßig in Kontakt bleibt! 😆

Bei mir soll es ja nach Neuseeland gehen und in Bezug darauf gibt es Neuigkeiten! ⭐️
Am Freitag wurde mein Profil endgültig freigeschalten (ich dachte irgendwie seit ein, zwei Wochen, dass ich das schon bin 😅) und da kam auch schon eine erste Interviewanfrage einer Familie: Familie L. hat vier Kinder und erscheint mir als eine sehr herzliche und unternehmenslustige Familie! Ich weiß nicht ganz ob ich der Anzahl an Stunden und auch der Anzahl an Kindern gewachsen bin (zumal das eine noch sehr jung ist), aber ich werde auf jeden Fall mit ihnen skypen, da erfährt man ja noch so viel mehr.
Trotzdem hoffe ich auch, dass ich weitere Anfragen von Familien kriege… Nur leider bin ich einer Zeit auf der Suche, in der wenige Familien nach Au Pairs benötigen. Aber ich bin positiv gestimmt ! 😏

Lissabon, was ja noch vorher ansteht, ist auch in langsamer Planung! Meine Großeltern, die übers Wochenende da waren wegen meinem Abiball, und ich haben schon über einzelne Dinge, wie Anfahrt und Reiselektüre, geredet. 😀 Nur kleine Dinge, aber doch in gewisser Weise relevant. 😁

stay tuned-
—viola

// two weeks!

Hallo Welt!

Fast zwei Wochen ist es her, als ich zur letzten Prüfung in die Schule gefahren bin und schweißgebadet auf meinen Aufruf ins Vorbereitungszimmer gewartet habe.
Also so viel Zeit ist noch nicht vergangen, aber irgendwie fühlt es sich wie ein Monat an!
Das mag wohl daran liegen, dass man ausschläft, TV schaut, Serien suchtet, Essen kocht (oder aufwärmt :D) und… naja, einfach mal entspannt.
Soviel entspannen war aber eigentlich auch nicht angesagt! Ich hatte viel zu tun, viel vor und wollte auch viel bezüglich Lissabon und Neuseeland regeln.

Als erstes bemühte ich mich um eine dauerhafte Beschäftigung während der freien Zeit. Nur Zuhause rumhängen kommt für mich hier nicht infrage! :’D
Ich konnte einen Job ergattern, um noch ein wenig zusätzliches Geld für Neuseeland zu verdienen. Ich werde ab Montag in einer Küche als Aushilfe arbeiten, das heißt also abwaschen, servieren und schnippeln! Für jemanden unter 18 allemal etwas sinnvolles und „ertragreiches“ im Vergleich zu Zeitung austragen anderen Alternativen… Von daher eigentlich gar nicht schlecht, auch wenn es wohl hart werden wird.
Wenn ich schließlich 18 bin schaue ich mich nochmal nach einem anderen Job um, der mir etwas mehr einbringt, hihi.
Aber mal sehen wie das die nächsten Wochen wird. (:
An einem einzelnen Wochenende im August werde ich zusätzlich bei einer Inventur aushelfen und meinen Geldbeutel ein wenig füllen.

Am letzten Wochenende (5.6.-7.6.) gönnte ich mir mit meinen Freunden einen längeren Ausflug. Ich bin nach Nürnberg zu Rock im Park gefahren. Was ein Wochenende! Es war sehr heiß und mega sonnig, das bedeutete schwitzen, schwitzen, schwitzen! Nichtsdestotrotz war es total super mit den Leuten und mit den vielen Bands, auch wenn man wegen der Hitze leider teilweise einigen Bands absagen musste… Sonntag ging es heim und endlich auch unter eine ordentliche Dusche! :’D

Um mein Au Pair Jahr habe ich mich natürlich auch gekümmert. Zum einen habe ich meine Au Pair Bewerbung vervollständigt (also im Grunde zu 110%, hehe) und konnte zum anderen auch schon die eine oder andere Familie favorisieren. Leider bin ich noch nicht freigeschalte, da meine Interviewerin zurzeit im Urlaub ist. Ich bin bei einer Familie schon aus Versehen auf „Smiley“ gekommen. Dieser Button sendet sozusagen den Familien eine Nachricht, dass ich an ihnen interessiert bin und sie können meine Informationen einsehen.
Daher habe mache ich mir Sorgen, ob die Familie mein Profil überhaupt sehen kann, aufgrund der fehlenden Freischaltung.
Aber abwarten, das wird schon irgendwie!

In Bezug auf Lissabon geht auch einiges voran. Von Studiosus wurden meinen Großeltern und mir ein Katalog an Reisebüchern zur portugiesischen Hauptstadt geschickt, zwischen denen wir auswählen dürfen. Es ist im preis enthalten und total praktisch, da ich eh nach einem Reiseführer schauen wollte.
Baaaah, ich bin ziemlich aufgeregt, obwohl es noch ganz schön hin ist!

Dieses Wochenende habe ich leider etwas gekränkelt… Viele sagten, dass dies wohl an der Anspannung lag, die mal von einem runtergefallen ist und der Körper dann endlich mal schlapp machen „durfte“. Aber wie auch immer, es geht auf jeden Fall wieder besser, also wird es wohl bald wieder vorüber sein!

stay tuned-
—viola

// 5 von 5 – Flashback

Hallo Welt!

Die ganzen letzten zwei Wochen lebte ich in der historischen Vergangenheit. Ich arbeitete meine Geschichtsunterlagen auf, erstellte mir duzende Karteikarten und wälzte mich durch verschiedene Bücher. Von Industrialisierung über deutsches Reich bis DDR/BRD, jeweils Innenpolitik, Wirtschaft, Außenpolitik und weitere Faktoren, ich versuchte mir alles in den Kopf zu zwängen.

Gestern bin ich dann schließlich nervös in die Schule gefahren und wartete dort aufgeregt und fast schon zitternd auf meinen Aufruf ins Vorbereitungszimmer. Dann ging es los. Ich zog ein, naja, nicht wirklich bevorzugtes Thema meinerseits. Aber als ich schließlich nach der Prüfung fürs erste aus dem Prüfungsraum trat, damit sich die Lehrer beraten konnten, war ich doch relativ zufrieden und die erste Anspannung fiel von mir (trotz einiger Fehler, die mir bewusst waren, besonders am Ende aaaaah :D). Dann durfte ich wieder ins Zimmer eintreten und die Lehrer verkündeten meine Punktzahl. Sie war so überraschend gut, dass ich es selber nicht fassen konnte und, ich gebe es zu, in ehrliche Freudentränen ausgebrochen bin. Meine Lehrer waren ganz überfordert!

Gerade eben liege ich noch im Bett und denke ständig über den gestrigen Tag nach. Zwei Wochen in dreißig Minuten, so betrachtet im Nachhinein irgendwie ärgerlich, man hatte so viel gelernt und nur ein Bruchteil kam dran. Naja, man muss ja auf alles vorbereitet sein! Aber irgendwie geht mir etwas ganz anderes gar nicht aus dem Kopf. Ich habe meine letzte Prüfung, meine letzte schulische Prüfung, abgeschlossen. Den letzten Unterrichtstag hatte ich schon vor Wochen, damit hatte ich auch schon abgeschlossen. Aber ich wusste, dass noch die letzten fünf Prüfungen auf mich warten. Und seit gestern sind die jetzt auch vorbei. Wohin jetzt mit all meinen Schulsachen?; meinen Heftern, meinen linierten und karierten Blöcken, meiner Deutsch-, Englisch- und Französischliteratur, meinen Kunstsachen, meinen BLF- und Abiübungsheften? Ich habe extra eine kleine Ecke mit all meinen Unterlagen, auch denen von den letzten Schuljahren, damit ich immer drauf zurückgreifen kann. Wo soll das jetzt alles hin? Und was soll ich dann mit dem ganzen Platz?

school

Seit man ca. sieben Jahre alt ist dreht sich schließlich alles um die Schule. Dort findet man seine Freunde, die einen  12 oder 13 Jahre lang begleiten, man kauft Bücher, Schreibutensilien und sonstiges Zubehör, alles nur für die Schule. Mit zwei Jahren Oberstufe und den finalen fünf Prüfungen schließt man diese ganze Zeit ab. Irgendwie komisch.  Ich weiß, ich weiß, es kommt auch das Studium oder die Ausbildung, da geht das alles im Grunde weiter, aber mit der Schule fing alles an…

Und okay, ich bin ja im Grunde immer noch in der Schule. Schließlich habe ich noch Zeugnisausgabe, Abifahrt und Abiball. Aber so gesehen ist meine Schulzeit vorbei. Unfassbar und nicht realisierbares Gefühl! Wie das dann sein wird, wenn auch der letzte Termin, mein Abiball, hinter mir liegt, wenn der Jahrgang sich zerstreut, wenn ich in Neuseeland bin… Einerseits traurig, dass alles vorbei ist, aber andererseits aufregend, da etwas neues kommt!

Zwar gehören solche wehmütigen und traurigen, schon fast deprimierten, Gedankengänge und Überlegungen nicht auf diesen Blog, schließlich soll das hier ja ein Reisetagebuch sein. 😀 Aber so gesehen ist eine ganz lange Reise (auch wenn es blöd klingt) für mich jetzt zu Ende und ich stürze mich in die nächste.
Und ich wollte es einfach loswerden, vor allem hinsichtlich Neuseeland, was ja mal ein mega Wandel für mich ist :0! (Tut mir leid!) 


Ab heute habe ich unglaublich viel freie Zeit und daher auch viel vor. Natürlich will ich erstmal ein, zwei Tage entspannen, also mal richtig faul sein, hehe! Danach möchte ich dann einige „Projekte“ (so nenne ich das immer :D) starten. Da habe ich einiges auf der Liste. Nummer Eins ist natürlich: Au Pair Neuseeland. Ich muss meine Bewerbung noch ausbessern und dann schicke ich sie direkt ab. Folgendes muss erledigt werden:

  • Telefonnummern ergänzen
  • Reisepass aktualisieren
  • Teilnahmebedingungen hochladen
  • „submit“ auf der Bewerbung klicken

Ab da geht es dann mit der Familiensuche los! (: Nummer Zwei auf der Liste ist Lissabon. Dafür möchte ich auch noch einiges recherchieren und eigene Interessen sowie Must-See-Highlights raussuchen. Da werde ich mich auch nochmal verstärkt hier auf WordPress nach Blogs umschauen, einen hab ich freundlicherweise schon vorgeschlagen bekommen!

Und dann gibt es noch ganz viel anderes, was ich erledigen möchte. Allzu faul sein will ich nicht, haha. :’D

stay tuned- —viola

// eine zweite Vorfreude !

Hallo WELT!

Obwohl für Neuseeland mein konkreter Ausreisetermin oder meine Familie noch nicht feststeht, freue ich mich ja schon seit Wochen, wenn nicht sogar seit Monaten darauf. Die Bewerbung ist immerhin fast fertig!

Aber es gibt ab heute zusätzlich einen zweiten Grund zur großen Vorfreude: Ich fliege Ende September für 4 Tage nach Lissabon!

In diesem Zeitraum habe ich meinen 18. Geburtstag (wie die Zeit vergeht!). Anlässlich dessen schenken mir meine Großeltern einen Kurztrip in eine europäische Stadt, die ich mir im Laufe des Jahres schon auswählen durfte. Mein Wunsch nach Lissabon zu fahren stand schon länger fest, nur terminlich war alles noch nicht hundertprozentig fest zu machen. Wir mussten es davon abhängig machen, was ich nach dem Abitur anschließen möchte, wo ich mich dort gerade befinde (ich äußerte in diesem Zusammenhang schon öfter, dass ich sehr gerne ins Ausland gehen möchte, hehe) und natürlich inwiefern meine Großeltern zeitlich planen können.
Schrecklich, dieses ganze Hin- und Her, diese Unsicherheit und vor allem diese vielen Abiturtermine!

Dann kam es ins Rollen: ich entschied mich für ein Au Pair in Neuseeland, mein ungefährer Ausreisezeitraum dafür stand fest und wir holten uns Angebote vom Reisebüro ein. Ob der Kurztrip vor Neuseeland überhaupt noch möglich ist, war nicht ganz klar, da wir relativ spät dran waren einen Urlaub zu buchen… Aber das Glück stand auf unserer Seite: es gab noch freie Plätze bei unserem bevorzugten Reiseveranstalter, in genau dem Zeitraum, der für uns alle (meinen Großeltern und mir) perfekt ist! (: Heute kam die gute Botschaft herein, und in den nächsten Tagen werden wir es endgültig buchen!

Wir werden mit dem Reiseveranstalter Studiosus fahren, mit dem meine Großeltern schon öfters positive Erfahrungen gemacht haben, ebenso wie meine Geschwister bei ihren Kurztrips. Jetzt bin ich dran es auszutesten!

Falls ihr schonmal in Lissabon gewesen seid, dann würde ich mich sehr über persönliche Erfahrungen, Meinungen und Tipps freuen, vor allem wenn ihr geheime Wege und Routen, wunderschöne Orte, unverzichtbare To-Do’s oder andere Insider habt, hehe! Sobald ich im September in die portugiesische Hauptstadt los starte, werde ich erste Vorstellungen und Eindrücke auf jeden Fall dokumentieren. (:

stay tuned-
—viola