ready, set, ADVENTURETIME! – Traveln durch Neuseeland: SIBLING EDITION 👧🏼👦🏼👶🏼

Kia Ora, ihr Lieben!

Wow, die Zeit vergeht wie im Flug! Ein paar Wochen, wenn nicht sogar Monate war es nun still, ein ganz großes SORRY! Ich bin non-Stop gereist (😎) und hatte so kaum Internet noch die Zeit meinen Blog zu pflegen. Luxus-Probleme, oder nicht? 😆
Man hätte meinen können ich wäre beim Hitchhiken weggeschnappt worden, oder ich hätte mich beim Great Walk komplett verlaufen, oder ich wäre schlichtweg an den zu vielen leckeren Pies erstickt (was gar nicht mal so abwegig wäre bei meinem Pie Konsum!) – okay, stopp. Alles nach der Reihe, ich fange erstmal dort an, wo ich zuletzt aufgehört hatte.

img_2714Meine letzte Arbeitswoche im September in meiner Familie war also angebrochen. Meine Schwester Vivi hatte ich an dem Wochenende davor vom Flughafen abgeholt und mit Judo-Laura auf einen Trip in den Norden geschickt. Mir bei der Arbeit zuzuschauen wäre für sie nur verschwendete Neuseeland-Zeit gewesen und das wollten wir beiden nicht! Auch wenn ich zu gern schon mit auf Reisen gegangen wäre…

Die Gefühlswelt in mir zu dem Zeitpunkt konnte und kann ich noch immer nicht in mir beschreiben. Zum einen machte sich eine Traurigkeit und Melancholie in mir breit, als ich immer daran denken musste, dass ich meine vier Racker als auch meine ganzen Freunde bald verlassen muss.
Zum anderen freute ich mich schon wieder auf die Wiederkehr von Vivi von ihrem ersten neuseeländischen Road Trip, ihren ganzen Erzählungen und dass wir uns gemeinsam bald auf unser Abenteuer machten.
Ich wusste wirklich nicht was ich fühlen, denken und machen sollte, vor allem da die Woche wie jede andere Woche vor sich her trottete. AAAAH!

Ich versuchte in der Woche nochmal in jeder Playgroup und nach der Arbeit bei jedem Training und jedem Freund vorbeizuschauen. Einfacher gesagt als getan! 😳
Plötzlich wurde alles sehr viel, das Packen, Planen und Vorbereiten auf den Trip, sowie da Tschüss-Sagen, letzte Treffen organisieren und Abschiedsgeschenke basteln. Man man man, immer alles auf dem letzten Drücker, Viola, haben wir aus der Schulzeit nichts gelernt?

Zu allem Überfluss fing sich langsam an ein Tummy-Bug, auf gut deutsch ein Magendarminfekt, bei uns in der Familie zu entwickeln. Urghhh.
Mit Willow fing es am Dienstag an, mit Lincoln und Noah ging es am Mittwoch und Donnerstag weiter, und dann erwischte es Angel und Jessica am Freitag und Samstag, Ray am Sonntag, während ich halb munter und halb krank mit aller Kraft versuchte auszuhelfen. So haben die Kinder und ich die letzte Woche größenteils eingesperrt im Haus verbracht, elend auf dem Sofa oder dem Bett, weil jede Bewegung einem die Übelkeit hochsteigen ließ. So hatten wir uns das nicht wirklich vorgestellt… Ich hatte viele mit den Kindern geplant, doch das viel natürlich ins Wasser. 😢

Mein letztes Wochenende wurde dadurch leider auch ein pures Stressakt, wie ich es gerne nenne, denn alles fiel auf diese zwei Tage: Packen, Aufräumen und Ausräumen, Basteln, Besorgungen erledigen und Goodbye sagen. Zu allem Überfluss bat mich meine Gastfamilie am Samstag nochmal per Baysitting auszuhelfen, da es die Eltern mit dem Magendarminfekt komplett erwischt hatte. Mist! Ich half natürlich gerne aus, aber aus einem geplanten Vormittag wurden ganze zehn Stunden und ich war fix und fertig. Ich muss zugeben, dieser Tag war nicht wirklich schön, auch wenn ich so oder so eigentlich Zeit mit den Kinder verbringen wollte. Nur halt anders.
Es war nicht leicht, mir ging es selber nicht allzu gut, hatte viel im Kopf und vier kranke Kinder Zuhause.

Der Abend gehörte jedoch dann mir und zusammen mit Vivi konnte ich mich erstmal ausruhen. Puh, das war auch echt nötig! Und schließlich sollte es am Abend zusammen mit Freunden nochmal rausgehen. Denn mein Geburtstag stand ja auch noch vor der Tür! Ich sag euch, das war ein Wochenende!
Wir entschieden uns lokal auf der Peninsula zu bleiben, damit alle dabei sein konnten. Wir quatschten und lachten zusammen an einem meiner Lieblingsstrände, dem Little Manly Beach, und hatten einen schönen letzten Abend gemeinsam. ❤️

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Das Geburtstagskind im Dino-Onesie! 😸 Ob das jetzt zur Tradition wird…?

Sonntagmorgen ging es schon wieder früh aus dem Bett, denn wir mussten uns an dem Tag noch auf dem Weg zum Flughafen machen, denn bei Vivis Ankunft ging ein Beutel am Gepäck verschütt. Oh man, Lust darauf hatte ich nicht, vor allem nicht an meinem Geburtstag. Aber es wartete eine mir bis dahin unbekannte große, ja wirklich eine RIESEN Überraschung auf mich! Denn während Vivi in den Flughafen rannte um den „Beutel“ zu holen, wartete ich entspannt, aber müde im Auto. Plötzlich hüpfte meine Schwester wieder fröhlich ins Auto, nachdem sie eine schweres, dickes Irgendwas in den Kofferraum knallte. Was war das denn? Naja, egal.
Und dann klopfte es an meiner Fenstertür und ein unbekanntes Gesicht halb verdeckt von einem unleserlichen Pappschild stand vor meinem Fenster. Wuah! Ganz erschrocken drehte ich mich zu Vivi, die nebenbei alles gefilmt hat, und sagte belustigt zu ihr: „Ach, das ist bestimmt so ein Backpacker, den wir mitnehmen sollen…“. Ich drehte mich nochmal zurück zum Fenster, während meine Zunge die letzten Worte schon gar nicht mehr richtig zustande brachte. Denn dieses unbekannte Gesicht, was da so grinsend vor meiner Wagentür stand, war plötzlich gar nicht mehr so fremd… „OH MEIN GOTT!“. Ich riss die Autotür auf und sprang meinem Bruder in die Arme.

Jonas, hier in Neuseeland? HÄÄ???

Ich konnte es einfach nicht verstehen, aber war natürlich überglücklich. EinEN Abend zuvor hatte ich noch zu Vivi im Bett gesagt, wie cool es wäre , wenn Jonas auch noch dabei wäre. Jonas selbst hatte mir vor einigen Tagen gesgat, dass er einfach keine Zeit und Mittel hat auch nach Neuseeland zu kommen. Tsss, von wegen! 😄😄😄

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Freude pur mit ganz schön vielen Freudentränen!

Zusammen gönnten wir uns einen leckeren Burger bei Burgerfuel und danach einen Monstershake, während wir uns austauschten und ich voller Freude hoch und runter sprang.
Zuhause angekommen war es natürlich keine Überraschung, dass mein Bruder plötzlich da war – alle waren eingeweiht. Nach einer kleinen Geburtstagsbescherung ging es nochmal ans Packen und schließlich ins Bett. Mensch, war ich müde!

Am nächsten Morgen kam es zum Abschied. Wir wussten, dass ich mit meinen Eltern auf jeden Fall nochmal zurückkommen wollte, aber dennoch war das erste Mal Tschüss-sagen wirklich nicht leicht. Ich knuddelte die Kinder tausend Mal und drückte die Eltern zum Abschied. Besonders die Älteste der Kinder war ganz schlimm am weinen, was mein Herz in tausend Stücke zerrissen hat… Meine eigene erste Träne kam jedoch seltsamerweise erst, als ich aus der Tür getreten war. 😦

Schon komisch die Familie jetzt zu verlassen, mit der ich die letzten neun Monate gelebt habe. Jedoch wollte das noch immer nicht ganz in meinen Kopf, denn schließlich sollte ich ja noch eine Weile in Neuseeland bleiben! 😎

Während wir drei uns also auf dem Weg zu unserem ersten Stopp machten, musste ich doch noch ständig an meine Gastfamilie zurück denken. Ich bin jetzt einfach weg! Vor neun Monaten war ich plötzlich da, und jetzt sind die Monate vergangen und für mich geht es weiter, während die Kinder und meine Gasteltern ihr Leben weiterleben, bald mit einem neuen Au-Pair. EinE unheimlich komische Vorstellung, dass ein anderes Mädchen sich plötzlich um die vier kümmern soll. Was wird vor allem der Jüngste, Noah, dazu sagen und darüber fühlen?
Aber genau so ist es mit und als Au Pair. Man taucht für einen Bruchteil in eine ganz andere, fremde Kultur ein und darf sie für einen bestimmten Zeitraum in einer Familie miterleben. Eine tolle Sache eigentlich!

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Bye, bye…

Ich wollte nicht zu sehr den Kopf darüber zerreißen, das hatte ich in der letzten Woche schon viel zu viel! Für mich war es auf jeden Fall Zeit zu gehen und wieder auf Entdeckertour zu gehen. Ich fühlte mich etwas eingeengt nach den neun Monaten als Au Pair und hatte das Gefühl, dass ich irgendwie mit allem feststecke. Ich wollte einfach raus und reisen! Die neun Monate waren so wirklich perfekt gewählt.
Nichtsdestotrotz habe ich die Zeit mit den Kindern unheimlich geschätzt und genossen, vor allem wenn ich auf die Zeit zurückblicke. So schlimm manche Tage waren, so schön und herrlich amüsant erscheinen sie mir jetzt. 😄

Also, auf ging es mit unserem Nissan Wingroad namens Sam, unser treuer Gefährte (angelehnt an Herr der Ringe natürlich), auf den Weg!

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Viola

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Wake me up, when September ends 🌿✈️🚙🌊

Kia Ora, ihr Lieben!

Die Zeit hat beschlossen davon zu rennen.
Vor sieben Wochen war ich auf der Südinsel, in einer Woche darf ich meiner Schwester am neuseeländischen Flughafen in die Arme fallen und in 14 Tagen lasse ich jegliche Spielsachen, Feuchttücher und Windeln im Haus zurück – und das Backpackerleben geht los! 😆

Ich freue mich so sehr und zähle die Tage bis zum Abenteuer. Es wird einfach Zeit raus zu kommen! Die weitere Reiseplanung kommt in die heiße Phase, ich sitze fleißig vor dem Computer und recherchiere, buche und plane. Ich habe viel zu berichten!
Doch Tag für Tag wird mir auch immer wieder stärker bewusst, wie lieb ich meine Gastkinder gewonnen habe und wie sehr ich sie auch vermissen werde… (trotz den tausend grauen Haaren, die sie mir beschert haben).

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ganz lieb und ganz unschuldig – sofern sie selbstgebackene Muffins haben

Wie auch immer, zwei Wochen bis Ende September habe ich ja noch und die werde ich nutzen. Nicht nur mit den Kindern zusammen, sondern auch mit Freunden.
Schon die Wochenenden nach meiner Südinselreise habe ich zusammen mit den Liebsten verbracht, vor allem mit denen, die mich in den folgenden Tagen und Wochen verlassen sollten… Aber es kamen auch immer wieder neue dazu:
Wir haben eine neue Au Pair Coffeegroup 15 Minuten von mir entfernt gestartet, sodass wir „North North Au Pairs“ nicht immer so weit nach Albany (ca 30 Minuten) fahren müssen und zusätzlich endlich mal auch ernsthafte Kontakte schließen können, die man nach der Arbeit easy treffen kann. Darunter sind Monja, Carolin, Jana (sie kenne ich auch

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yum!

schon länger) und Charlotte meine engsten Freunde, mit denen ich mich am besten verstehe und am meisten etwas mache. ❤️
Es ist wirklich wieder toll, dass ich innerhalb von zehn Minuten bei einer guten Freundin sein kann und wir zusammen einen entspannten Filmabend machen oder spontan zusammen Einkaufen gehen können! Wir waren alle gemeinsam in einer großen Gruppe Lasertag spielen und hatten das Wochenende sogar ein wunderschönes Barbecue (mein erstes in Neuseeland, endlich!) gemeinsam im Shakespear Park, es war so schön. Vor allem, da der Frühling mit seiner starken Sonne wieder totale Glücksgefühle bei uns auslöst. Schade, dass die Gruppe leider jetzt erst am Ende meiner Au Pair Zeit entstanden ist…

Zum anderen ist die liebe Laura – meine Judo-Laura, die Südinsel-Laura ist schon raus aus dem Au Pair Lifestyle und auf ihrer Reise durch Neuseeland zusammen mit ihrer Familie – nun auch in Auckland gelandet. Okay, sie ist schon ein, zwei Monate da, aber jetzt schaffe ich es endlich mal sie zu erwähnen, haha! Wir kennen uns seit tausend Jahren durch unsere Judoleidenschaft, haben jedoch die letzten Jahre eher spärlich Kontakt gehabt. Naja, und wenn man sich wieder trifft, dann doch in Neuseeland, oder nicht? Einfacher geht’s ja nicht, hihi! 😂😂😂
Zusammen haben wir direkt auch schon die gemeinsame Reiseplanung gestartet. Denn nachdem meine Schwester nach Deutschland zurück fliegt und bis meine Eltern kommen, habe ich ungefähr drei kurze Wochen Zeit meinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen: einen Great Walk zu absolvieren! Ein Great Walk ist eine drei- bis fünftägige Wanderung durch die atemberaubende Natur Neuseelands mit allem drum und dran auf dem Rücken. Geschlafen wird in Hütten, die auf den Wanderwegen liegen. Und von diesen Walks machen wir nicht nur einen, sondern sogar zwei! 😳 Laura und ich werden im Oktober über mehrere Tage den Kepler Track und den Great Walk um den Lake Waikaremoana laufen. Ich freue mich so riesig darauf!!! Alles ist gebucht – autsch, ist das teuer… – und bis dahin werden wir alles vorbereiten. Es wird richtig gut, ich weiß es.

Jetzt der Knüller: Im Dezember werde ich, nachdem ich mit meinen Eltern in Neuseeland rumgereist bin, zwei Wochen auf Bali verbringen und anschließend fünf Tage in Sydney, bevor ich über einen zweitägigen Aufenthalt in Hong Kong wieder nach Hause fliege. AAAAAAH, das wird super aufregend! Alle Flüge sind gebucht, jetzt müssen nur noch die Unterkünfte herausgesucht und die Routen geplant werden. So viel, was ich noch planen muss! 😳
Meine Schwester hat erstmal höchste Priorität, sie kommt schließlich als erstes hier an. Und bis vor ein paar Tagen hatten wir sogar kaum etwas geplant oder gebucht, dabei steigt sie am Donnerstag ja schon in den Flieger! Das Auto ist aber zum Glück endlich schon rausgesucht, die Flüge bezahlt und eine grobe Idee, der Dinge, die wir machen wollen, festgelegt. Denke ich. 😁 Das wichtigste ist aber im Moment sowieso, dass sie sicher hier ankommt und ich sie in die Arme schließen darf! ❤️❤️❤️

Die nächsten Wochen bis zu meinem letzten Arbeitstag werden noch voller gepackt sein, als sie eh schon waren – ich schulde euch sowieso noch ein paar Erlebnisberichte aus Wellington, von Tiri-Tiri-Matangi-Island und aus dem Showplanet. Coming soon!
Jetzt versuche ich noch die letzten Momenten mit den Kindern voll und ganz zu genießen, die Abschiedsgeschenke vorzubereiten, Freunde zu treffen, die letzten Must-Do’s in Auckland abzuklappern, die letzten Judotrainings voll auszunutzen, die anstehenden Reisen versuchen genauer zu planen, Sachen zu sortieren und das Zimmer so langsam auszuräumen, so viel Gilmore Girls Folgen zu schauen wie möglich (leider muss ich meinem lieben Netflix auf Wiedersehen sagen 😦 ), Koffer bzw. Backpack zu packen und so weiter…. Zwei Wochen klingen nach reichlich Zeit, aber ich glaube, das geht schneller vorbei als man denkt.

Aber das darf es auch, es wird Zeit! 🙂

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Viola

PS: Ich habe heute endlich Brutus, den berühmten Rochen am Gulf Harbour Marina gesehen! Neun Monate lang hörte ich nur Legenden von dem Stingray, der sich bei uns am Hafen herumtreibt und den man gelegentlich malstreichelnd darf. Doch nie hatte ich die Chance einen Blick von ihm zu ergattern. Aber genau heute habe ich ihn gesehen, leider aber nicht streicheln können…. Wohooo! 💪🏼
Jetzt hoffe ich, dass ich die Orcas, die sich die letzten Tage oft an der Küste zeigen, bewundern kann. 😎

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Brutus, the legendary Stingray

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Delfine um die Ecke am Strand

 

 

I am a tough girl! 💪🏼😎👍🏼

Kia Ora, ihr Lieben!

Ich bon ganz schön auf dem Sprung, deswegen fasse ich mich mal wirklich ganz schön kurz und lasse vor allem auch Bilder für sich sprechen! 😄

Am letzten Wochenende habe ich zusammen mit Annika und Charlie bei der Tough Guy and Gal Challenge teilgenommen. Das ist ein 6 km langer Mud Run mit ordentlich viel Action- und Schlammspaß:  Wir rannten, kriechen, hüpften (…) durch Schlammlöcher, dreckige Pfützen und über weitere unterschiedliche Hindernisse. Es war ein absoluter Spaß! Wir kleideten uns alle in Neon, das war das Motto von Au Pair Link und dann ging es ab! 😆
Danach hies es aber schrubben, schrubben, schrubben!

Nach eine kleinen großen Stärkung (lecker Nachos, Steak and Cheese Pie und Popcorn, hehe) ging es für mich weiter direkt zum Strand in Long Bay. Denn dort veranstaltete mein Judoverein einen Mid-winter swim im Meer. Urgh! 😳Was habe ich mir denn da eingebrockt! Mitten im Winter von Neuseeland ins 15°C kalte Meer springen?
Alles kein Problem für uns Judokas, der Großteil ist nach dem Gruppenfoto sofort ins Meer gesprintet, um es hinter sich zu bringen. Wir bleiben vielleicht 5 min drin, dann sprinteten wir auch schon wieder so schnell heraus, wie wir reingerannt sind, haha. 😝
Anschließend gab es leckere Kürbissuppe und maaaaaaassig Alkohol (Glühwein, Whiskey, Wodka, Rum,…) bei einem der Judokas. Wusste bis dahin gar nicht, dass die Kiwis ja wirklich richtige Trinker sind!!! 😮

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Thema: Superheros! (Ich hatte spontan natürlich kein Kostüm…)

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KALT!

Am Sonntag hieß es ein letztes Mal lecker Pommer essen gehen zusammen mit Annika und Charlie! Annikas Au Pair Zeit in Neuseeland endete heute und am Sonntag war unsere letzte Chance uns nochmal zu sehen… 😢😢😢
Bye Bye, gute reise mit deinen Eltern! ❤️

Das war es auch schon, denn jetzt mache ich mich auf die Socken. DIE SÜDINSEL WARTET AUF MICH, JUHU! Ich habe endlich wieder Urlaub, diesmal sogar zwei volle Wochen. Morgen früh fliege ich mit vier weiteren Au Pairs runter und wir starten unseren Trip in Christchurch. Ich muss jetzt mal endlich meine Sachen zu Ende packen, denn ich treffe mich mit Desi, die mich morgen zum Flughafen fährt. Man, man, man, ich bin ein richtige Packmuffel geworden….
Ich lasse von mir hören! 😎

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Viola

Delfine direkt um die Ecke und ab auf die Südinsel! 😎✈️

Kia Ora, ihr Lieben!

Schon wieder viel zu lange hab ich nichts von mir hören lassen. Dabei ist sehr viel passiert! Ich hänge ein bisschen hinterher, das muss unbedingt aufgeholt werden. 🙂

Schon direkt in der Woche nach meinem East Cape Urlaub (16. – 25.4., man ist das schon wieder lange her!) hab ich eine wirklich tolle Erfahrung machen können. Es ist ja bekannt, dass ich auf einem Inselarm wohne, dadurch bin ich umgeben von Meer und Stränden. Und genau deswegen passiert es öfter mal, dass sich die einen oder anderen beliebten Meerestiere blicken lassen: Delfine, sting rays und manchmal sogar Haie oder Orcas! 😀
An einem Mittwoch in den Ferien hatte ich das Glück Delfine von ganz Nah, vielleicht 10 Meter vom Strand im Meerwasser, schwimmen zu sehen! Unglaublich cool! Einfach so schwammen da plötzlich zwei Delfine beim Little Manly Beach um die Ecke von meinem Haus! 😳
Natürlich sprach sich alles rum (es gibt sogar eine Facebook Seite bei der Delfinmeldungen bei uns oben gemacht werden) und schon war der Strand vollgepackt mit Zuschauern. Die einen oder anderen sind sogar ins Wasser, um mit den gut gelaunten Delfinen zu schwimmen. Es war einfach nur toll zuzusehen, wie die Delfine mit den menschen imWasser interagiert haben: sie schwammen um sie drumherum, tauchten auf und ab und drehten sich manchmal auf den Rückseite und wieder zurück. So cool! Ich wünschte ich hätte auch ins Wasser gehen können, aber in diesem Fall hatte ich leider Unglück im Glück… Meine Gastmutter, die Lehrerin ist und daher in den Ferien Zuhause ist, hat genau an diesem Tag alle Kinder ins Kino mitgenommen. Noah ist bei mir geblieben und natürlich konnte ich ihn nicht am Strand sitzen lassen, um selber mit den Delfinen schwimmen gehen zu können. 😦 Selbst meine Gastmutter sagte dann im Nachhinein, dass wenn sie nicht ins Kino gegangen wäre, hätte sie die Kinder genommen und ich hätte mit den Delfinen schwimmen können. Ach Mensch, ärgerlich! Aber immerhin konnte ich trotzdem eine tolle Erfahrung machen, wilde Delfine, also so richtig wilde Delfine ganz einfach im Meer schwimmen zu sehen, ohne dabei eine Tour zu buchen oder auf ein Boot zu steigen! 😏👍🏼
Und es werden sich garantiert wieder ein paar süße, verspielte Delfine blicken lassen und dann hüpf ich ins Wasser, egal wie kalt es ist!

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Okay, ich muss zugeben, ich weiß nicht ob ich dann wirklich ins Wasser springe. Denn bei uns endet langsam der Herbst und der Winter steht vor der Tür. Schnee? Bäume ohne Blätter? Festgefrorene Scheibenwischer? Fehlanzeige! Winter in Neuseeland, jedenfalls auf der Nordinsel, heißt einfach nur Regen, Regen, Sonne, Regen! Und ganz viel Wind. Ganz schön nervig, sag ich euch. Besonders, wenn man versucht ordentlich Auto zu fahren: Scheibenwischer an, aus, an, aus, an, aus. GRRRR, man wird ganz verrückt! Und sobald die Sonne rauskommt, wird es auch wieder ganz schön warm und die Regenjacke könnte glatt wieder ausgezogen werden (was man aber natürlich nicht macht, denn der Regen wartet nur darauf, dass du dich entkleidest, jaja!!!). 😡😅
Aber man will sich ja nicht beschweren, das ist einfach Neuseeland! Ein bisschen Herzschmerz bekommt man aber schon, vor allem wenn man all die sonnigen Frühlingsbilder, wenn nicht fast schon richtige Sommerbilder aus Deutschland betrachtet. Ach ja, was würde ich jetzt alles für eine leckere gegrillte deutsche Bratwurst draußen im sonnigen Garten geben! 😩😂

Das Wochenende nach meinem Urlaub habe ich mit der Familie mal etwas entspannter verbracht. Es ging auf keinen Trip, sondern ich bin Zuhause geblieben, habe Besuch von Annika bekommen und habe etwas relaxed. Das tat dem Geldbeutel sehr gut! Doch das Wochenende drauf ging es schon auf den nächsten Trip, diesmal aber nicht mit meinen geliebten Travelbuddies Annika und Charlie, sondern mit meinem Judoverein! ☺️

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Bei der Siegerehrung

Das Wochenende vom 14.5. bis 15.5. habe ich auf der Südinsel, genauer gesagt in Christchurch verbracht! Mein erster Inlandsflug und mein erstes Mal auf der Südinsel! Sehr aufregend für mich. Der Anlass war ein Judowettkampf, bei dem ich sehr gerne teilnehmen wollte, um mal etwas neuseeländische Wettkampfluft zu schnuppern. Der Flug wurde Wochen im voraus gebucht, mein Gewicht wurde im wahrsten Sinne des Wortes erkämpft und dann ging es Samstagmorgen um 5 Uhr zusammen mit den anderen Kämpfern los zum Flughafen mit der kompletten Ausrüstung.
Der Wettkampf war eine wirklich tolle Erfahrung, manche Sitten waren etwas anders als in Deutschland, aber ansonsten ist Judo überall gleich und macht überall gleich viel Spaß! 🙂 Zumal konnte ich sogar erfolgreich den Tag abschließen. Denn ich konnte drei Goldmedaillen erkämpfen, hihi! Den ganzen Wettkampfartikel werde ich noch verfassen und dann vielleicht auf die Website meines Heimatvereins stellen. Ich gebe euch Bescheid! 😁 Ich bin Zurzeit ganz schön busy, aber ich gebe mein bestes!

Für den nächsten Tag habe ich meinen Flug extra ein wenig nach hinten in den späten Nachmittag verlegt, um noch etwas von Christchurch zu sehen. So wirklich gelohnt hat sich das nicht, muss ich leider zugeben. 😦
Die Stadt wurde vor ca. 5 Jahren von einem Erdbeben stark zerstört. Die Kathedrale steht nur noch halb, viele andere Gebäude sind stark mitgenommen und es gibt viele freie Flächen und Baustellen in der Stadt, die wie Löcher zwischen den Hausreihen klaffen. Bis jetzt ist noch nicht viel wieder aufgebaut und es ist wirklich deprimierend durch die Stadt zu laufen, die auch nicht allzu groß ist. Es gibt viele schöne Ecken, aber das Erdbeben klingt immer noch nach und legt einen grauen Schleier über die Stadt, finde ich persönlich. 😢

Nichtsdestotrotz haben zwei Judofreunde von meinem Verein und ich uns einen schönen Tag gemacht. Wir haben das kleine Stadtzentrum besichtigt und sind etwas shoppen gegangen. Nach einer echt mega leckeren Pizza (mit Kumara, also Süßkartoffel, drauf! So lecker!) ging es für meine zwei Freunde schon etwas eher zum Flughafen. Ich hab mich somit allein auf dem Weg in den Botanischen Garten gemacht und ein paar neuseeländische Wunderpflanzen begutachtet. Der Garten ist wirklich sehr schön!!! Ich hab mich auf eine kleine Bank gesetzt, mein Buch ausgepackt und einfach mal ein bisschen gelesen. Das war auch mal nötig! Immer dieses Sightseeing und diesen Rush, so ein bisschen relaxed alles aufsaugen ist auch mal gut. 😍

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New Zealand Garden

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Welch Blumenpracht!

Aber man man, es war ganz schön kalt in Christchurch! Je weiter es in den Süden geht, desto kälter wird es in Neuseeland. So richtig drauf gefasst war ich aber trotzdem nicht ganz! Also ab ins Café, um sich etwas aufzuwärmen und schon ging es weiter zum Flughafen und zurück nach Auckland.
Ich war schlussendlich dann auch sehr erleichtert, als ich wieder Zuhause war. Das Wochenende war schließlich ganz schön anstrengend! Aber erfolgreich, hehe. 😆

Ich freue mich schon, wenn ich bald im Juli den Rest der Südinsel bereisen kann. Aber bis dahin ist es noch etwas und vorher stehen noch einige andere Trips an! Dieses Wochenende war ich mit Annika, Charlie und Jana (ein Au Pair, welches von mir nur 10 min wohnt, sehr cool hehe) in Raglan in einer sehr interessanten Unterkunft. Dazu im nächsten Blogeintrag mehr! 😋

Jetzt geht es für mich erstmal Noah aufwecken, denn sein kleines Nap ist vorbei, hihi. 🙂

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PS: Mein erstes, selbstgebackenes Brot! Oh man, das war so lecker! Eine tolle Abwechslung zu dem „Brot“ hier, hehe. 😝

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WE LOVE SURFING! 😎❤️🌊

Kia Ora, ihr Lieben!

Dieses Mal kommt leider nur ein kleines Update, denn ich bin ganz schön busy die letzten Tage. Nicht nur wegen den Kindern, die mich kurz vor den Ferien verrückt treiben („BALD SIND FERIEEEEEN!!!“), sondern auch da ich gerade in Pack- und Planungsstress bin wegen der nächste Woche. Denn ich habe meinen ersten URLAUB, yaaaaay! Dazu aber später mehr. 🙂

Die letzten Wochen waren, wie schon kurz erwähnt, etwas lebhafter als sonst. Die Kinder sind einfach total aufgeregt wegen den Ferien und verursachen ein Chaos im Haus, da dreht der deutsche Standard noch mehr am Rad, als er eh schon tut! 😀 Sie können es kaum abwarten und haben plötzlich unheimlich viel Energie, was total toll ist, mich aber ganz schön auslaugt! 😆

An den Wochenenden habe ich wenig gemacht, ich war in der Regel eher zu Hause und habe etwas relaxed und Geld gespart (was sogar das beste am Zuhause bleiben war😂). Also Netflix, Freunde treffen und einfach mal alles sortieren und die Dinge tun, die man so unter der Woche einfach nicht gebacken bekommt! An einem Vormittag bin ich zusammen mit der Gastmutter zu einem Gym Competition der Mädels gegangen, weil ich mir Gymnastik einfach liebe und ich sie auch einfach super gerne bei ihrem Sport unterstütze! 🙂

Einen Tag habe ich doch etwas Geld auf den Putz gehauen, denn es ging Surfen! Es war das erste Mal surfen für mich und ich war total aufgeregt. Zusammen mit Jana, einem Au Pair, welches (ich kann kaum glauben) bei mir mit auf meiner kleinen Halbinsel Whangaparaoa wohnt, und noch ein paar Mädels vom Bay of Islands Trip an die Westküste zum Muriwai Beach.
Am liebsten wollte ich sofort ins Wasser springen und loslegen, aber erstmal hieß es Wetsuits anziehen, Trockenübung auf dem Boden absolvieren, Surfboards schleppen und Wellen lesen. Das härteste von all diesen Sachen war, jetzt ohne Mist, diesen Wetsuit anzuziehen! 😳 Der erste war zu klein, der zweite war wie meine zweite Haut. An sich perfekt, aber es war im wahrsten Sinne des Wortes immer noch ein Kampf den nassen Wetsuit anzuziehen und ihn an der Haut hochzuziehen. Nach etlichen komischen Bewegungen und Stretchübungen saß er endlich perfekt und schnürte mir nur ein wenig am Hals die Luft am Anfang weg, haha. 😀 Aber im Wasser wurde er, wie ich schon angenommen habe, etwas weiter und hatte somit wirklich die perfekte Größe für mich. 😎

Dann ging ab ins Wasser und sofort zum ersten Instructor, damit er mich auf Board dirigieren konnte. Aufs Board legen, Füße zusammen, Kopf Richtung Strand, ein Schups vom Instructor und ein lautes „STAND UP“, dann ging’s ab! Ich befolgte die drei Schritteregel vom Theorieunterricht und, kaum zu glauben, ich stand beim ersten versuch schon auf dem Surfboard! Ganze 1,5 Sekunden! Whoooooop! 😀
Surfboard unter den Arm geklemmt kämpfte wir uns alle sofort wieder zu den Wellen zurück, um weitere Versuche zu starten.
Ich weiß leider nicht genau wie lange wir Endeffekt im Wasser waren (die ganze Session mit Theorie und Co. ging zwei Stunden), aber wir alle waren uns einig: Es war nicht genug! Zwar waren wir alle schon nach den ersten paar Surfversuchen ganz platt, denn das ins Wasser zurücklaufen und auf die perfekte Welle warten hat am meisten Energie gekostet.  😝 Aber es hat so viel Spaß gemacht, es war einfach toll! Vor allem fing man gerade an den Dreh rauszuhaben, wie man am besten aufs Board hüpft. Ich habe es dann wirklich geschafft, öfter hintereinander für längere Zeit auf dem Surfboard zu stehen und auf der Welle entlang zu surfen. Ein tolles Gefühl! Ich werde garantiert wieder surfen gehen und versuchen es etwas regelmäßiger zu machen, wenn man schonmal an der Küste wohnt! 😏

Diese Möglichkeit wird wahrscheinlich bald kommen, denn während meines Urlaubs geht es an die East Coast (Gisborne, Napier usw. und der erste Sonnenaufgang in der Welt!) und nach Taupo! Dort gibt es auch tolle Strände zum Surfen, habe ich gehört, hehe.
Zusammen mit Annika, eine meiner Travelbuddies, geht’s per „Minivan“ auf die Straße. Im Grunde ist es nur ein größeres Auto, in dem wir auch schlafen können, aber ich nenne es einfach mal Minivan!
Wir sind super aufgeregt, denn es ist unser erster richtiger Roadtrip: im Auto schlafen, auf Campingplätzen übernachten, ganz flexibel und spontan herumfahren. So wie man sich das ja immer vorstellt. Eine richtige Ausrüstung abgesehen von Schlafsäcken. Luftmatratzen und einen kleinen Gasbrenner haben wir für die Woche nicht, daher sind wir mal gespannt wie das wird! Wir freuen uns auf jeden Fall wie kleine Kinder darauf, hihi.😇

Am letzten Wochenende vom Urlaub gehts dann nach Taupo zum Tongariro Crossing. Das sogenannte TAC ist eine Tageswanderung von 6 bis 9 Stunden, in der man unglaubliche und faszinierende Natur von Neuseeland in einem Walk sieht. Auf dem Walk kann es ganz schön bröckelig und steil werden und das Wetter sehr wechselhaft und somit auch ziemlich gefährlich (heiße Sonne bis Schnee, vor allem Ende April…), aber wir sind guter Dinge, zumal man sich vorher per Telefon dort informieren kann. Wir schaffen das! Gemacht werden muss es auf jeden Fall, schließlich ist es ein Must-Do!

Ich melde mich nach meinem Roadtrip wieder! Jetzt muss ich endlich mal packen. Was packt man denn für einen solaren Roadtrip? Da muss man ja wirklich für alles gewappnet sein… In Hostels ist es irgendwie doch etwas anders!

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Viola

 

„Leute, hört mal auf zu reden und seid mal ganz leise. …Ist euch schonmal aufgefallen, dass hier alles ganz still ist?“ – Pasifika, Rangitoto & Waiheke 🌊🗻

Kia Ora, ihr Lieben!

Die letzten zwei Wochenenden war ich wieder ununterbrochen unterwegs.
Zum einen ging es Freitag zum Rugby (es war soooooooooo cool!) und Samstag auf das Pasifikafestival in Auckland Central. Das ist ein Kultur- und Essenfestival, wo sich alle elf Pazifikinseln auf einem Riesen Gelände zusammenfinden und durch Bühnenveranstaltungen und -perfomances, sowie Essens- und anderen Verkaufsständen ein Bild vom Inselleben geben. Ein paar Freunde und ich wanderten im Park umher und ließen uns von hawaiischen Tänzen (meine Güte, wie die sich bewegen können), fröhlicher Musik und buntem, farbfreudigen Schmuck verzaubern. An dem einen oder anderen Stand kämpfte man gegen die Versuchung an, ein Souvenir mitzunehmen…

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YUM!!!!!

Aber wir sagten uns: „Wenn wir schon so einen Krimskrams kaufen wollen, dann auch nur wenn wir auf dieser Insel waren!“. Ohne diesen Leitspruch wäre ich jetzt Pleite! 😄
Natürlich gönnten wir uns trotzdem ekleres Essen, unter anderem eine aufgeschnittene  Melone mit dicken, fetten Eiskugeln und Schokosoße oben drauf. Yummy! Und vor allem auch eine super Idee, die man einfach Zuhause nachmachen kann (auf der DIY-Liste gespeichert – check).😆😆😆
Neben den bekannten Inseln, wie Hawaii, Samoa, Fiji oder den Cook Islands haben wir auch ganz für uns ganz neue kleine Inseln entdeckt: Tonga, Niue, Tuvalu, Kiribati oder Tokelau. Von denen habe ich echt noch nie gehört!
Leider wurde die Inselatmosphäre beim Festival durch komische (und wirklich schlechte) Rapeinlagen auf der Bühne teilweise etwas zerstört. Ich habe meine Gasteltern gefragt, ob dies wirklich ein Teil dieser Kultur ist, aber auch sie meinten, dass es eher das Gehabe der Möchtegern-Bayboys ist, die sich auf diesem Festival einfinden bzw. einschleichen (ich hätte mich auch sonst echt gewundert!).

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Eigene Inselblume in Erinnerung an verstorbene, geliebte Personen basteln 🙂

Den Tag darauf ging es für Mara, Marieke, Melina und mich auf Rangitoto Island! Rangitoto ist eine kleine Vulkaninsel neben Auckland.
Und das wurde auch mal Zeit! Egal wo ich bin, ob schwimmen im Shakespear Park oder auf dem Weg zur Schule mit dem Auto: Ich sehe immer, wie dieser Vulkan in der Ferne in die Höhe ragt! Ich setze mir eine Mission und endlich war es soweit, wir erklommen die Spitze der Baby-Insel! Es war unheimlich sonnig an diesem Tag und durch das schwarze Gestein und Geröll wurden wir ganz schön gebraten, der Schweiß lief uns überall runter. Doch es ist etwas wunderbares geschehen 😏 (und ich kann es kaum fassen und man kann es sich kaum vorstellen): ich bin braun geworden! Ich habe ganz leicht sichtbare (aber dennoch SICHTbare Bräunungsstreifen) im Dekolletee  und an den Oberschenkeln von der Hose. 💩
Die Aussicht von oben war atemberaubend! Ich konnte sogar den Shakespear Park erkennen und den Strand, wo ich so gerne schwimmen gehe und auf Rangitoto starre, hehe. Jetzt weiß ich endlich, wie es da oben aussieht!

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Jedoch gab es auf Rangitoto einen Moment, der uns alle weggehauen hat. Während wir Anfangs noch die Insel umrundet haben, machten wir auf der Hälfte der Strecke Pause um etwas zu essen und um weiter zu quatschen. Doch dann meine Melina plötzlich: „Leute, hört mal auf zu reden und seid mal ganz still. …Ist euch schonmal aufgefallen, dass hier alle ganz still ist?“. Und Tatsache. Wir hörten auf zu Reden und horchten in die Stille. Nichts. Null. Man hörte nicht einen Mucks, nicht einen Vogel, nicht eine Grille, nicht ein einziges Geräusch. Lediglich die eigenen Ohrgeräusche konnte man hören. Sowas habe ich wirklich, wirklich noch nie erlebt! Es war wunderbar und unfassbar, wir konnten gar nicht so lange still bleiben, weil wir immer irgendwie anfangen mussten zu lachen (was eigentlich ganz schön blöd ist…). 😂
Nach dem Wochenende war ich ganz schön platt und die Arbeitswoche darauf war daher ganz schön hart. 😁

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Moment der Stille

Letztes Wochenende (18. bis 19.3.) ging es für mich mit zwei Freunden dann auf die nächste, aber etwas größere Insel neben der Mutterinsel Neuseeland: Waiheke. Während viele nur einen Tag bleiben haben wir uns gedacht, dass wir direkt ein ganzes Wochenende dort verbringen! Und es hat sich gelohnt.
Das Hostel war schon an sich einzigartig. Es ist das einzige Hostel auf dieser Insel und so persönlich und liebevoll eingerichtet, es war wirklich schön (mit Pool!). Die Atmosphäre auf der Insel war ruhig und relaxed. Die Natur war einfach nur großartig. Überall Strände, überall Wasser, überall leckeres Eis und sogar richtiges Brot à la German style. ❤️
Leider war das Wetter nicht so gut, dass wir schwimmen gehen konnten, aber wir haben das Inselflair (was man ja gar nicht auf Neuseeland hat, haha) genossen!
Unglücklicherweise fuhren keine Busse in den Osten der Insel. Dieser Part gilt als der schönste Teil von Waiheke, was unter anderem auch daran liegt, dass er einfach unbewohnt und kaum befahren ist. Daher heißt es für mich: Wiederkommen und irgendwie da hinter kommen! Und beim nächsten Mal mache ich auch eine Weintour mit, denn dafür ist Waiheke ja auch bekannt! 😌

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Während die Wochenenden wirklich schön und (teilweise) entspannt waren, waren die Tage unter der Woche eher sehr anstrengend. Jeden Tag war ein neues Kind krank und so blieb ich fast zwei Wochen komplett Zuhause. Die Tage vergingen elend langsam und meine Laune ist immer weiter gesunken. Die ganzen Tage im Haus festzusitzen ist einfach nicht schön. 😟 Rausgehen im Allgemeinen kam leider gar nicht in Frage mit fiebernden Kindern. Wieder einmal habe ich gemerkt, wie Playgroups und Playdates die Woche  versüßen!

Doch das liegt Gott sei Dank hinter mir! Alle sind wieder gesund und mich hat es zum Glück auch nicht erwischt! 💪🏼
Kommendes Wochenende ist Ostern, weswegen wir insgesamt vier Tage frei haben. Für mich geht es mit 10 weiteren Mädels (fragt nicht, ich weiß auch nicht wie es zu so vielen Mädels kam) in den Norden, hoch zu Bay of Islands, dem 90-Miles Beach und Cape Reigna.
Ich freue mich so!

Happy Easter! 🐣

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Viola

„Hä, hatten wir nicht was anderes gebucht?“ – Roadtrip Nr. 2: Rotorua

Kia Ora, ihr Lieben!

Letztes Wochenende (5.2. bis 8.2.) ging es auf meinen zweiten Roadtripwieder zusammen mit Annika und Charlie. Relativ spontan ging es nach Rotorua, dem kulturellen Maori-Zentrum in Neuseeland. 💪🏼

Wieder mal mit fetten Gepäck für so wenig Tage und Mietauto ging es 2,5 h lang auf kurvigen und hügeligen Straßen nach Rotorua zu unserem Hostel. Wir waren ziemlich gespannt, da wir noch nie vorher in einem Hostel geschlafen haben, waren aber guter Dinge. 👍🏼
Natürlich war Rush Hour in Auckland und kamen daher ziemlich verspätet und in tiefster Nacht in Rotorua an. Dass wir in Rotorua sind haben wir nicht am Ortsschild erkannt, sondern am plötzlichen Gestank, der uns in der letzten viertel Stunde entgegenkam. 😂

Super spät im Hostel wurden wir zu unserem Zimmer gebracht und staunten nicht schlecht, als wir in unserem Zimmer plötzlich einen Jungen im gegenüberliegenden Bett schlafen sahen. „Hä, hatten wir nicht ein Mädchenzimmer gebucht?“, das haben wir uns alle drei in dem Moment gefragt. Ich checkte nochmal kurz meine Mails und Tatsache: Mixed Dorm, 6 beds. 😳 Wir waren davon überzeugt, dass wir ein Mädchennamen gebucht haben! Aber alles halb so wild, der Junge war super nett, wir konnten uns damit arrangieren und die anderen Betten waren alles Mädels. Es war nur ein kleiner Schock nach einer so langen und anstrengenden Autofahrt. 😅

Freitag Morgen ging es sofort mit Action los: White Water Rafting Stufe 5. Ich sicherte mir einen Platz ganz vorne (hihi) und schon ging los. Wir paddelten eine Stunde auf reißenden Strömungen, bewunderten die unglaubliche Natur und stürzten zwei Wasserfälle (einer davon 7 Meter hoch!) hinunter. Der 7-Meter Wasserfall hatte es ganz schön in sich und da bin ich direkt aus dem Schlauchboot gefallen. Als einzige! 😆😆😆

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Entspannt ging es weiter zu einen der vielen freien und nicht schädlichen Hot Springs in der Gegend, wir haben uns den von Wai-o-tapu rausgesucht. Mindestens eine Stunde, wenn nicht sogar länger, saßen wir in einem kleinen Bereich, wo zwei Strömungen (heiß und kalt) aufeinandertreffen und damit ein super angenehmes „Bad“ entsteht. Aaaah, war das schön! Aber Achtung: Nicht untertauchen! Ansonsten kriecht irgendwie so eine Amöbe oder sowas durch die Nase in den Gehirn und dann stirbst du (in 3 von 5 Fällen oder so). Aber das reicht ja schon… 
Plötzlich fing es an zu regnen  und anstatt sich zu darüber zu ärgern freuten wir uns sogar ziemlich! Das fühlte sich faszinierend an, wir genossen ein heißes Bad mit kaltem Regen zur Abkühlung von oben. 😏

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Lady Knox Geysir

Ganz spontan beschlossen wir in das Wonderland von Wai-o-tapu, ein Bereich mit bunter vulkanischer Aktivität, zu gehen! Umgeben von brodelnden Schlammlöchern und Höhlen, etlichen Geysiren und faszinierenden verschiedenen Farbspielen aufgrund Mineraler Salze brühten wir selber vor uns hin, da es einfach so heiß war. Obwohl nicht mal die Sonne schien! Und es hat gestunken… nach, ich zitiere Charlie: „eklige Schwefelstinkeeierpupskotze“. Trifft es ganz gut, haha.

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Devils Pool

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Champagne Pool

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Sonntag beschlossen wir einen Walk im Redwood zu machen, ein super schöner Wald (Wald klingt so standardmäßig und deutsch, dabei war er so exotisch 😅) mit unglaublicher Natur. Natürlich ging es bergauf, bergab, bergauf, bergab… Zur Abkühlung fuhren wir weiter zum Blue Lake (Lake Tikitapu) und während die anderen zwei ein Sonnenbad nahmen bin ich in den See gehüpft und habe die Aussicht und das Wasser genossen. Ich muss einfach immer in jedes Wasser reingehen, wenn wir schonmal da sind! 😀

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Redwoods

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Lake Tikitapu

Abends kam dann das Highlight des ganzen Trips! Wir haben eine Tour durch das berühmte Tamaki Maori Village gebucht. Mit gemäßigten Erwartungen (wir haben uns das unheimlich touristisch vorgestellt), aber doch sehr aufgeregt ging es in den Bus, wo wir als erstes von einer super sympathischen Maori zum Dorf gefahren wurden und mit ihr gequatscht haben. 😄
Wir wurden ganz im maorischen Stil begrüßt und wurden durch das Dorf geführt.

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Etwas enttäuscht waren wir, als die Männer aufgerufen wurden den berühmten Maori-Tanz, den Haka, zu lernen. Den Frauen blieb das verwehrt (wir durften mit sogenannten Poys tanzen, sah aber auch echt cool aus), aber nachdem wir alle ein Foto mit den Maorikriegern einheimsen konnten, waren wir alle wieder bei guter Laune, hihi. 😏
Mein persönlicher Höhepunkt war die Endaufführung der maorischen Frauen und Männer. Zusammen tanzten und sangen sie und es war einfach nur atemberaubend schön. Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wir waren einfach nur Baff. So kraftvoll und mit so viel Liebe. Und atürlich weiterer Höhepunkt: das traditionelle Maoridinner, das Hangi. Wir konnten uns danach nicht mehr bewegen, so oft haben wir nachgeholt, haha. 😄😄😄

Nach dem Ausflug sind wir mit zwei Schweizern, die auch in Tamaki dabei waren, in eine Bar gegangen und haben einfach nur gequatscht, als auf einmal 12 Uhr die Bar zu machen wollte. Daran ist man als Deutsche ja gar nicht gewohnt! 😳 Plötzlich gabelte uns dann ein neuseeländisches junges Teeniepaar auf (oh Gott, waren die aufgedreht) und sie führten uns in DEN angesagtesten Club Rotoruas!!! 👀 Naja, wirklich was los war jetzt nichts, aber immerhin hatte der noch offen und wir konnten uns entspannt auf die Terrasse setzen bis wir dann um 1:30 aus dem Club geworfen wurde, da auch der endlich schließen wollte. Das kam uns recht, wir fielen müde ins Bett und haben erstmal schön ausgeschlafen! 😅

Montag brachen wir schon in Richtung Auckland auf, da wir einfach super müde und fertig waren. Zwei Wocheneden hintereinander so viel Reisen plus 9 Stunden Arbeit pro Tag, das haut schon rein. Wir machten noch einen Stopp in Tauranga, einer hübschen Küstenstadt mit vielen schönen Stränden und trafen uns mit Mareike (die wir auch schon letzte Woche getroffen haben), die dort als Au Pair lebt.
Nach zwei Stunden weiterer Autofahrt plus anderthalb Stunden Busfahrt war ich dann schließlich Zuhause! 😎

Kommendes Wochenende wird ruhiger, ich übernachte das Wochenende bei Charlie und wir gehen zum Stand-Up-Paddeling. Das Wochenende darauf bin ich endlich mal Zuhause bei meiner Gastfamilie, da muss ja auch mal wieder sein und kommt mir ganz recht. 😌

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Viola

PS: ICH LIEBE MARMITE!

 

one week as an au pair 👀😁

Kia Ora ihr Lieben!

Die erste Woche als Au Pair in der Familie ist hinter mir und die zweite ist auch schon wieder am laufen. 👍🏼

An meinem Job wurde ich sehr sanft und langsam rangeführt. Da meine Gastmutter auch zur Zeit noch Urlaub hat, passt sie mit mir auf alle vier Kinder auf (es sind Ferien, vierKinder sind also nicht Dauerzustand in meinem Job). Hier und da führt sie mich in verschiedene Pläne, Regeln, Techniken und auch Technologien (spezieller Kinderwagen, Kindersitz und Co. – da gibt’s einen Haufen einzustellen) ein. Währenddessen zeigte und erklärte sie mir die Routine der Kinder über den ganzen Tag und ich packte an wo ich helfen konnte. Gearbeitet habe ich erst nur 7,5 oder 8 Stunden.

Die Woche war wirklich super zum Einleben in den Job. Ein Teil der anderen Au Pairs, die mit mir bei den Orientationdays waren, wurden sofort von Sonntag auf Montag in den Job geworfen, nur mit einem kleinen Zettel voller Theorie und Kindern, die einem alles zeigen IMG_7828und erklären müssen. Die armen! 😦

Ein paar Tage schon hatte ich zum ersten Mal das Baby N. und eines der anderen Kinder alleine über den ganzen Tag, die vollen 9 Stunden. Es macht  (noch 😆) Spaß mit ihnen den Tag zu verbringen! Sie wollen dir jedes Spielzeug zeigen, fragen dich aus, führen dir jeden Trick vor und wollen mit dir unendlich viele Fotos machen. So süß und schön, wie man immer mehr zusammenwächst, auch schon nach einer Woche! 🙂
Natürlich gibt es auch jetzt schon Minuten und Stunden (Gott sie Dank noch nicht Tage und Wochen), in denen man nicht nur spielt und knuddelt, sondern auch mal streng und hart sein muss. Das fällt mir oft noch etwas schwer, aber ich werde besser. 😏
Es ist nur noch sehr ungewohnt für mich, für so lange Zeit dauerhaft Kinder um mich rum zu haben, die man auch wirklich die ganze Zeit im Blick haben muss und bespaßen muss. Teilweise ja auch nach der Arbeit, denn ins Zimmer verbarrikadieren kommt nicht Infrage (vielleicht nur an schlechten Tagen :D). 

Des Weiteren habe ich in der ersten Woche mich mal an Marmite, dem hochgelobten, heimischen und zu-jeder-Tageszeit-und-mit-allem-kombinierbaren Aufstrich der Neuseeländer (oder eher Briten). Genauer gesagt ist es  ein Hefeextrakt. Ich weiß gar nicht wie man da genau Beschreiben soll, wie es schmeckt… Es ist einfach nur extreeeeeemst würzig  und salzig und dazu pechschwarz. Sozusagen hochkonzentriertes Maggi, wie viele sagen. Man liebt oder hasst es einfach. Aber ein kleiner Hinweis: man streicht es nicht fett drauf, wie Marmelade oder Schokocreme, sondern ganz hauchdünn.
Ich selber weiß es irgendwie noch nicht genau, ob ich es wirklich hasse…Ein ganzes Toast geht nicht, aber so ein bisschen schon (wenn ich „Lust“ drauf habe, haha). 😂😂😂
Meine Gasteltern haben mir Gott sei Dank mein Lebenselixier gekauft: NUTEALLA. ❤️ Bisher nur das kleine Glas, aber ich werde ihnen schon noch zeigen, dass ich die große Packung brauche, haha. Das Nutella schmeckt hier etwas mehr nach Nougat, als das dagegen schokoladige Nutella aus Deutschland. 🙆🏼

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Takapuna Beach – The Strand

Das erste, richtige Wochenende habe ich sofort dazu genutzt ein kleine bisschen

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Erstes Bier in NZ – ganze 9 Dollar! :0

rumzukommen und habe mich Freitag erst mit Freunden in Auckland Central getroffen, um etwas zu shoppen (hihi) und da habe ich auch direkt mein erstes, neuseeländisches Bier getrunken.
Den Samstag dagegen ging es nach Takapuna zum Sun and Sound Beach Festival. Die kleine Stadt ist super süß und der Strand ist einfach schön! Das Wasser war angenehm warm und man hatte eine unglaublich tolle Aussicht auf die Weite des Meeres und der Natur. Ich war wirklich mega geflashed!

Leider hat die Sonne dermaßen runter geknallt und da habe ich im Laufe des Tages, trotz Sonnenschutz und Schattensitzen, einen krassen Sonnenstich mit allem drum und dran bekommen und musste von meinem Gastvater abgeholt werden (der erstmal dachte ich habe zu viel getrunken aaaaaaahaha)… Details bleiben erspart. 😅
Daher war der Sonntag im Eimer, ich lag die ganze Zeit im Bett. Netflix hat meinen noch mulmigen Magen etwas glücklich gestimmt.😩

Das Autofahren geht Mitte dieser Woche los. Und sobald ich mich wohl fühle und sicher fahre bin ich endlich mobil und nicht mehr allzu „isoliert“. Denn dann lerne ich endlich ein paar Au Pairs bei mir oben (North Shore) kennen, die ich auch nach 10 – 20 Minute Fahrt (hoffentlich) erreiche.
Ich bin gespannt, wie ich als Fahrer auf der linken Seite im Straßenverkehr klar komme. 😳

Derzeit bin ich am Abend dabei, während ich Netflix suchte hihi, Listen zu erstellen mit Orten, wo ich unbedingt hinwill, was ich machen will und was sich am besten kombinieren lässt. Manchmal bin ich eeeecht ganz schön überfordert, wie viel Neuseeland zu bieten hat und was man alles machen kann. Da kriege ich echt Angst, dass ich das nicht alles hinbekomme oder das das Geld nicht reicht. 😨 Aber bevor ich jetzt schon Panik schiebe (wie immer) fange ich am besten einfach mal an, loszureisen. 👍🏼

Jetzt gönne ich mir wieder etwas Netflix (One Tree Hill💕) – ich werde hier ganz bestimmt süchtig nach Serien und Co…  Der Tag hat mich heute ziemlich ausgelaugt, ich renne dem kleinen Noah ständig hinterher, da er seit neuestem auf wackeligen Beinen Laufen kann. 🏃🏼 Und da muss man natürlich alles erkunden und überall runterstürzen! 😅

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Viola

PS: Nur eine Woche hier und ich (und meine Zähne, komisch oder?) wünschte, ich hätte mal ein richtiges Stück Brot.. das Toast macht kaum satt ! Ich habe aber einen deutschen Bäcker in Albany entdeckt und den werde ich direkt mal austesten!