Sundaytrips: Royal National Park and Sydney Beaches 🌿🌴🌿

How ate ya‘, mates!

Seit mehr als zwei Monaten darf ich Sydney nun schon mein Zuhause nennen, kaum zu fassen. Die Zeit vergeht unheimlich schnell und ich habe kaum Zeit mit all meinen Dingen, die ich vorhabe, hinterherzukommen! Viel zu lange steht es schon aus von meinen ersten Wochenendtrips zu erzählen.

Leider muss ich gestehen, dass ich am Wochenende gar nicht so viel unterwegs bin, wie ich möchte und es von Neuseeland gewohnt bin – entweder verbringe ich Zeit mit der Familie und helfe etwas aus oder ich bin einfach richtig platt von der Arbeitswoche. Natürlich keine Ausreden auf Entdeckertour zu gehen, aber auch die Tatsache, dass alles so fürchterlich teuer ist in Australien – Bus, Zug und Auto mieten – motiviert einen wenig. 😩😩😩
Dennoch konnte ich schon ein bisschen Sydney und die Umgebung erkunden, vor allem ein paar Strände, solange das Wetter noch gut war: Bondi, Manly, Bronte und Collaroy Beach habe ich schon ausgetestet und ich muss sagen, Baden in Australien ist aufregend! Die Wellen sind unheimlich groß und die Strömung sehr stark, also wenn Baden gehen, dann nur im Sicherheitsbereich der Lifesaver.

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Collaroy Beach

Mein erster richtiger Sonntagstrip ging am 26.3. zusammen mit Rabea, Gamze, Anneke (deutsche Au Pairs) und Mie (dänisches Au Pair) zum Royal National Park außerhalb von Sydney. Unser konkretes Ziel waren die Figure Eight Pools, von der Natur in Stein gemeißelte Becken in einer Steinplattform direkt neben dem Meer, die erstaunlicherweise die genau Form von Achten haben.

Per Auto (geliehen von Gamzes Gastfamilie) fuhren wir knapp eineinhalb bis zwei Stunden in den Süden von Sydney runter zum Royal National Park. Das süße Stadtauto musste einiges durchmachen bis wir endlich den Nationalpark und den Eingang zum Walk zu den Pools erreichten: Buckel, Schlaglöcher und staubige Erde machten unseren kleinen Roadtrip ganz schön aufregend. 😝

Knappe anderthalb Stunden wanderten wir fünf Mädels zuerst bergab durch eine hübsche Buschlandschaft mit den typischen australischen Gumtrees (Gummibäumen) wohin das Auge reichte. Dann ging es steil bergab runter an den wunderschönen goldgelben Burning Palms Beach und weiter entlang an der steinigen Küste. Es ist nur zur Ebbe möglich, die Figure Eight Pools zu besuchen, denn bei Flut ist der letzte Abschnitt des Walks vom Meer verschlungen und die Pools so nicht erreichbar.

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Burning Palms Beach

Und dann sind wir endlich angekommen. Die tolle Aussicht auf den weiten Ozean vor uns war atemberaubend, aber vor allem die vielen kleinen Löcher in der Steinplattform vor uns waren total faszinierend. 😳 Durch die vorherige Flut wurden sie mit Wasser gefüllt und bildeten richtige Pools zum Baden. Es gibt mehrere sogenannte Figure Eight Pools, aber nur einer hat den Namen auch tatsächlich verdient:

Wahnsinn, es sieht wirklich aus wie eine perfekte Acht! Wie kann das sein? Das muss doch jemand reingebohrt haben! Naja, wer weiß… Wir werden es wohl nie erfahren. 

Wir hüpften in unsere Bikinis und dann war erstmal Foto-Time angesagt. 😎 Natürlich brauchte jeder – und damit meine ich nicht nur uns Mädels, sondern die anderen hundert Touristen, die diesen wunderschönen Tag auch für einen Walk zu den berühmten Pools nutzten – sein perfektes Foto mit den Pools à la Instagram und Facebook. Es bildete sich also regelrecht eine Schlange vor dem perfekten Figure Eight Pool! Richtig Baden und entspannen in diesem Pool war also leider nicht… Wir waren Gott sei Dank eine der ersten und hatten somit keine Probleme mit dem Anstehen. Wir haben wohl eher die Schlange verursacht…  😥 Während Mie und ich nur mal fix ein Bild im Pool haben und dann die Szenerie genießen wollten, hatten die anderen Mädels eine etwas, naja, zu genaue Vorstellung von ihrem Bild. Das hieß also ein Foto nach dem anderen, bis dann auch die letzte einigermaßen zufrieden war. Oh man, nicht so mein Fall, aber auch okay, alle sind happy. 😂
Wir genossen noch etwas die Atmosphäre und hüpften in ein paar andere Pools rein bis es Zeit war zu gehen. Die Flut war langsam in Arbeit die steinige Küste mit ihrer Meermasse zu verschlingen und es wurde etwas gefährlich: Die Wellen wurden höher und peitschten immer stärker und größer an die Steinplattform, bis sie manchmal sogar etwas die Pools wieder überspülten und uns eine kleine Meerdusche gaben. Ab geht’s!
Es ging den ganzen Weg zurück, am Stand entlang, dann den steilen Berg hoch in die Buschlandschaft, bis wir wieder am Auto waren und auf dem Weg heim.

____

Am 7. Mai sind wir alle gemeinsam zusammen mit Isabella, einer Italienischen Tennistrainerin, die ich über Adrienne kennengelernt habe, nochmal in den Royal National Park. Mit dem sind wir längst noch nicht durch, hehe. 😎
Dieses Mal sollte es zum Wedding Cake Rock gehen: Einen anderthalbstündigen Walk entlang der Küste zu einer Steinplattform, von der sich ein weißer Gesteinsbrocken vom härteren Sandstein des Küstengesteins ablöst. Die Kanten und Risse geben dem weißen Stein die einzigartige Form eines Stück Kuchens, der hunderte Meter über dem Meerwasser hängt. Klingt Nice! 👍🏼

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Powernap bevor es auf die Fähre geht!

Da wir kein Auto zur Verfügung hatten ging es früh morgens per Bus und Zug knapp zweieinhalb Stunden nach Cronulla und dann mit der Fähre nach Bundeena, um von dort zum Wedding Cake Rock zum wandern.
Der Track führte uns durch wunderschöne blühende Wildblumen und über kleine Bäche, entlang der steilen und interessant geformten Küste. Es gab viele Stellen an denen wir einfach stehen bleiben mussten und uns die Formationen im Gestein genauer anschauen mussten. Es war einfach zu cool. 😎
Der permanente Ausblick über den weiten Ozean zusammen mit den Klippen aus Sandstein waren wirklich das beste vom ganzen Walk. Der Wedding Cake Rock an sich war aber natürlich sehr beeindruckend, er sieht wirklich echt cool aus:

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Wedding Cake Rock

Am späten Nachmittag ging es dann via Fähre, Bus und Zug wieder auf langem Wege  zurück. Zuvor hatten wir uns natürlich noch ein Bier in Cronulla gegönnt, das war herrlich! 😆
Am Montag stand wieder die Arbeit an, und ich muss sagen, wirklich erholsame Wochenenden waren das nicht unbedingt, haha. Ich habe dies eTage aber unheimlich genossen, weswegen es einenden Montag auf jeden Fall wert war. 🙂

Über meinen Ostertrip nach Melbourne berichte ich euch bald—

See ya,
xxx V

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