a little taste of OZ – Christmas in Sydney, Australia ☀️🎁🎄

NACHTRAG vom 26.12.16//
How are ya, Mates!

Nach meinem Entdeckungstour auf Bali geht es jetzt ein Stückchen in Richtung Heimat – naja, also nicht in Richtung Heimat geografisch gesehen, aber sozusagen chronologisch gesehen. Schließlich muss ich die Stops in anderen Ländern in der Region auch ausnutzen! 😄

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Die letzten Tage habe ich somit in Sydney bei Freunden der Familie verbracht. Umständlich von Bali nochmal nach Sydney, aber stört mich eigentlich nicht. Denn wenn ich schon mal hier am Ende der Welt rumlungere, dann kann ich noch mal einen kleinen Abstecher in die größte Stadt Australiens und zu Adrienne und ihren zwei süßen Mädels machen. Wird auch mal Zeit! Mein Vater und Adrienne sind damals selbst gemeinsam mit dem Backpack auf dem Rücken um die Welt gejettet und halten bis heute relativ guten Kontakt. Cool, oder? Und jetzt ist die zweite Generation auf dem Weg um die Welt, hehe. 😏

Die Tage habe ich hauptsächlich mit der Familie verbracht. Adrienne und die Mädels, 7 und 8 Jahre, wohnen so wie ich in Deutschland wohne: nicht direkt im lauten, vollen Stadtzentrum, sondern etwas nördlicher in einem Vorort, drüber über die Harbour Bridge. Es ist ein ruhiger, aber definitiv nicht langweiliger Vorort umgeben von Wasser und mit einem tollen Ausblick in die Stadt zur Harbour Bridge. Wirklich Zauberhaft! Es ist überall grün und man hört ständig (auch nachts…😝) Vögel singen bzw. gackern – manche Vögel klingen als würden sie richtig lachen.
Die drei plus süßem Hund sind einfach total entspannt und locker drauf, aber sind auch viel aktiv unterwegs. Denn direkt nebenan ist ein Tennisplatz und ein Golfplatz, daher ging es regelmäßig raus Tennisbälle hin und her schießen und mit Golfschlägern gutmöglichst rumhantieren. Genau mein Ding so sportlich unterwegs zu sein. Aber Australien ist für ihre Freude am Sport ja auch relativ gut bekannt. 😎
Vor allem mit den zwei Mädels hat es unheimlich Spaß gemacht was zu unternehmen! Sie sind sehr aufmerksame und lebenslustige Persönlichkeiten, daher wurde es nie langweilig mit ihnen oder auch mit Adrienne. Sie alle haben so viel positive Energie, das ist wirklich cool!

All die Tage was das Wetter einfach gigantisch! Sonne pur –> Sonnencreme ist wie immer mein bester Freund. 😂
Etwas Sightseeing in der Stadt habe ich mir daher natürlich auch nicht entgehen lassen. Per Zug fuhr ich in das touristische Stadtzentrum und als erstes ging es natürlich zum Sydney Opera House. Wow. Man sieht es auf tausenden Bildern und man kennt es ja eigentlich, aber kaum steht man vor diesem gigantischen Bauwerk, eingerahmt von blauem Wasser, dann kann man auch schon gar nicht mehr weg schauen. Ein echter Blickfänger, das Teil.

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Spaziergang auch über die Sydney Harbour Bridge

Ich lief den Botanischen Garten ab, ein paar Einkaufs- und Businessstraßen (Weihnachtsdekoration überall – aber wo ist der Schnee?) und besichtigte nach Adriennes Empfehlung die State Library of New South Wales. Wirklich empfehlenswert, die sieht aus wie in einem Film:  man kann auf einen Blick tausende Bücher jeglicher Art in hunderten, riesengroßen Regalen sehen, die sich um den offenen Lesesaal über mehrere Stockwerke verteilen.

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Vieeeeeeele Menschen

Natürlich ging es auch den einen oder anderen Tag mal an den Strand – schwimmen im Dezember und besonders an Weihnachten? Das konnte ich mir nicht entgehen lassen! Das Wetter hat ja auch super mitgespielt. 😎

Die Highlights meines Aufenthalts bei Adrienne war jedoch zum einen die Bootstour durch den Hafen von Sydney. Adrienne ist professionelle und bekannte Seglerin und hat mich und die Kinder auf einen Testritt für einen baldigen Rennen auf deren Segelboot Ragamuffin mitgenommen. Wie geil ist das denn? Wir segelten mit der Crew vorbei am Sydney Opera House, unter der Harbour Bridge hindurch, vorbei an den vielen kleinen Häfen und buchten der Stadt. Ich hab mich vor Freude gar nicht mehr eingekriegt!
Danach durfte ich noch live bei einer Pressekonferenz des Sydney Harbour Race’s dabei sein! 😳

Ein anderes Highlight waren aber auch die Weihnachtstage zusammen mit der Familie. Geschenke gab es, zu Ehren von mir, nach Tradition à la Deutschland schon am 24. statt erst am 25. Dezember. Ich habe Geschenke aus Bali mitgebracht, während ich ein Buch mit dem Titel „Santa comes to Sydney“ und eine australische Weihnachtskugel bekam. Perfektes Geschenk, genau sowas liebe ich einfach! 😝
Am 25. gingen wir dann zu einem großen Familienessen bei Adriennes Schwester. Und ich konnte meinen Augen nicht trauen – sie wohl einfach mal in einem super geilen Haus direkt am Wasser, nicht allzu weit vom Sydney Opera House und der Harbour Bridge entfernt? Noch dazu gab es super leckeres Essen und die ganze Familie war einfach toll. Offen und freundlich und richtig gut drauf!

Die fünf Tage waren eindeutig zu kurz in Sydney, am liebsten würde ich bleiben! Ich habe auch kurz mit dem Gedanken gespielt – ich meine, wenn ich schon mal da bin? Aber ich sitze schon am Flughafen und warte, dass ich endlich nach Hong Kong abdüsen darf. Denn in Hong Kong wartet die nächste Freundin der Familie auf mich und ich bin schon sehr gespannt. Leider habe ich nur ganze zwei Tage, aber Debbie und ich haben viel vor! 😁

See ya later, guys!
Viola xx

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Mittendrin auf Bali 🇵🇱👀

Hai, ihr Lieben!

Es ist faszinierend das Leben auf Bali beobachten und es sich sogar vorzustellen dort zu leben. Die Häuser, die Natur, die Tempel, die Menschen – alles erscheint wie Kunstwerke, die erschaffen wurden. Wie so ein Schauspiel, das am Abend nach der letzten Aufführung schließt und nach dem alle Beteiligten nach Hause gehen. Also irgendwo anders hin, wohin kann ich mi selber nicht ganz erklären. Klingt komisch, ich weiß! Dieses organisierte Chaos, diese Fülle an Flora und Fauna, diese Einfachheit, aber Echtheit an Leben – das kann doch nur aufgelegt und abgespielt sein, oder? 😳
Vielleicht erscheint es mir auch nur in den größeren, mittlerweile touristisch geprägten Städten so, wie Seminyak und dann später Ubud. Sie sitzen am Straßenrand, auf der Treppenstufe oder im Auto und bieten den vorbeigehenden Touristen hunderte verschiedenen Dinge an. „Taxi?“, „Massage?“, „Want to have a look in shop?“, „Balinese Dance?“, „Coconut?“.

Jetzt bin ich in Canggu. Ich lebe richtig bei einer richtigen balinesischen Familie nah am Strand und kann abseits von den Touristenmassen endlich mal durch diesen künstlichen „Schleier“ schauen, der sich über Bali gelegt hat. Eine tolle Erfahrung!
Mein privates Zimmer im Homestay ist ein eigenes Gebäude, so wie im Grunde jedes einzelne Zimmer auf dem ganzen Familiengelände. Vom Zimmer zur Toilette, von der Toilette zur Küche, von der Küche zum Zimmer – alles begeht man kreuz und quer über den zentralen Platz, unter freiem Himmel, an kleinen Müllhaufen entlang, und vorbei am selbstgebauten, hinduistischen Haustempel. Denn das Leben spielt sich auch nicht in den Zimmern, sondern auf den Fliesen vor den Zimmern oder auf dem Platz statt, ob basteln, abhängen und mehr. Ein großes, offenes Wohnzimmer, sozusagen! Tiere? Immer präsent, ob groß oder klein, ob Hund oder Insekt.

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Der Eingang zum Tempel, direkt neben meinem Zimmer!

Das Innenleben der Zimmer ist auch ganz einfach und dabei habe ich wahrscheinlich sogar noch ein richtiges Luxuszimmer. Ein großes Bett, eine Klimaanlage und eine Schrank schmücken mein Zimmer. Das Bad besteht aus einem Duschkopf, einem Waschbecken und einer Toilette ohne Klopapier, aber dafür mit – ich habe es so getauft, ich weiß gar nicht den offiziellen Namen 😀 – „Putzstrahl„. Die Details, wie das funktioniert, überlasse ich eurer Fantasie, ich habe es nicht ausprobiert, aber kann es mir gut denken. 😅
Ich greife dann doch lieber zu Taschentüchern zurück…

Ibu und Made sind meine Hosts und total lieb! Die Kommunikation erweist sich etwas als schwierig, aber einzelne wichtige Wörter im Englischen sind klar. Vor allem Ibus (die Hostmum) Lieblingswort ist „Food???“. Um mich wird sich gut gekümmert, ich werde geradezu gemästet: Reis morgens, mittags, abends und viel Fleisch, Fisch und SPICE! Langsam gewöhne ich mich an die Schärfe!! Ich, die super empfindliche! 😀
Ich lerne auch etwas indonesisch! Hier ein paar Wörter, die ich bisher ganz gut 
beherrsche (in Klammern ist meine persönliche Lautsprache. wenn das Wort anders gesprochen als gelesen wird. Einfach so lesen, wie es dasteht):

Hallo – Hai / Halo / Hello
Danke – Terima kasih (trimakasi)
Ich hätte gerne … – Saya mau…
gut – bagus
frühlich / glücklich – asik
lecker – enak
eins – satu
zwei – dua
drei – tiga
vier – empat
fünf – lima

Zwischen indonesisch und balinesisch gibt es nochmal Unterschiede. Indonesische sprechen aber alle Einwohner Indonesiens, balinesisch logischerweise nur die Balinesen. Deswegen denke ich ist indonesisch mit meinem begrenzten Erinnerungsvermögen eher ein Versuch wert! 😀

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Ibu beim kochen

Während ich bei der Familie lebe, darf ich bei vielem helfen und lerne somit unheimlich viel über das tägliche balinesische Leben.
Der Hinduismus ist im täglichen Leben immer präsent. Jeden morgen danken die Menschen den Göttern mit einer kleinen Opfergabe. Vor dem Tempel oder einer Statue werden beispielsweise Reis, Blumen und manchmal sogar die eine oder andere Zigarette – auf Bali raucht man gerne und viel wie es scheint – in einer Schale aus Bananenblättern gelegt und somit geopfert.

Einen konkreten Lebensrhythmus abgesehen von der Opfergabe kann ich jedoch nicht herausfiltern… Gegessen, geschlafen, relaxed und gearbeitet wird mal so mal so, Zeit spielt auf Bali kaum eine Rolle. Gekocht wird den ganzen Tag und mal so und mal so etwas umgeräumt, aufgeräumt und irgendwo herumgefahren. Wohin Ibu und Made manchmal hin sind, weiß ich auch nicht so ganz… Zeremonien vielleicht?
Auf jeden Fall ein komplettes Gegenteil zu Deutschland und Neuseeland, wo alles auf Zeit getrimmt ist! So kommt es, dass ich öfter mal zusammen mit Ibu auf einer großen, tischartigen Liege neben dem zentralen Platz einfach mal am morgen nach dem Aufstehen direkt nochmal ein Nickerchen mache oder einfach mal über den Tag mit ihr entspanne. So lässt es sich leben! Ob ich das aber auf Dauer so könnte? 😀

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Jetzt habe ich noch eine Mama auf Bali 🙂


Sampai jumpa lagi!

xxxx

Viola

PS: Das sind alles meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen, die ich gemacht habe! Ich kenne mich mit dem Leben auf Bali keineswegs aus, ich mache nur Beobachtungen.:-)

Erkundungstour in Seminyak – die ersten Eindrücke 😳🌴

Hai, ihr Lieben!

Zum Glück habe ich etwas Porridge aus Neuseeland mitgebracht, sonst hätte ich so auf die schnelle nichts für meinen hungrigen Magen gehabt!
Ich packe direkt meine Tasche und schlendere durch die Gassen von Seminyak. „Hello, Miss, have a look here“, „Hello love, you want some coconut?“, „You want some boy?“. Wuaaaaah, mit der Direktheit und Offenheit der Balinesen bin ich erstmal ganz überfordert. Noch dazu rasen Autos und Scooter grob an dir vorbei, jedes Auto hupt dich an und fragt: „Transport?“. Über die Straße zu gehen ist eine Kunst und ein richtiger Kraftakt. Höchste Konzentration ist gefragt!

Gerne würde ich in ein paar der hundert aneinandergereihten Läden reinschnuppern, jedoch hemmen mich die blöden Anmachen und das Wissen, dass ich alles verhandeln muss. Die Einheimischen setzen die Preise immer sehr weit oben an, man muss selber ganz frech weit unten anfangen und sich dann ran tasten. Davon weiß ich noch nicht viel und so oder so, ich bin ganz erschöpft von den vielen Eindrücken, sodass ich Richtung Strand weiterlaufe und mich dort etwas entspanne.
Fehlanzeige. Wieder kommen hunderte Händler vorbei und wollen mir unechte Uhren, selbstgemachten Schmuck und frische Früchte anbieten. Es ist schwer ganz hart zu bleiben und sie nicht sogar zu ignorieren! Das tut mir ja schon ganz schön leid! 😦

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Massen an Liegen und Händlern. Aber das Meer ist wunderbar warm!

Den restlichen Tag verbringe ich mit Surfen und weiteres rumschlendern. Ich habe schon gehört, dass Seminyak ganz schön laut ist und viel passiert, aber irgendwie habe ich’s mir anders vorgestellt. Aber ich komme ja auch gerade aus Neuseeland, das ist ja wirklich eine andere Welt. Ich bin gespannt, wie es die nächsten Tage wird! 🙂

Sampai jumpa lagi!
xxxx

Viola

 

Ankunft in Bali 😍💕

Hai, ihr Lieben!

Der Host meiner Unterkunft, die ich über AirBnB gebucht habe, holt mich vom Flughafen ab und wir fahren durch das laute und nachtaktive Kuta zu seinem Homestay in Seminyak.
Sonny, mein Host, ist ein älterer, freundlicher Indonesier, sehr hilfsbereit und vor allem gesprächig, seine Deutschkenntnisse kommen mir sehr gelegen. 30 Jahre hat er in Deutschland gelebt und er spricht somit fast perfektes deutsch!
Er erklärt mir schon einige grundlegende Aspekte des balinesischen Lebens: Verkehr ist immer da und er ist laut, verrückt und chaotisch. Hunderte Scooter rasen an uns eng vorbei, drängeln sich vor uns in die Reihe, bis sie wieder gefährlich nah an den Seiten vorbeifahren. Wow. Wir tasten uns langsam aber stetig voran und schieben uns langsam in die einzelnen Kreuzungen rein, bis unsere Bahn frei wird. Ampeln? Tsssss, geht auch ohne. Irene, Sonny’s Frau und die Fahrerin des Autos, bleibt entspannt und fährt gediegen auf der Straße entlang. Ich sitze auf der Rückbank und zucke bei jedem Scooter wieder zusammen – die sind aber auch flink und so dreist!

Schon während der Fahrt kann ich ein paar erste Eindrücke von Bali einfangen: es herrscht eine drückende Schwüle, die den Smog in den Straßen intensiviert. Die Häuser sind offen und einladend gebaut, wo welches Haus mit welcher Hausnummer ist, kann man so gar nicht ausmachen. Hunderte Läden stehen sind an den Bürgersteigen, Kleidung hängt überall in einem organisierten Chaos an Nägeln und Essen gibt es an Straßenstanden zu kaufen. „Kuta ist eine sehr touristische Gegend. Viele kommen her um zu feiern, am Strand zu liegen und zu shoppen“, sagt Sonny. Ohja, das sieht man. Ich weiß noch nicht ganz was ich davon halten soll, aber ich muss eh erst mal ins Bett. Ich bin super müde!

Sonny’s Homestay haut mich um. Versteckt in einer Gasse einer Gasse (es ist so verschachtelt!), kommen wir an einem hübschen verzierten Tor an und treten in ein kleines Paradies ein. Wir schlängeln uns einen kurzen Weg durch den wilden Garten zum Haus. Das Wohnzimmer und die Küche sind wie eine überdeckte Veranda offen zugänglich. Lediglich mein Zimmer und Sonnys Zimmer sind tatsächlich richtig verschlossen mit Tür und Decke. Trotzdem hat man überall Grillen zirpen, Geckos rufen und Vögel zwitschern. Im Garten blüht es grün und bunt und ein großer Tempel steht in einer Ecke.
Sonny ist Künstler und das sieht man sofort. Alles ist ästhetisch und ehr bedacht im balinesischen Stil eingerichtet. Muster, Verzierungen und kleine Details. Besonders mein Bad ist toll, ich habe eine offene Dusche in einem Steinbett! Wahnsinn. Ich fühle mich wie in einer anderen Welt und kann mein Glück nicht fassen! 🙂

Klimaanlage an und ab ins Bett!

Sampai jumpa lagi! ( Auf Wiedersehen)
xxxx

Viola

Gedanken im Flugzeug ✈️ – ein mal etwas andere Blogpost :)

Kleine Anmerkung: Es kommen jetzt etwas durcheinander Blogeinträge rein. Mal nachträglich von Neuseeland, mal aktueller von Bali. Die Daten der Einträge werde ich jedoch chronologisch anpassen. Aber ich möchte endlich mal etwas Bali experience posten! 🙂
Also nicht wundern!

Tue, 6.12.16
Auckland – Sydney, 4h

Während ich so im Flugzeug sitze und schon als ich mit Caro und Jana am Abend zuvor ein letztes mal am Strand lecker Fish und Chips gegessen habe, kommen immer wieder kleine Fünkchen an Aufregung in mir hoch und es sprudelt nur so an Energie aus mir raus. Ganz hibbelig sitze ich am Flughafen und im Flugzeug. Wohin mit meinem Tatendrang?! Alles ist so eng im Flugzeug, aaaah! Bald bin ich alleine in Bali unterwegs! Verrückt!

Aber im nächsten Moment kehrt sich alles um – ich werde ganz still und ganz nachdenklich. Komisch, wie launisch der Kopf und der Körper plötzlich werden kann! Ich kann eigentlich konkret an nichts wirklich denken, jeder Ansatz eines Gedanken verfliegt in meinem Kopf. Da ist gerade einfach zu viel drin los. Es spielt sich so viel in meinem Kopf ab, in binnen von Millisekunden treffen tausend Gedankenströme und Gefühle aufeinander: Bali rückt näher, ich bin alleine unterwegs, ich sage Neuseeland endgültig Goodbye und bald bin ich Zuhause.

Sydney – Bali, 8h

Ich muss feststellen, dass mich die Tatsache, dass ich nun Neuseeland verlassen habe, doch gar nicht so stört… Sie macht mich eher glücklich.
Neun Monate habe ich Neuseeland nun als Au pair, weitere zwei Monate als Backpacker slash Tourist erkundet. Vier mal bin ich kürzer oder länger auf die Südinsel in die verschiedensten Ecken abgetaucht, die Nordinsel war mein großes Zuhause am Wochenende.
Es war einfach toll, zusammen mit meinen Geschwistern und meinen Eltern nochmal Neuseeland rauf und runter zu fahren. Vieles doppelt zu machen hat mich dabei eigentlich gar nicht gestört, ich war eher froh an die einzelnen Orte nochmal hinzukommen! Ich hatte also wirklich zwei Monate lang Zeit Abschied von den Bergen, dem Meer, den Menschen und der Kultur zu nehmen, sozusagen. Perfekt!
Die Heimkehr nach Hause ist daher jetzt irgendwie überfällig. Aber wer weiß, vielleicht werde ich in Deutschland mit gebrochenen Herzen und Tränen in den Augen wieder nach Neuseeland schreien? 
Jetzt weiß ich gerade nur, dass ich mich unheimlich auf Bali freue. Ich kann es kaum abwarten herauszufinden, ob ich mit mir selbst so auf eigene Achse in einem fremden Land gut zurechtkomme!

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