Wake me up, when September ends 🌿✈️🚙🌊

Kia Ora, ihr Lieben!

Die Zeit hat beschlossen davon zu rennen.
Vor sieben Wochen war ich auf der Südinsel, in einer Woche darf ich meiner Schwester am neuseeländischen Flughafen in die Arme fallen und in 14 Tagen lasse ich jegliche Spielsachen, Feuchttücher und Windeln im Haus zurück – und das Backpackerleben geht los! 😆

Ich freue mich so sehr und zähle die Tage bis zum Abenteuer. Es wird einfach Zeit raus zu kommen! Die weitere Reiseplanung kommt in die heiße Phase, ich sitze fleißig vor dem Computer und recherchiere, buche und plane. Ich habe viel zu berichten!
Doch Tag für Tag wird mir auch immer wieder stärker bewusst, wie lieb ich meine Gastkinder gewonnen habe und wie sehr ich sie auch vermissen werde… (trotz den tausend grauen Haaren, die sie mir beschert haben).

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ganz lieb und ganz unschuldig – sofern sie selbstgebackene Muffins haben

Wie auch immer, zwei Wochen bis Ende September habe ich ja noch und die werde ich nutzen. Nicht nur mit den Kindern zusammen, sondern auch mit Freunden.
Schon die Wochenenden nach meiner Südinselreise habe ich zusammen mit den Liebsten verbracht, vor allem mit denen, die mich in den folgenden Tagen und Wochen verlassen sollten… Aber es kamen auch immer wieder neue dazu:
Wir haben eine neue Au Pair Coffeegroup 15 Minuten von mir entfernt gestartet, sodass wir „North North Au Pairs“ nicht immer so weit nach Albany (ca 30 Minuten) fahren müssen und zusätzlich endlich mal auch ernsthafte Kontakte schließen können, die man nach der Arbeit easy treffen kann. Darunter sind Monja, Carolin, Jana (sie kenne ich auch

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yum!

schon länger) und Charlotte meine engsten Freunde, mit denen ich mich am besten verstehe und am meisten etwas mache. ❤️
Es ist wirklich wieder toll, dass ich innerhalb von zehn Minuten bei einer guten Freundin sein kann und wir zusammen einen entspannten Filmabend machen oder spontan zusammen Einkaufen gehen können! Wir waren alle gemeinsam in einer großen Gruppe Lasertag spielen und hatten das Wochenende sogar ein wunderschönes Barbecue (mein erstes in Neuseeland, endlich!) gemeinsam im Shakespear Park, es war so schön. Vor allem, da der Frühling mit seiner starken Sonne wieder totale Glücksgefühle bei uns auslöst. Schade, dass die Gruppe leider jetzt erst am Ende meiner Au Pair Zeit entstanden ist…

Zum anderen ist die liebe Laura – meine Judo-Laura, die Südinsel-Laura ist schon raus aus dem Au Pair Lifestyle und auf ihrer Reise durch Neuseeland zusammen mit ihrer Familie – nun auch in Auckland gelandet. Okay, sie ist schon ein, zwei Monate da, aber jetzt schaffe ich es endlich mal sie zu erwähnen, haha! Wir kennen uns seit tausend Jahren durch unsere Judoleidenschaft, haben jedoch die letzten Jahre eher spärlich Kontakt gehabt. Naja, und wenn man sich wieder trifft, dann doch in Neuseeland, oder nicht? Einfacher geht’s ja nicht, hihi! 😂😂😂
Zusammen haben wir direkt auch schon die gemeinsame Reiseplanung gestartet. Denn nachdem meine Schwester nach Deutschland zurück fliegt und bis meine Eltern kommen, habe ich ungefähr drei kurze Wochen Zeit meinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen: einen Great Walk zu absolvieren! Ein Great Walk ist eine drei- bis fünftägige Wanderung durch die atemberaubende Natur Neuseelands mit allem drum und dran auf dem Rücken. Geschlafen wird in Hütten, die auf den Wanderwegen liegen. Und von diesen Walks machen wir nicht nur einen, sondern sogar zwei! 😳 Laura und ich werden im Oktober über mehrere Tage den Kepler Track und den Great Walk um den Lake Waikaremoana laufen. Ich freue mich so riesig darauf!!! Alles ist gebucht – autsch, ist das teuer… – und bis dahin werden wir alles vorbereiten. Es wird richtig gut, ich weiß es.

Jetzt der Knüller: Im Dezember werde ich, nachdem ich mit meinen Eltern in Neuseeland rumgereist bin, zwei Wochen auf Bali verbringen und anschließend fünf Tage in Sydney, bevor ich über einen zweitägigen Aufenthalt in Hong Kong wieder nach Hause fliege. AAAAAAH, das wird super aufregend! Alle Flüge sind gebucht, jetzt müssen nur noch die Unterkünfte herausgesucht und die Routen geplant werden. So viel, was ich noch planen muss! 😳
Meine Schwester hat erstmal höchste Priorität, sie kommt schließlich als erstes hier an. Und bis vor ein paar Tagen hatten wir sogar kaum etwas geplant oder gebucht, dabei steigt sie am Donnerstag ja schon in den Flieger! Das Auto ist aber zum Glück endlich schon rausgesucht, die Flüge bezahlt und eine grobe Idee, der Dinge, die wir machen wollen, festgelegt. Denke ich. 😁 Das wichtigste ist aber im Moment sowieso, dass sie sicher hier ankommt und ich sie in die Arme schließen darf! ❤️❤️❤️

Die nächsten Wochen bis zu meinem letzten Arbeitstag werden noch voller gepackt sein, als sie eh schon waren – ich schulde euch sowieso noch ein paar Erlebnisberichte aus Wellington, von Tiri-Tiri-Matangi-Island und aus dem Showplanet. Coming soon!
Jetzt versuche ich noch die letzten Momenten mit den Kindern voll und ganz zu genießen, die Abschiedsgeschenke vorzubereiten, Freunde zu treffen, die letzten Must-Do’s in Auckland abzuklappern, die letzten Judotrainings voll auszunutzen, die anstehenden Reisen versuchen genauer zu planen, Sachen zu sortieren und das Zimmer so langsam auszuräumen, so viel Gilmore Girls Folgen zu schauen wie möglich (leider muss ich meinem lieben Netflix auf Wiedersehen sagen 😦 ), Koffer bzw. Backpack zu packen und so weiter…. Zwei Wochen klingen nach reichlich Zeit, aber ich glaube, das geht schneller vorbei als man denkt.

Aber das darf es auch, es wird Zeit! 🙂

xxxx
Viola

PS: Ich habe heute endlich Brutus, den berühmten Rochen am Gulf Harbour Marina gesehen! Neun Monate lang hörte ich nur Legenden von dem Stingray, der sich bei uns am Hafen herumtreibt und den man gelegentlich malstreichelnd darf. Doch nie hatte ich die Chance einen Blick von ihm zu ergattern. Aber genau heute habe ich ihn gesehen, leider aber nicht streicheln können…. Wohooo! 💪🏼
Jetzt hoffe ich, dass ich die Orcas, die sich die letzten Tage oft an der Küste zeigen, bewundern kann. 😎

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Brutus, the legendary Stingray

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Delfine um die Ecke am Strand

 

 

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