Seelöwen, Wale und Delfine – South Island Road Trip Pt. 5 🐬🌊🐋

Kia Ora, ihr Lieben!

Donnerstagmorgen packten wir unsere Rücksäcke, die jeden Tag immer voller wurden (ein wahres Reisephänomen) und zogen motiviert unsere Wanderschuhe an, denn es war mal endlich wieder ein Wandertag angesagt. Wir fuhren zum Abel Tasman Nationalpark, welcher bekannt ist für einen der Great Walks in Neuseeland.
Natürlich haben wir (leider) nicht den Great Walk gemacht, dafür hatten wir einfach nicht genug Zeit und auch gar nicht die Ausrüstung. Stattdessen buchten wir uns eine Bootstour entlang der ganzen Küste vom Nationalpark. Wahnsinn, ich habe noch nie so goldenen Sand gesehen! Wir konnte zahlreiche Buchten mit türkisfarbenem Wasser und steile, bewaldete Klippen vom Boot aus betrachten. Auf einer kleinen Insel in der Nähe der Küste haben wir sogar ein paar Seelöwen und per Zufall sogar einen kleinen Zwergpinguin mitten im Wasser gesehen! So süß! 😍

DSC_0860.jpg

goldener Sand

Am Ende des Parks drehten wir schließlich wieder um und fuhren den ganzen Weg bis zur Barks Bay zurück, denn von dort wollten wir unseren kleinen Tagesmarsch starten, der ca. drei Stunden gehen sollte.
Der Walk war ganz schön anstrengend, denn es ging auf und ab und auf und ab, mit dem Antibiotikum im Körper nicht ganz so optimal… Aber das war es wert! Denn die Natur war so einzigartig und vor allem auch so anders als zu dem, was wir alles im Süden der Südinsel gesehen haben. So viel grün,so viel blau, so viel gelb. Wald, Meer und Strand, wirklich schön. 😍

An einer Stelle wurde es dann spannend. Wir konnten entscheiden, ob wir weitere anderthalb Stunden im exotischen Wald entlang wandern oder ob wir eine Abkürzung von nur einer halben Stunde nehmen und dafür bei Low Tide über den Strand watten. Wegen dem Zeitdruck zum Boot zu gelangen und auch wegen ein bisschen Faulheit (hihi😁), haben wir uns natürlich für die Abkürzung entschieden. Ich meine, vor allem wenn es schon mal Low Tide ist… 😄😄😄
Der Sand war nur etwas feucht und an einer Stelle war doch noch ein breites Stück mit Meerwasser, dass wir aber gut, trotz ein paar nasser Spritzer und nasser Stellen, gut mit einem großen Sprung bewältigen konnten. Die Wanderschuhe konnten angelassen werden, juhu! … Dachten wir. Denn nach ein paar weiteren Metern kam dann ein unumgehbarer, großer, breiter „Fluss“. Okay, es klingt dramatischer als es war, dennoch versuchten wir irgendwie die dünnste Stelle zu finden und die Wanderschuhe anzulassen. Zwar schien die Sonne, aber es war doch noch sehr kalt im Wasser und mit Sand in den Füßen wieder in die Schuhe, darauf hatten wir nicht so Lust… Wir wurden jedoch dann von einem sehr gut gelaunten Mann, der auf seinem Boot auf dem Sand (macht ja mal gar keinen Sinn, grrrr) ausgelacht und wir wurden darauf hingewiesen, dass wir keine Wahl haben und die Schuhe ausziehen müssen. Oh man, wir beugten uns der Natur und watteten durch das eiskalte Wasser und über tausend scharfe Muscheln bis uns unsere gefrorenen und schmerzenden Füße endlich wieder zum festen Wanderweg schleppten. Hätten wir uns von Anfang an leichter machen können, haha. 😅
Wir zogen unsere Schuhe wieder an, durften sie nach zehn Minuten jedoch wieder ausziehen, da wir in der Anchorage Bay ankamen und durch das Wasser ins Boot hüpfen mussten, grrr.😑

DSC_0051.jpg

kleiner Seestern – Lieblingsbild made by Sarah/Laura

Wir düsten zurück, fuhren zu unserer Bleibe und nutzen den restlichen Abend wieder zum Beisammensitzen, Essen und Quatschen.
Freitag war der nächste Halt: Kaikoura.
Auf dem Weg nach Kaikoura fuhren wir einen hübschen Highway an der Küste entlang und konnten erneut Seelöwen spotten, die sich auf den Steinen in der Nachmittagssonne entspannten. Schon komisch, einfach so Seelöwen am Straßenrand zu sehen!

Wir kamen in unserem wunderschönen Hostel an, nutzen die restliche Sonne für einen kleinen Walk durch das süße Kaikoura und verbrachten einen entspannten Abend mit leckerem Essen und netter Gesellschaft. Wir unterhielten uns mit einer deutschen Reisenden, die zuvor Australien und anschließend Neuseeland für mehrere Monate bereist hat. Wahnsinn, was sie alles schon gesehen hat! Die Chance ließen wir natürlich nicht ungenutzt, wir holten uns ein paar Tipps und Empfehlungen für unseren Australienaufenthalt („Vorsicht mit Kakerlaken – sie sind überall!“😳) und ich mir noch dazu ein paar Hinweise für die Great Walks, die ich noch vor habe.

DSC_0902

Blick vom Hostel

Sarah, Hannah, Laura und ich – Anouk blieb im Bett – hüpften Samstagmorgen früh aus dem Bett, um erneut einen Sonnenaufgang zu sehen. Von wegen Reisen ist entspannend, hier ist nichts mit Ausschlafen! 😂
Diesmal mussten wir aber keine fünf Stunden einen Berg hochkraxeln, sondern konnten mit dem Auto entspannt einen kleinen Hügel hochfahren. Puh, noch so eine Riesenänderung hätte ich glaube nicht gepackt!

Kaikoura (1).jpg

Anschließend ging es für Laura, Sarah und mich weiter auf die berühmte Whale Watching Tour Kaikouras, während Hannah und Anouk die Babyseelöwen an einem Wasserfall anschauen wollten – die hätten wir auch so gerne gesehen, aber die Waltour hatte Vorrang. Und wir wurden nicht enttäuscht! Satte drei Pottwale und dazu noch hunderte, und ich untertreibe nicht, es waren wirklich hunderte!!, Delfine durften wir vom Boot aus mit voller Faszination und offenen Mündern beobachten. Nachdem die Pottwale ein wenig an der Oberfläche entspannt haben (laut Crew gibt es sogar wohl einen Wal, der gerne mal an der Wasseroberfläche einschläft und für Stunden dort rumhängt, hihi), tauchen sie wieder in die Tiefen des Meeres ab. Dabei machten sie ihren Special Move: Schwanzflosse hoch, schön in Szene setzen und dann ist der Wal auch schon weg. Ich dachte irgendwie, dass machen die nur ganz selten und ich habe mich schon total gefreut, dass wir so ein Glück hatten! Aber nein, sie machen es jedes Mal vor dem Abtauchen, haha. Wieder was gelernt! 😄

DSC_0243.jpg

Hannah und Anouk sammelten uns vom Wale Center auf und es hieß erstmal: Essen, was sonst! Wir überlegten nicht lange wo es hingehen sollte: Es kam nur Fish’n’Chips in Frage, denn in Kaikoura soll es angeblichen die ersten und die besten Fish’n’Chips auf der Südinsel geben. Joa, sie waren ganz okay. Nichts übertrifft die Fish’n’Chips, die ich vor Jahren mal in London gegessen habe! 😁

Wah!!! Schon Samstag! Plötzlich realisierten wir alle wieder, dass unser Roadtrip dem sicheren Ende entgegen kam, denn wir machten uns auf eine kurvenreiche Fahrt nach Christchurch, unserer Start- und Endpunkt unseres Südinseltrips. 😢
Wir genossen den Sonntag, unseren letzten Tag als kinderlose Au Pairs in der Art Gallery Christchurch.jpgund dem botanischen Garten von Christchurch.
Ich kannte die Stadt ja schon von meinem ersten Judowettkampf im Mai. Zwar gefiel mir die Stadt nicht sehr, aber der Botanische Garten ist wirklich schön und die Kunstgalerie war auch wirklich sehenswert. Zwischen den ganzen Naturwundern war es außerdem eine tolle Abwechslung mal wieder etwas Kunst und Kultur zu sehen, hehe. Die anderen fanden es glaube nicht so spannend, wie ich, haha! 😝
Dann mussten wir auch schon los zum Flughafen, um Anouk zu ihrem frühen Flug zu bringen und um das Auto abzuliefern. Am Nachmittag ging dann auch endlich unser Flug und es hieß Goodbye South Island und Hello, Sweet Home North Island!

Im alten Auckland angekommen gaben wir dann schließlich für den Transfer nach Hause den letzten Cent unserer Reisekasse aus. Perfekt, würde ich meinen!
Am Britomart, dem Zentralen Treffpunkt Aucklands, hieß es dann schweren Herzens Tschüss an den Rest meiner Reisegruppe und es kam eine lange Busfahrt nach Hause…

Zwei Wochen auf der Südinsel fühlten sich viel, viel zu kurz an! Unglaublich, was Neuseeland alles zu bieten hat und was die Natur so drauf hat, wie gigantisch, riesig und einfach atemberaubend die Natur ist. Die Nordinsel hatte mich schon umgehauen, aber die Südinsel hatte mir im wahrsten Sinne des Wortes den Rest gegeben. Ich kann bis jetzt nicht alles verarbeiten, haha!
Ich bin zudem auch wirklich froh, so eine tolle Reisecrew gefunden zu haben – wir haben uns alle über Facebook und Skype zusammen gefunden und sowas kann ja mal ganz schön in die Hose gehen! Ich meine bei fünf Leuten muss mindestens ein Grinch dabei sein. Jeder hatte mal so seine fünf Minuten, das darf man jetzt mal nicht leugnen, aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren! Und sobald man coole Leute dabei hat, dann hat man auch schon die halbe Miete! ❤️❤️❤️ Danke dafür! 🙂

13987727_1170138139703352_707493826_o.jpg

Bestes und lustigstes Bild von un allen. Ich habe mein Kopf angelehnt und jetzt sieht es so aus, als wäre er abgehackt, haha !

NEW ZEALAND, du hast mal wieder bewiesen, dass du einfach nur AWESOME bist!
Südinsel, SEE YOU LATER!

xxxx

 

Advertisements

Der wilde Westen / Edition: Neuseeland – South Island Road trip Pt. 4 💨🌊💦

Kia Ora, ihr Lieben!

Bevor wir unsere lange Fahrt entlang der Westküste der Südinsel starteten, machten wir einen kurzen Halt im historischen Arrowtown. Arrowtown ist ein kleines Dörflein, daher in Neuseeland eigentlich nichts besonderes. Aber es ist unheimlich schön und hat einen besonderes, entspanntes Flair und ist deswegen wirklich sehenswert: Süße, historisch künstlerische Häuschen reihten sich auf der kurzen Hauptstraße nebeneinander. Trotz Zeitdruck und langsamer aufkommender Geldnot (😂) beschlossen wir uns glatt in ein kleines Café zu setzen und ein wenig von Arrowtowns ruhigen und gediegenen Atmosphäre aufzusaugen. Kaffee, Kakao und Crépes, lecker! 👌🏻

Wir fuhren einen unendlich langen Weg weiter bis Franz Josef, unserem nächsten Halt. Stundenlang kurvten wir auf einer einzigen Straße entlang, bis wir am frühen Abend, aber leider schon in tiefster Dunkelheit in unserem Hostel ankamen. Ein Walk war leider nicht mehr drin, deswegen kochten wir gemütlich unser Essen und saßen noch etwas beieinander. Mir ging es immer schlechter, weswegen wir noch beschlossen die Healthline Neuseelands anzurufen und um Rat zu fragen. Arzt oder einfach nur Hustensaft? Wirklich Lust auf einen Arztbesuch hatte ich nicht, schließlich hatten wir einen relativ straffen Zeitplan und stundenlang beim Arzt zu sitzen – so wie man es aus Deutschland kennt -, nein danke! Doch sowohl die Frau am Telefon, als auch meine Mutter überzeugten mich, dass es die bessere Wahl ist, mich durchchecken zu lassen. Den Walk zum Gletscher am nächsten Tag konnte ich sowieso abblasen. Schade! 😕
Stundenlang googelte ich daher, wo denn der nächste Arzt an der Westküste ist. In Franz Josef war keiner bis zum Donnerstag da (da frage ich mich, wie die das machen, wenn wirklich einer schwerkrank wird…) und das nächste Medical Center ist in Greymouth, ca. drei Stunden Fahrt von unserem Hostel. Letztendlich konnten wir eine kleine Arztpraxis in Harihari ausmachen, die nur eine Stunde entfernt war und zu der ich mich morgen aufmachen musste… In Deutschland ist man das nicht gewöhnt und man kann es sich nicht vorstellen, aber hier ist es wirklich ein Akt ein ordentliches Krankenhaus, geschweige denn einen Arzt zu finden!

Hannah und ich (Hannah hatte auch einige Leiden – man, uns hat es echt erwischt) blieben also am Montagmorgen im Hostel und genossen so weit es ging einen ruhigen Vormittag, während der Rest zum Franz Josef Gletscher gelaufen ist. So gerne wäre ich mitgegangen!
Danach fuhr mich Laura nach Harihari zum Arzt, der Rest blieb da und Sarah machte sogar einen Sykdive! Aaaaaah, den wollte ich dort eigentlich auch super gerne machen, doch die Gesundheit ging vor. Sarah zeigte mir im Anschluss das Video, mega cool! Mein Sykdive kommt noch (VIVI!!!!)! 🙂

In der Arztpraxis stellte sich dann heraus, dass nur eine Krankenschwester vor Ort war. Besser als nichts! Ich erhielt ein Asthmaspray und eine Ladung Paracetamol und Ibuprofen, die ich in einer unmenschlich hohen Dosis zu mir nehmen sollte und wurde wieder Heim geschickt, hm. Die hohe Dosis an Tabletten kannte ich von meinen Gasteltern schon, doch mit so viel Tabellen fühlte ich mich (und meine Mutter auch und Laura auch etwas) damit nicht wirklich. Nichtsdestotrotz probiere ich den Tag lang während der Fahrt von Franz Josef nach Greymouth, unserem nächsten Halt, das Asthmaspray aus. 😐
Spät am Abend kamen wir in unserem interessanten und speziellen Hostel an. Niedlich und süß, mit Frühstück inklusive! Jedes Zimmer hatte sein eigenes Tiermotto, wir waren im Tigerzimmer, hihi. Wir hüpften sofort ins Bett, denn wir waren alle geschafft vom Tag und der Fahrt.

Dienstagmorgen wollten wir sofort wieder weiter fahren, Greymouth sollte nur als kleiner Zwischenstopp dienen. Doch mir ging es immer noch nicht besser, weswegen ich dann den Roadtrip erneut etwas bremsen musste: ich musste nochmal zum Arzt. Das Medical Center war diesmal um die Ecke und ich hatte sofort einen Termin am Morgen. Endlich ein richtiges „Krankenhaus“!
Ich erhielt (endlich) ein Antibiotikum und mir wurde auf meine Frage, ob denn 4000mg Paracetamol und 1000mg Ibuprofen am Tag wirklich in Ordnung (verschriebene Dosis der Krankenschwester in Harihari) wären, geantwortet: „Ja klar, das kann man im Krankheitsfall mal machen“. Hm, okay, klingt schon etwas viel und nicht wirklich gesund… Naja, die Neuseeländer ticken halt etwas anders!

Nachdem ich erneut eine dicke Arztrechnung zahlen musste, konnte der Roadtrip weiter in den Norden fortgesetzt werden. 💪🏼
Die Fahrt war wieder super lang und sehr verregnet. Eigentlich wollten wir uns auf halber Strecke die Pancake-Rocks anschauen, aber der Regen machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Stattdessen haben wir uns wieder in ein Café gesetzt und eine heiße Schokolade geschlürft, um den heftigen Regensturm abzuwarten.
Unglaublich, wie sich auf der weiteren Fahrt die Natur geändert hat! Während weiter im Süden sich die Berge um die Wette mit Schnee und ganz kahl in die Höhe streckten , machten sich auf dem Weg in den nördlichen Teil der Westküste breite, kleinere Berge und ein Urwald, fast schon ein Regenwald, gegenüber vom Meer breit. Kleine Wege führten in die Wald hinein und man konnte alle paar Kilometer kleine Dächer von kleinen Häuschen zwischen den Bäumen ausmachen. Ich fühlte mich, als wäre ich wieder am East Cape, nur dass alles um das fünffache größer und gigantischer ist!

DSC_0750.jpg

Bye, bye snow caps!

DSC_0063.jpg

Picton

In Nelson angekommen, schlenderten wir nur kurz in der Innenstadt umher und Hannah und Anouk gönnten sich im Kaffee eine Kleinigkeit bevor wir weiter nach Picton düsten.

In Picton fackelten wir nicht lange, wir machten uns sofort auf in die kleine süße Innenstadt, um uns mal ein bisschen umzugucken – nicht nur zum shoppen, natürlich! Danach brachen zu den Nelson Lakes auf, wir hatten schließlich noch gutes Wetter und das darf man nicht ungenutzt lassen. Der berühmte Steg an dem See gehört wohl zu den meist fotografierten Stegen der Welt, haha. Aber verständlich, man hat so einen wunderschönen Panoramablick in die Berge!

IMG_2744 (1)

Was geht?

Wir fuhren zurück ins Hostel und es wurde auch schon wieder dunkel… Das hieß: kochen, quatschen und ab ins Bett! 😝

Abel Tasman Nationalpark, wir kommen! 🚙

Oh beautiful Queenstown – South Island road trip Pt. 3 😆❤️

Kia Ora, ihr Lieben!

Mit einer heißen Schokolade und einem mal wieder vollgepackten Auto fuhren wir Donnerstag von Wanaka weiter nach Queenstown, in das pumpende Herz der sonst karg bewohnten Südinsel.
Eine Reihe von unbewachsenen und unbelebten, steilen Bergen begleitete uns auf unserer Fahrt bis wir dann das wunderschöne Queenstown inmitten von Gebirgsketten und am Fuße eines riesigen Sees von weitem aus erkennen konnten. 😍 Der Knaller: Wir fuhren extra eine Scenic Touristic Route, die durch die Berge führte. Wir fuhren einen Berg hinauf und es fing langsam an zu schneien. Wir freuten uns total über den Schnee, doch das hielt nicht lange an. Plötzlich wurden wir angehalten und es hieß: Schneeketten anlegen, bitte! Hä? Es nieselt doch nur ein bisschen Schnee herunter, es bleibt nicht mal auf der Straße richtig liegen! Naja, vielleicht ist der Schnee hier anders, auf jeden Fall hatten wir keine Wahl, das Auto musste ausgepackt und die Schneeketten angelegt werden. Die konnten wir dann auch sofort wieder abnehmen, denn uns wurde nach fünf Minuten gesagt, dass sie laut Roadinspection nicht mehr nötig sind. Immerhin wissen wir jetzt, wie man Schneeketten anlegt! 😀
Und dann: Yaaaaay, nach einer schneekettenfreien Fahrt sind wir endlich in der berühmten Stadt, von der alle nur schwärmen, angekommen! Jetzt sind wir mal dran, uns ein Bild vom Stadtleben zu machen!

IMG_2134

Nachdem wir im (echt super coolen!) Hostel eingecheckt sind, starteten wir sofort zu Fuß in das City Center. Wow, eine kleine große Innenstadt, die toll zu erlaufen, unglaublich belebt und einfach super süß ist. Nicht ganz so üblich heir in Neuseeland, besonders bezogen auf den belebten Part (abgesehen vom Town Center Aucklands – dort ist immer was los). Wir liefen zum See und betrachteten bei dem wunderschönen Wetter den Ausblick in die nackten Berge – sooooo schön! 😍
Wir beschlossen sofort bei dem Wetter die Gondel hoch zum Aussichtspunkt zu nehmen und uns dazu noch ein bisschen Action zu gönnen. Zwar hatten wir alle das größtenteils schon in Rotorua gemacht, aber den Spaß macht man gerne zweimal: Luge-Riding! In einer, sagen wir mal, Seifenkiste brettern wir den Berg zur Hälfte runter und fahren ihn dann per Lift wieder hoch.
Es hat super viel Spaß gemacht, aber es war einfach so kalt, dass hat die Lust wieder und wieder runterzufahren nach und nach eher gedrückt… Zumal es auch nur zwei Tracks zum fahren gab. Nichts im Vergleich zu Rotorua, wo man vier bis fünf unterschiedliche Routen zum Fahren hat!
Vor der Fahrt hatten wir uns schon Queenstown von oben angeschaut, nach dem Luge-Riding bewunderten wir die Stadt schließlich nochmal bei Nacht. Einfach unglaublich, wie die Stadt inmitten dieser Natur entstanden ist!

Queenstown 2

beautiful Queenstown

So schön die Aussicht auch war – wir fahren froh, als wir schnell wieder runter sind, denn uns war eiskalt und wir hatten Hunger.
Vorspeise: lecker Cookies von Cookie-Time! Cookie-Time ist eine neuseeländische Mark und hatte einen Laden direkt in Queenstown. Das hieß leckere frisch gebackene Cookies, yum! Wir nutzen die Happy Hour (2 Cookies for 1) und ließen sogar noch unsere Stimme im ganzen Laden bei einer geballten Karaokeeinlage erklingen. Das gab free Cookies für uns alle! Was tut man nicht alles für Cookies!

IMG_2139.jpg

mmmmmammmmpf

Und dann endlich… Zeit für einen berühmten Fergburger!
Der sogenannte „Fergburger“ ist der beste Burger Neuseelands – jedenfalls ist er dafür bekannt und naja, ich kann es ja jetzt auch selber bezeugen, hihi. 😄 Das weiß aber auch leider jeder…. Trotz Bestellung mussten Steffen und Sarah beim Abholen unserer Burger nochmal 25 Minuten warten – und wir haben vorbestellt! Egal, zu welcher Tageszeit man an dem Laden vorbeifährt, die Schlange steht IMMER bis nach draußen und man darf mindestens 30 Minuten anstehen. Es ist halt das Touristen Must-Do! Aber er (bzw. alle Burger) dort sind halt auch wirklich lecker! Ich gönnte mir einen Lammburger (ganz im Kiwi-Style!), so lecker! 😝
Noch am gleichen Abend holten wir Anouk, die sechste und letzte im Bunde, vom Flughafen ab und Steffen werden wir dort dann am Samstagmittag abladen.

Am nächsten Tag, Freitag, machten wir uns auf den Weg (ohne Sarah, mit Anouk) zum Milford Sound. Um fünf Uhr morgens ging es los, uaaaaah. Denn insgesamt fährt man von Queenstown aus vier Stunden und die Tour sollte um zehn Uhr losgehen.
Wir hingen alle ganz schön müde durch und hatten so gar nicht auf eine lange Autofahrt. Trotzdem waren wir total auf Milford Sound gespannt.

Auf dem Weg checkten wir regelmäßig die Roadinspection und soweit sah es sehr schlecht aus. Der letzte Teil der Route war noch immer aufgrund des nebligen und schneereichen Wetters gesperrt. Wir hofften auf unserer ganzes Glück und fuhren die ganze Route weiter.  Zum Glück! Zwar hatte sich auf halber Strecke herausgestellt, dass die Route an dem Tag garantiert nicht mehr geöffnet wird, aber wir fuhren bis zur Absperrung weiter und konnten schon ein bisschen in die tolle Landschaft des Milford Sounds reinschnuppern und sogar die Mirrorlakes sehen. Wirklich schade, dass wir die Bootstour nicht machen konnten! 😓

DSC_0690.jpg

Wir drehten also wieder um und machten uns einen entspannten Abend. Mir ging es leider schon seit früh morgens nicht sehr gut, ich hatte Halsweh, Kopfschmerzen und dadurch etwas schlechte Laune… 😐
Am Abend wollten wir alle zusammen Queenstown unsicher machen – die Stadt ist bekannt für ihr aufregendes Nachtleben -, ich entschied mich aber lieber früher ins Bett zu gehen, um mich hoffentlich bis morgen gut zu erholen. Denn da stand etwas ganz schön krasses an…. 😋

Samstagmorgen splitteten wir uns alle auf: Anouk und Steffen gingen nochmal in die Stadt bzw. zum Shotover Jet, Laura und Sarah fuhren zur Nevis Swing und Hannah und ich bereiteten uns ganz aufgeregt auf die Canyon Swing vor!
Beide Swings sind Extrem-Schaukeln, die über einen Abgrund entlang schwingen. So aufregend! Der Unterscheid zwischen der Nevis und der Canon Swing ist im Grunde, dass Laura und Sarah sich sozusagen „nur“ auf einer Schaukel 300 bis 400 Meter lang über den Abgrund schwingen ließen wohingegen Hannah und ich neben dem „Schaukelelement“ noch davor einen 70 Meter freien Fall dazu hatten – wie bei einem Bungy! Beides auf jeden Fall nur für Adrenalinjunkies! 😆
AAAAH, der erste Adrenalinkick auf der Südinsel für uns alle an stand an und die Nerven lagen blank!
Ich hatte vorher noch ständig überlegt, ob ich einen Bungy machen sollte oder nicht. Ich war so hin- und hergerissen wegen den Risiken usw. … Die Swing erschien mir wie ein gutes Mittelding. Eine Schaukel über den Abgrund? Klingt echt cool und gibt ja auch einen richtig guten Kick. Doch dann erfuhr ich, dass es davor eigentlich wie ein Bungy ist: 70 Meter freier Fall direkt am Anfang. Ääääh, bitte was? Soviel zum Thema „vorher gut informieren“. 😂
Naja, zwar wollte ich mich sogar erst noch drücken, da es mir über Nacht schlechter ging als am Abend zuvor, aber es war eh zu spät, bezahlt war es schon, im Laufe des Tages ging es mir wieder besser und ich wollte das jetzt durchziehen! 💪🏼

Schon eine Stunde vorher meldeten wir uns im Ladenbüro an und schlugen dort unsere Zeit tot, denn der Sprung stand erst um 11:30 Uhr an: Wir schauten Videos und Bilder von Menschen, die von der Plattform in den Abgrund stürzen. Während ich super aufgeregt war, saß Hannah total entspannt neben mir und meinte nur „Also ich denk da gerade noch gar nicht drüber nach!“. Ich viel zu viel! 
Dann ging es los: Per Shuttle fuhren wir zum Canyon, wir wurden eingewiesen, angekleidet und dann sprangen wir reihenweise von der Klippe. 👀
Hannah und ich beschlossen den ersten Sprung zusammen als Tandem durchzustehen. Als wir schließlich am Abgrund standen machte ich einen entschlossenen Schritt nach vorne und hätte sofort runterspringen können, während Hannah dann diejenige war, die ganz aufgeregt und unsicher war, wie ich es zu Beginn gewesen bin. Als wir dann endlich bereit waren, redeten die zwei lustigen Mitarbeiter über ihre Goldfische und sonstige Erfahrungen mit Haustieren. Jaja, ganz lustig. 😂😂😂
Wir standen da und wollten endlich springen doch ohne OK ging ja nichts! Doch dann: AAAAAAAAAAH! – ok gut, der Schrei kam nicht wirklich von mir, sondern von Hannah. Bei mir kam einfach kein Ton heraus! Die Sekunde als wir den Schritt in den Abgrund machten, war die schlimmste, die hatte mir echt den Atem genommen.

Swing 02 - Small Multi

Einfach nur mega krass! So krass, dass wir beide es gleich nochmal machen wollten! Hannah und ich machten also direkt im Anschluss unseren zweiten Sprung. Diesmal jedoch nicht zusammen, sondern wie eigentlich von Anfang an geplant alleine und auf einem Stuhl sitzend. 😳
Hannah kippte zuerst in den Abgrund nachdem die Jungs ganz gemein mit ihr ein bisschen rumgekippelt haben – ich flog dafür relativ schnell. „Du hast so gehustet, ich dachte schon du stirbst! Da dachte ich, dass ich dich da direkt einfach in den Abgrund schubsen kann.“ 😆
Ich kann diese Swing nur empfehlen! Man muss wirklich über den eigenen Schatten springen, im wahrsten Sinne des Wortes! Und noch dazu: Das nenne ich Extremtherapie! Ich werde jetzt nie wieder kippeln! Für alle verzweifelten Eltern: Einfach das Kind auf diesen Stuhl setzen und in die Tiefe schubsen, hihi.

Die Videolinks zu beiden gekürzten Videos (Passwort: nzv16):
tandem front jump – https://vimeo.com/177995712
the chair – https://vimeo.com/177995713

Danach trafen wir uns alle in der Stadt wieder. Wir verabschiedeten uns am Flughafen von Steffen und wir Mädels machten uns auf in ein Restaurant für lecker Pizza zur Feier des Tages. Anschließend gingen wir noch clubben, wie mein Papa so gerne sagt ❤️, aber noch vor Zwölf sind wir auch schon wieder ins Hostel. Wir alle waren sehr müde und mir ging es eigentlich auch immer nicht sehr gut.😢

Am nächsten Tag machten wir uns wieder auf den Weg, um die Westküste zu erkunden!😏

xxxx

On top of the world / Wanaka and Roys Peak – South Island road trip Pt. 2 🗻💪🏼

Kia Ora, ihr Lieben!

Noch am selben Tag, Sonntag, machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Stopp: Wanaka. Wir kamen am Abend im Hostel an, kochten uns leckeres Essen und wollten eigentlich alle wieder, nach dem langen Tag und einer Runde Stadt Land Fluss, früh ins Bett gehen.
Doch dann kam wieder der Einfall: Lasst lieber noch den berühmten Lonely Tree bei dem klaren Sternenhimmel auch bei Nacht betrachten! Wir bzw. ein Teil unserer Gruppe packen uns wieder dick ein und fuhren fix zum Lonely Tree. Es war wieder echt kalt, aber der Ausblick auf den See mit dem Lonely Tree mittendrin war wunderschön.
Dann hüpften wir aber auch schnell ins Bett, denn am nächsten Tag war eine große Wanderung vorgesehen. 😳

DSC_0569.jpg

Lonely Tree bei Tag

Montagmorgen ging es nämlich wieder früh aus den Betten. Wir wappneten uns für den Tag mit einem großen Frühstück, einem dicken Lunchpaket, ordentlich viel Wasser und Tausends Schichten an Kleidung. Wir wollten zum berühmten Roys Peak hoch wandern und uns Wanaka von oben anschauen.
Bei Dunkelheit mit Taschenlampe starteten wir unseren Weg hinauf. Steffen hing uns Mädels schon nach 2 Minuten ab, haha. 😂 Wir hatten schon nach weiteren zehn Minuten wirklich zu kämpfen! Es war einfach so steil und es hörte nicht auf! Und das große Frühstück lag auch ganz schön im Magen… Nichtsdestotrotz liefen wir fleißig weiter mit ein paar kleineren Pausen dazwischen.
Nach ca. einer Stunde fing auch die Sonne an, sich langsam hinter den Bergen und den Wolken hervorzukämpfen. Zu Beginn hatten wir geplant bei Sonnenaufgang schon oben zu sein, aber hatten die Idee aufgrund der Kälte und dem frühen Aufstehen schnell wieder verworfen. Es war aber auch unheimlich schön den Sonnenaufgang mit der Wolkendecke auf dem Weg nach oben betrachten zu können! Er hat uns den Lauf nach oben auch ganz schön versüßt  und uns Entschuldigungen für „Fotopausen“ gegeben, hihi. 😄

IMG_2083

Sunrise

DSC_0394

Wir liefen eine weiteren Stunde und trafen auf die ersten, die schon wieder auf den Weg nach unten waren. Ganz neugierig und ganz guter Dinge fragen wir nach, wie lange es denn noch nach oben ist, soweit sah es gar nicht mehr aus und schließlich sind wir schon zwei Stunden gelaufen. Und ist der Walk zum Roys Peak nicht auch ungefähr zwei bis zweieinhalb Stunden lang, oder? … Pustekuchen! „Hmm, ihr habt jetzt vielleicht ungefähr die Hälfte geschafft, denke ich…“, meinte die freundliche Frau. „WAAAAAAAS?“. Das nahm uns eigentlich ganz schön die weitere Lust, aber umdrehen kam gar nicht in Frage und das Bild von der Aussicht dort oben hing uns immer noch im Kopf. Also, weiter ging’s! 💪🏼
Uns kamen viele weitere entgegen, die wieder auf dem Weg nach unten waren, und wir wurden auch schon von mehreren überholt, die aber auch wirklich mit einem ganz schönen Tempo hochgerannt sind, uiuiui. Zwei sind sogar hochgejoggt! (Einer von denen war sogar 14 Jahre alt, wie sich später herausstellte – verrückt!).

Und schließlich, nach dreieinhalb Stunden stupidem vor sich hin Laufen (in guter Gesellschaft sei wohl gesagt 😌) kamen wir oben an und wurden von der unglaublichen Aussicht (und Steffens ersten Kommentar: „Ich warte seit einer Stunde und 15 Minuten hier oben auf euch!“ 😄😄😄) erschlagen!
Wow, so hart der Weg hier hoch auch war, das war es umso mehr wert! Das Wetter hatte uns wirklich gute Dienste geleistet: Die Wolkendecke hatte sich aufgeklart und wir blickten auf den riesigen Lake Wanaka. Erst von hier oben konnte man das Ausmaß der Gebirgsketten sehen und die Größe vom See erfassen. Am liebsten wäre ich sofort zum Aussichtspunkt gerannt und hätte in das wunderschöne Panorama meine Freudensschreie losgelassen, aber wir mussten uns erstmal hinsetzen. Danach ging die Fotosession los:

Mount Roy 6.jpg

Roys Peak

Im Anschluss beschlossen Sarah, Steffen und ich eine weitere halbe Stunde den Berg etwas weiter hoch zu laufen und Mount Roy vollständig zu erklimmen. Diese Aussicht hat uns den Rest gegeben. WAHNSINN!

DSC_0565

Der Abstieg war um einiges härter als der Aufstieg, unsere Knie waren weich wie Pudding und schmerzten höllisch. Dafür konnte wir uns nach „nur“ zwei Stunden unten erleichtert und überglücklich ins Auto setzen. 😀
Wir fuhren nochmal ganz fix für den Rest der Gruppe zum Lonely Tree, gingen für das Abendessen einkaufen und entspannten uns nach einer heißen Dusche mit einem Film in den Fernsehraum vom Hostel. Aaaah, tat das gut! Steffen ging lieber noch eine Runde joggen, was uns mit offenen Mündern und langen Gesichtern dastehen ließ, oh man! Nach einer leckeren und wohlverdienten Pizza ging es, wie immer, früh ins Bett.

IMG_2114.jpg

Zu viel Nebel!

Den Dienstag wollten wir, trotz dem gemeinen Muskelkater in den Beinen, wieder fleißig nutzen. Zusammen mit zwei weiteren Deutschen, die wir am vorherigen Tag auf Roys Peak kennengelernt haben, zum Rob Roy Gletscher gewandert. Zumindest hatten wir das vor… Schon auf dem Weg mit dem Auto zum Walk war es erstmal ganz schön nass. Wir mussten mit dem Auto neun kleinere Bäche überqueren, die laut Informationscenter nur klein und unbedenklich sind. Doch die Nacht davor hat es ganz schön geschüttet. Aber kein Problem, alles machbar und auch ganz schön aufregend durch die Flüsse zu fahren (besonders da ich sogar am Steuer saß 😎)! Nur die Jungs waren etwas zögerlich, hihi (nicht da gute Auto!).
Doch als wir dort ankamen und eine halbe Stunde gelaufen sind, mussten wir auch schon wieder umdrehen. Der Regen wurde stärker und die Bedenken, dass die kleinen Bäche viel, viel größer werden auch. Außerdem war es sehr neblig, den Gletscher hätten wir wohl eh nicht gesehen… Deswegen ging es leider wieder zurück.
In Wanaka beschlossen wir zusammen eine leckere heiße Schokolade zu trinken, bevor wir den Tag ganz ungenutzt lassen und wir uns im Hostel wieder vor den Fernseher mit einem Film schmeißen. 😄

IMG_2120.jpg

Yum!

Den nächsten Tag, Mittwoch, konnten wir leider gar nicht für Outdoor-Aktivitäten nutzen. Das Wetter hat uns im Stich gelassen! Steffen und ich wollten eigentlich Skifahren gehen. Endlich wieder auf Skiern stehen, das wäre so toll gewesen, aber der große Schnee blieb bisher leider aus. Es hat den ganzen Tag auch nur geregnet und es war sehr stürmisch. Ein großes Sturmtief in der Größe von Australien schwebte über Neuseeland, da dachten wir uns lieber, das wir im Hostel bleiben und mal wieder ein paar Filme gucken (wir hatten ganz schön Glück – sonst keiner chillte mal den ganzen Tag im Hostel und wollte einen Film schauen, wir hatten den Raum für uns!). Lediglich für ein superleckeres Eis um die Ecke trauten wir uns mal raus. 😆

Leider mussten wir Wanaka dann am Donnerstag auch schon wieder verlassen. Wir gönnten uns eine lecker heiße Schokolade (fast die beste, die ich bisher hatte) aus dem Eisladen und machten uns auf die Socken nach Queenstown! ❤️

🚙🚙🚙