Halbzeit! – 6 Months Kiwipower 😳🌊🌿😎

Kia Ora, ihr Lieben!

„Wie sind die letzten Monate für euch vergangen? Schnell oder eher langsam?“. Diese Frage habe ich in letzter Zeit Freunde und Familie gestellt.
„Total schnell, ich kann es gar nicht glauben, wie die Zeit rennt!“.
Ich konnte es die ganze Zeit gar nicht wirklich sagen…. Ich fand sogar eher, die zeit verlief ganz normal bis langsam. Aber nachdem ich alles in diesem kleinen Text rückblickend betrachtet habe, war ich mir schließlich doch sicher. Die Zeit fliegt!

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Vor genau sechs Monaten bin ich nach 24 Stunden grausamer Flugzeit in Auckland aus dem Flugzeug gestiegen und habe das erste mal neuseeländischen Boden berührt.  Sechs Monate ist es her, dass ich zuletzt meine Familie im Arm hatte, Freunde geknuddelt, meine süßen Hundis fast zerdrückt und Sauerkraut, Schupfnudeln und Klöße gegessen habe! Sechs Monate! CRAZY! 

Es ist so komisch sich vorzustellen, dass all das wirklich ein halbes Jahr zurückliegt, aber es in einem halben Jahr eigentlich auch schon wieder auf mich wartet. Ich war und bin stetig in Kontakt mit meiner Familie und meinen Freunden und habe auch viele sehr gute Freunde hier gefunden, weswegen es sich daher gar nicht so lange anfühlt. Wahnsinn, wenn man sich vorstellt, dass der Kontakt früher nicht so leicht herzustellen war via Skype, Facebook, Whats App und Co.! Da ging alles nur per Post und dauerte mindestens drei bis vier Wochen!

Seit genau sechs Monaten bin ich also ein Au Pair in Neuseeland und ich kann eins nur sagen: Eine so erlebnis- und vor allem auch lehrreiche Zeit, wie ich sie noch nie hatte. Und eine ganz schön kostspielige, haha! 😝 Ich habe in einem halben Jahr noch nie so viel Geld auf den Kopf gehauen. Aber ich kann glücklich und stolz sagen: Das hat sich alles gelohnt! ❤️


Ich habe in einem selbstgebuddelten Sandloch mit heißem Wasser am Strand gesessen und bin auf dem stürmischen Meer entlang gepaddelt. Corormandel und Hot Water Beach
Ich hatte bei jedem Haka, dem ich zugeschaut habe, Tränen in den Augen, bin zwischen bunten, heißen Vulkanschlammlöchern hin- und hergewandert und war auf einem reißenden Fluss raften (und bin aus dem Boot gefallen). Rotorua
Ich stand ganz unentspannt auf einem Stand-Up Paddelbord und manchmal sogar auf einem Surfboard, habe in brühender Hitze einen Vulkan erklommen und habe den stillsten Schweigeminute meines Lebens erlebt. Auckland
Ich durfte Delfine in ihrer vollen Pracht im offenen Meer 10 meter von mir entfernt bewundern und habe zwei aufeinandertreffende Meere gesehen. Bay of Islands
Ich kuschelte mich eine Woche lang zusammen mit Travelbuddy Annika in ein winzigen Auto, bin in einer Gondel aus dem Himmel geschwungen (und habe mir dabei fast die Hose gemacht), konnte den ersten Sonnenaufgang der Welt erleben, habe die schwere (!) Prüfung zum Kiwiranger erfolgreich abgeschlossen und hatte die Ehre direkt neben einem See und dem Meer aufzuwachen. East Cape
Ich wurde in einem neuseeländischen Judoclub mit offenen Armen aufgenommen und konnte bei einem neuseeländischen Wettkampf drei Goldmedaillen abgesahnen. Christchurch
Ich bin durch eine Schlucht mit tausenden Glühwürmchen gepaddelt und habe für ein Wochenende mitten im Nirgendwo gehaust. Raglan
Ich war Gollum, Legolas und Frodo auf der Spur und habe den besten Kaffee meines Lebens getrunken. Wellington
Ich durfte spannende Rugbyspiele miterleben, war fast jeden Tag im Meer schwimmen und habe so viele neue Leute kennengelernt und Freunde gefunden! Auckland & Matapouri


Neben dem Reisen konnte ich mich auch schon nach ein, zwei Monaten mich gut in der Familie und dem Job einfinden. Eine tolle Art und Weise ein anderes Land, eine andere Kultur und Lebensweise kennenzulernen! Aber ich möchte nicht lügen, ich hatte neben vielen guten Tagen auch mehrere Downs. Vor allem nach einem halben Jahr wurde das Neue zur Selbstverständlichkeit und zum Alltäglichen, der Lebensstil wurde mit dem von  Zuhause verglichen und  kleinere oder auch größere Heimwehphasen kamen dazu. Und der Job raubt einem manchmal auch ganz schön die Nerven! 😲😆😆😆

Nichtsdestotrotz kann ich an diesem Punkt rückblickend sagen, dass es bisher schon eine tolle Zeit gewesen ist!!! Neuseeland ist schon ganz schön cool, hihi. 😎
Allzu sentimental möchte ich an dieser Stelle weiter jetzt auch gar nicht werden! 😄 Weitere sechs Monate warten auf mich! Drei davon als Au Pair und drei als kleiner Freigeist auf Reisen. Ich gebe zu: ich freue mich besonders auf den letzten, kleinen Part meines Neuseelanderlebnis… Wieder mal für sich sein, wieder mal etwas mehr selfish sein, mal wieder seinen eigenen Space haben (abgesehen davon, dass ich wahrscheinlich die letzten Monate in einem Hostel verbringen werde und mein Zimmer immer mit mindestens drei weiteren fremden Personen teilen werde, hmmm).

Das Buch Neuseeland ’16 ist noch nicht abgeschlossen! Es geht weiter, hehe!
Aber nochmal ein letztes Mal: Sechs Monate sind um, verrüüüüüüückt! 

xxxx

Viola

PS: Halbzeit – ganz passend zur EM! Genauso verrückt, was da abgeht! Island, wohoooo! Leider haben sie es nicht geschafft, aber gegen England haben sie ordentliches geleistet, find ich voll cool! Ich drücke unseren Lieblingsfußballern die Daumen ! 👍🏼 Ich gebe mein bestes, die Fußballspiele zu verfolgen (gar nicht so leicht hier, die Spiele laufen teilweise 4 Uhr morgens in der früh…).

 

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