beautiful Mt. Cook 🗻❤️ – SEE YOU LATER, North Island, HELLO South Island! 😎🌿

Kia Ora, ihr Lieben!

ENDLICH ging es für mich auf die Südinsel! 😍 Nach 6 Monaten auf der schon unglaublich schönen und atemberaubenden Nordinsel und einem kleinen Einblick in Christchurch im Mai durfte ich die nochmal viel schönere und überwältigende Südinsel mal etwas genauer erkunden – ich hatte dafür leider nur ungefähr zwei (viel zu kurze!) Wochen, aber ich habe so viel gesehen und so viel erlebt und vor allem mich super vom doch etwas stressigen und manchmal (ich bin ehrlich) einseitigen Au Pair Alltag erholt. Das tat unheimlich gut.😇

Samstagmorgen, dem 9.7., ging es samt fetten Gepäck und mit ganz viel Spannung zum Flughafen und in Richtung Christchurch. Kurz vor dem Flug habe ich dann schließlich den ersten Teil meiner Reisetruppe in Person kennengelernt: Hannah, Laura und Steffen. Wir kamen sofort super klar, aber wir hatten ja auch schon vorher geskypt und via Whats App geschrieben. 👍🏼

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Packen und Quetschen!

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Ausblick aus dem Auto – gigantischer und weitläufiger als auf der Nordinsel!

Im um einiges kälteren Christchurch hat uns die 5. im Bunde, Sarah, mit dem Mietauto abgeholt. Und dann ging der Trip auf der Südinsel endlich los! Naja, fast. 😆 Erstmal ging es Einkaufen und noch mehr Sachen in den Kofferraum stopfen und dann ging es ab Richtung Mt. Cook Nationalpark. Schon auf dem Weg dorthin wurden wir von der unglaubliche Kulisse im wahrsten Sinne des Wortes erschlagen: riesige Gebirgsketten mit Schnee bedeckt, giantische Seen, die so blau wahren wie der Himmel und ewig lang keine Häuser weit und breit.

Den ersten Stopp machten wir am Lake Tekapo und der berühmten „Church of the Good Shepherd“. Eine Idylle, die man in Worte kaum beschreiben kann und die auch das Bild nicht mal zur Hälfte einfangen konnte. Die Kirche ist ganz klein gehalten und total schlicht. Aber es ist die schönste Kirche, die ich jemals gesehen habe. Das Innere wird von von ganz wenigen Sitzbankreihen geschmückt und der Altar besteht im Grunde nur aus einem Sockel, auf dem ein Kreuz steht. Was aber für den gewissen Zauber sorgt, das ist die Aussicht auf den Lake Tekapo durch das Panoramafenster hinter dem kleinen Altar. Eine spontane Hochzeit in dieser Kirche? Ich wär dabei gewesen, hihi! 😜
Wir fuhren weiter, um nicht zu spät am Mt Cook Nationalpark anzukommen, aber wir mussten doch nochmal zwischendrein anhalten. Wir fuhren für fünf Dollar (was ja eigentlich der Knüller ist, aber – wie immer – es hat sich gelohnt!) einen kleinen Berg mit einem Observatorium hinauf und duften eine wunderschöne Aussicht auf Lake Tekapo von einem ganz anderen Winkel genießen und sogar weiter in die Ferne die „SkyMountainline“ betrachten. 😳

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Church of the Good Shepherd

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Lake Tekapo

Schließlich sind wir endlich in den Nationalpark gefahren. Dort gibt es ein kleines Village, die aber eigentlich nur aus Ferienhäusern, Appartements und einem einzigen Hostel besteht. Wirklich tiny!
Wir packten alles aus dem Auto und richteten uns in dem süßen Hostel ein. Es hat mich total an ein Skiferienhaus in Österreich oder Italien erinnert, und dazu noch die ganzen Berge mit dem Schnee obendrauf… Da habe ich ganz schön Lust auf Skifahren bekommen! Aber das sollte ja eh noch in Wanka anstehen. 😄
Es gab unser erstes gemeinsames Abendessen und dann entspannten wir etwas in unseren Betten. So eine lange Fahrt haut doch ganz schön rein, auch wenn man nur sitzt. Doch vor allem auf der Südinsel muss man mit viel Fahrerei rechnen, denn alles liegt sehr weit auseinander. Das wird einem manchmal auch wirklich zum Verhängnis, dazu in den späteren Beiträgen mehr!
Das Wetter war aber so gut, dass wir beschlossen haben ganz spät am Abend nochmal raus zu gehen und den Sternenhimmel vom anderen Ende der Welt zu betrachten. Denn in diesem Nationalpark wird an Lampen und Co. gespart und jeder Besucher wird darauf hingewiesen kaum Licht zu verwenden, um die Lichtverschmutzung gering zu halten. Tolle Sache, auch wenn es echt ganz schön dunkel war. Auckland ist immer wahnsinnig hell, daher war das eine tolle Abwechslung.
Brrrr, ganz schön mutig, dass wir uns mitten in der Nacht in die Kälte getraut haben! Die Finger und Zehen haben sich dann auch erstmal abgemeldet, aber was soll’s! Ich habe noch nie so deutlich die Milchstraße gesehen! Der Sternenhimmel war wirklich atemberaubend! Steffen, unser Fotograf, gab uns einige Tipps und Anweisungen, wie man die Kamera am besten Einstellt um diese Aussicht (einigermaßen) festzuhalten:

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Die Milchstraße – meine Kamera (Bildschirmhelligkeit ganz hoch stellen bitte!)

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Steffens Kameraufnahme

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❤️

Ganz motiviert und im Erkundungsfieber sind Steffen und ich am nächsten Sonntagmorgen raus in die Eiseskälte und Dunkelheit, um einen kleinen Lauf in früher Stunde zu absolvieren. Die Luft war so kalt und frisch, sie hat ganz schön in meinen Lungen gestochen, doch ohne Fleiß kein Preis! Wir joggten den noch vereisten und ganz einsamen Huka Valley Track zum Mt Cook entlang, den wir dann später am Tag noch zusammen mit den anderen gelaufen sind. Die ganzen 10 km habe ich leider nicht geschafft, ich bin einfach zu sehr aus dem Joggen raus (ich arbeite dran!), aber dennoch konnte ich einen Teil der Wahnsinnskulisse genießen!!!! Als wir am Mittag zusammen mit den anderen den Weg entspannt entlang liefen, konnte ich dann auch den ganzen wundervollen Rest des Tracks und am Ende auch Mt. Cook mit großen Augen betrachten. Wunderschön! 😀

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Mt. Cook – der höchste Berg Neuseelands (3724m)

Nach vier Stunden laufen ging es wieder ins Auto und weiter auf die einzige Straße, weit und breit. Verfahren kann man sich hier auf jeden Fall nicht! Wir fuhren am Lake Pukaki, der berühmt für seine intensive, blaue Farbe ist –  er ist wirklich echt total blau, mega krass – und an vielen weiteren tollen Gebirgsketten vorbei. Doch von denen erstmal genug in diesem Beitrag! (Ich liebe Berge)
Nächster Stopp:Wanaka!

🚙🚙🚙 – Day 1 & 2

 

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I am a tough girl! 💪🏼😎👍🏼

Kia Ora, ihr Lieben!

Ich bon ganz schön auf dem Sprung, deswegen fasse ich mich mal wirklich ganz schön kurz und lasse vor allem auch Bilder für sich sprechen! 😄

Am letzten Wochenende habe ich zusammen mit Annika und Charlie bei der Tough Guy and Gal Challenge teilgenommen. Das ist ein 6 km langer Mud Run mit ordentlich viel Action- und Schlammspaß:  Wir rannten, kriechen, hüpften (…) durch Schlammlöcher, dreckige Pfützen und über weitere unterschiedliche Hindernisse. Es war ein absoluter Spaß! Wir kleideten uns alle in Neon, das war das Motto von Au Pair Link und dann ging es ab! 😆
Danach hies es aber schrubben, schrubben, schrubben!

Nach eine kleinen großen Stärkung (lecker Nachos, Steak and Cheese Pie und Popcorn, hehe) ging es für mich weiter direkt zum Strand in Long Bay. Denn dort veranstaltete mein Judoverein einen Mid-winter swim im Meer. Urgh! 😳Was habe ich mir denn da eingebrockt! Mitten im Winter von Neuseeland ins 15°C kalte Meer springen?
Alles kein Problem für uns Judokas, der Großteil ist nach dem Gruppenfoto sofort ins Meer gesprintet, um es hinter sich zu bringen. Wir bleiben vielleicht 5 min drin, dann sprinteten wir auch schon wieder so schnell heraus, wie wir reingerannt sind, haha. 😝
Anschließend gab es leckere Kürbissuppe und maaaaaaassig Alkohol (Glühwein, Whiskey, Wodka, Rum,…) bei einem der Judokas. Wusste bis dahin gar nicht, dass die Kiwis ja wirklich richtige Trinker sind!!! 😮

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Thema: Superheros! (Ich hatte spontan natürlich kein Kostüm…)

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KALT!

Am Sonntag hieß es ein letztes Mal lecker Pommer essen gehen zusammen mit Annika und Charlie! Annikas Au Pair Zeit in Neuseeland endete heute und am Sonntag war unsere letzte Chance uns nochmal zu sehen… 😢😢😢
Bye Bye, gute reise mit deinen Eltern! ❤️

Das war es auch schon, denn jetzt mache ich mich auf die Socken. DIE SÜDINSEL WARTET AUF MICH, JUHU! Ich habe endlich wieder Urlaub, diesmal sogar zwei volle Wochen. Morgen früh fliege ich mit vier weiteren Au Pairs runter und wir starten unseren Trip in Christchurch. Ich muss jetzt mal endlich meine Sachen zu Ende packen, denn ich treffe mich mit Desi, die mich morgen zum Flughafen fährt. Man, man, man, ich bin ein richtige Packmuffel geworden….
Ich lasse von mir hören! 😎

xxxx

Viola

Halbzeit! – 6 Months Kiwipower 😳🌊🌿😎

Kia Ora, ihr Lieben!

„Wie sind die letzten Monate für euch vergangen? Schnell oder eher langsam?“. Diese Frage habe ich in letzter Zeit Freunde und Familie gestellt.
„Total schnell, ich kann es gar nicht glauben, wie die Zeit rennt!“.
Ich konnte es die ganze Zeit gar nicht wirklich sagen…. Ich fand sogar eher, die zeit verlief ganz normal bis langsam. Aber nachdem ich alles in diesem kleinen Text rückblickend betrachtet habe, war ich mir schließlich doch sicher. Die Zeit fliegt!

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Vor genau sechs Monaten bin ich nach 24 Stunden grausamer Flugzeit in Auckland aus dem Flugzeug gestiegen und habe das erste mal neuseeländischen Boden berührt.  Sechs Monate ist es her, dass ich zuletzt meine Familie im Arm hatte, Freunde geknuddelt, meine süßen Hundis fast zerdrückt und Sauerkraut, Schupfnudeln und Klöße gegessen habe! Sechs Monate! CRAZY! 

Es ist so komisch sich vorzustellen, dass all das wirklich ein halbes Jahr zurückliegt, aber es in einem halben Jahr eigentlich auch schon wieder auf mich wartet. Ich war und bin stetig in Kontakt mit meiner Familie und meinen Freunden und habe auch viele sehr gute Freunde hier gefunden, weswegen es sich daher gar nicht so lange anfühlt. Wahnsinn, wenn man sich vorstellt, dass der Kontakt früher nicht so leicht herzustellen war via Skype, Facebook, Whats App und Co.! Da ging alles nur per Post und dauerte mindestens drei bis vier Wochen!

Seit genau sechs Monaten bin ich also ein Au Pair in Neuseeland und ich kann eins nur sagen: Eine so erlebnis- und vor allem auch lehrreiche Zeit, wie ich sie noch nie hatte. Und eine ganz schön kostspielige, haha! 😝 Ich habe in einem halben Jahr noch nie so viel Geld auf den Kopf gehauen. Aber ich kann glücklich und stolz sagen: Das hat sich alles gelohnt! ❤️


Ich habe in einem selbstgebuddelten Sandloch mit heißem Wasser am Strand gesessen und bin auf dem stürmischen Meer entlang gepaddelt. Corormandel und Hot Water Beach
Ich hatte bei jedem Haka, dem ich zugeschaut habe, Tränen in den Augen, bin zwischen bunten, heißen Vulkanschlammlöchern hin- und hergewandert und war auf einem reißenden Fluss raften (und bin aus dem Boot gefallen). Rotorua
Ich stand ganz unentspannt auf einem Stand-Up Paddelbord und manchmal sogar auf einem Surfboard, habe in brühender Hitze einen Vulkan erklommen und habe den stillsten Schweigeminute meines Lebens erlebt. Auckland
Ich durfte Delfine in ihrer vollen Pracht im offenen Meer 10 meter von mir entfernt bewundern und habe zwei aufeinandertreffende Meere gesehen. Bay of Islands
Ich kuschelte mich eine Woche lang zusammen mit Travelbuddy Annika in ein winzigen Auto, bin in einer Gondel aus dem Himmel geschwungen (und habe mir dabei fast die Hose gemacht), konnte den ersten Sonnenaufgang der Welt erleben, habe die schwere (!) Prüfung zum Kiwiranger erfolgreich abgeschlossen und hatte die Ehre direkt neben einem See und dem Meer aufzuwachen. East Cape
Ich wurde in einem neuseeländischen Judoclub mit offenen Armen aufgenommen und konnte bei einem neuseeländischen Wettkampf drei Goldmedaillen abgesahnen. Christchurch
Ich bin durch eine Schlucht mit tausenden Glühwürmchen gepaddelt und habe für ein Wochenende mitten im Nirgendwo gehaust. Raglan
Ich war Gollum, Legolas und Frodo auf der Spur und habe den besten Kaffee meines Lebens getrunken. Wellington
Ich durfte spannende Rugbyspiele miterleben, war fast jeden Tag im Meer schwimmen und habe so viele neue Leute kennengelernt und Freunde gefunden! Auckland & Matapouri


Neben dem Reisen konnte ich mich auch schon nach ein, zwei Monaten mich gut in der Familie und dem Job einfinden. Eine tolle Art und Weise ein anderes Land, eine andere Kultur und Lebensweise kennenzulernen! Aber ich möchte nicht lügen, ich hatte neben vielen guten Tagen auch mehrere Downs. Vor allem nach einem halben Jahr wurde das Neue zur Selbstverständlichkeit und zum Alltäglichen, der Lebensstil wurde mit dem von  Zuhause verglichen und  kleinere oder auch größere Heimwehphasen kamen dazu. Und der Job raubt einem manchmal auch ganz schön die Nerven! 😲😆😆😆

Nichtsdestotrotz kann ich an diesem Punkt rückblickend sagen, dass es bisher schon eine tolle Zeit gewesen ist!!! Neuseeland ist schon ganz schön cool, hihi. 😎
Allzu sentimental möchte ich an dieser Stelle weiter jetzt auch gar nicht werden! 😄 Weitere sechs Monate warten auf mich! Drei davon als Au Pair und drei als kleiner Freigeist auf Reisen. Ich gebe zu: ich freue mich besonders auf den letzten, kleinen Part meines Neuseelanderlebnis… Wieder mal für sich sein, wieder mal etwas mehr selfish sein, mal wieder seinen eigenen Space haben (abgesehen davon, dass ich wahrscheinlich die letzten Monate in einem Hostel verbringen werde und mein Zimmer immer mit mindestens drei weiteren fremden Personen teilen werde, hmmm).

Das Buch Neuseeland ’16 ist noch nicht abgeschlossen! Es geht weiter, hehe!
Aber nochmal ein letztes Mal: Sechs Monate sind um, verrüüüüüüückt! 

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Viola

PS: Halbzeit – ganz passend zur EM! Genauso verrückt, was da abgeht! Island, wohoooo! Leider haben sie es nicht geschafft, aber gegen England haben sie ordentliches geleistet, find ich voll cool! Ich drücke unseren Lieblingsfußballern die Daumen ! 👍🏼 Ich gebe mein bestes, die Fußballspiele zu verfolgen (gar nicht so leicht hier, die Spiele laufen teilweise 4 Uhr morgens in der früh…).