Windy Wellington 💨💨💨

Kia Ora, ihr Lieben!

Endlich war es soweit, für Charlie, Annika und mich ging es in die Hauptstadt Neuseelands, von der unheimlich viele schwärmen: Wellington! 😆
Vom 4. bis 6.6. war mal wieder ein verlängertes Wochenende (YEAH!), welches wir unbedingt nutzen wollten. Da wir uns natürlich die billigsten Füge schnappen wollten, nutzten wir ein JetStar-Angebot und sind nach Absprache mit unseren Gasteltern schon am Freitag, dem 3.6. um 5 Uhr morgens losgeflogen. Mega cool, dass das geklappt hat! 👍🏼

Am Donnerstagabend machte ich mich also samt fettem Backpack auf in die Stadt, um bei Charlie und Annika zu schlafen. Meine Gastmutter hat sich mal wieder nicht eingekriegt, wie viel Gepäck ich denn für vier Tage mitnehme. „OMG, Viola! You are just staying for a couple of nights!“ Jaja! Den Fehler des sparsamen Packens (wenn es noch nicht nötig ist, wohl gemerkt) hab ich beim ersten Roadtrip gemacht! Man weiß in Neuseeland nie! 😨 Ich muss für alles gewappnet sein und vor allem habe ich gehört das Wellington ganz schön windig und unberechenbar (wie der Rest von Neuseeland) sein kann.

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Gepäck für 3 bis 4 Tage, hihi

Die lieben Gasteltern von Charlie haben uns zu einer unchristlichen Zeit am Flughafen abgesetzt. „Why are you actually flying so early to Wellington?“ fragte des Gastdad von Charlie. „We want to use the as much as possible of the day!“. „You do know that the shops open at 9?“ …. „Wer hatte nochmal den Flug so früh gebucht?“ Ich war es nicht, hihi! 😝 Aber gar nicht schlimm für uns, wir werden schon was finden was wir machen können und ab ging es in die Luft. Nach ca. einer Stunde kam es zur Landung, auf die wir ganz schön gespannt waren. Denn Wellington soll so windig sein, dass die Landungen manchmal ganz schön holprig und knifflig werden können. Unsere Ladung war aber einwandfrei, was uns irgendwie etwas enttäuscht, haha. 😃

 

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Auckland von oben 

Mit dem Bus ging es weiter in die Stadt. Mensch, das Wetter war bombastisch! Viele haben sich immer beschwert, dass Wellington einfach zu kalt, windig und regenreich sei. Aber wir haben ein Bombenwochenende abbekommen. 😎 Sonne weit und breit, nur kleine Wölkchen am Himmel. Vielleicht war das auch der Grund, warum wir schon auf dem Weg dorthin hin und weg waren von Wellington! Es ist eine hübsche Stadt, alles geordnet und dekoriert. Es ist irgendwie alles ein bisschen europäischer und mehr wie eine Kleinstadt aus Deutschland. Aber wir wollten uns nicht schon jetzt in Wellington verlieben, wir waren gerade Mal 10 Minuten im Bus! 😅
Wir suchten uns erstmal ein leckeres Plätzchen zum Frühstücken. Wir liefen zu einem sehr bekannten Café namens Fidel und gönnten uns einen leckeren Einstieg in unseren Trip.
Weiter ging es etwas durch die Stadt bummeln und es gefiel uns immer mehr. Fußgänger-Shopping Straße, künstlerische Skulpturen, bemalte Häuser. Das Zentrum von Wellington ist schon groß, aber zu Fuß gut zu erlaufen. Sowas mag ich sehr gerne, da ich es aus meiner Heimatstadt gewohnt bin. 😏In Auckland ist alles sehr zerstreut und nicht so Fußgängerfreundlich, wie ich finde. Man muss und kann vieles nur per Auto machen, was einen manchmal ganz schön an den Nerven nagt. Die ganze Stadtstruktur gefiel mir und auch den anderen in Wellington einfach besser und ließ einen wohl auch einfach etwas in Heimatserinnerungen schwelgen, hihi.😇

Doch wir hatten am ersten Tag (noch) einen knappen Zeitplan. Wir haben noch von Zuhause aus eine Movietour per Bus durch Wellington gebucht. Denn es ist nicht nur die Hauptstadt Neuseelands, sondern auch bekannt für die vielen Drehorte und die filmische Produktion von Herr der Ringe und dem Hobbit. Das mussten wir auf jeden Fall machen!

Die Tour war cool, wir sind zu den Orten gefahren, an denen bestimmte Szenen gedreht wurden und standen dadurch auf Stellen, wo die Stars mal gestanden haben, aaaaaaah!!! (Fan-Alert, hihi! Dabei bin ich nichtmal so mega der Herr der Ringe Fan anfangs gewesen). Ein bisschen viel für den Preis war es dennoch, denn man war zwar an der Orten, aber die ganzen Sets existieren ja schon lange nicht mehr, auch wenn man irgendwie gehofft hatte, dass man doch noch etwas davon entdecken kann. 😁 Stattdessen hat der Guide die Bilder während der Drehzeit des Films gezeigt als auch interessante Making Of’s erläutert, und erklärt. An sich also eine tolle Erfahrung. Besonders der Teil, bei dem wir uns als Gandalf und Legolas ausgeben durften (inklusive Zaubererstab und Pfeil und Bogen, mit offizieller Filmpose an den tatsächlichen Drehorten) hat uns besonders gut gefallen! 🙈

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Mittags mal ein Gandalf… (Gandlaf ist dort im Film tatsächlich lang gelaufen!)

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…und am Nachmittag ein Legolas! (Orlando Bloom stand auf diesem Stein!)

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How do you call a photograph of a Hobbit? – FRODOgraf!

 

Nach der Tour hat uns dann unser Host für das Wochenende abgeholt und wir haben den Abend entspannt ausklingen lassen. Charlie Gasteltern haben Verwandte in Wellington bei denen wir die Nächte verbringen durften. Super cool! Wir lagen zwar weiter außerhalb (Lower Hutt) vom Stadtzentrum, aber die Busverbindung war immer noch gut und die Hosts (Onkel und Tante) waren einfach klasse! Soviel Gastfreundschaft habe ich selten erlebt. Wir wurden hingefahren und abgeholt, wenn wir wo hinmussten, wir wurden bekocht, sie haben unsere Betten vorbereitet und uns so viel angeboten, das war Wahnsinn! ❤️ Sie waren bzw. sind so offen und freundlich, wirklich schön. Das hat uns unheimlich gefreut. Vor allem hat uns die Tante dann am nächsten Morgen angeboten, dass wir ihr Auto die nächsten Tage für unsere Stadterkundung nutzen dürfen, da sie es selber kaum verwendet. Woah! Wer bietet denn drei Mädels, die sie kaum bzw. eigentlich gar nicht kennen, ihr Auto für ein ganzes verlängertes Wochenende an??!! Keiner würde das in Deutschland machen. Und so war auch schon die Organisation von Busfahrplänen und Bustickets gespart, hihi. (Dafür ging die zeit und das Geld für die Parkplatzsuche und -zeit drauf). ☺️

Den Samstagmorgen sind wir, trotz vieler Pläne und Ideen, entspannt angegangen. Wir haben erstmal ausgeschlafen und haben uns ordentlich viel Zeit gelassen (was leider auch in den nächsten Tagen zu einer schlechten Angewohnheit wurde…). Nach einem leckeren Frühstück, wieder von den beiden zur Verfügung gestellt (so lieb!), sind wir auch schon wieder in die Stadt gehuscht, um dort zwei andere Freunde zu treffen, die auch das Wochenende in Wellington verbringen. Zusammen sind wir auf einem Saturdaymarket gegangen, auf dem es viele DIY-, Second-Hand- und Vintagekleidung/-objekte zu kaufen gab. Es gab so viele wahnsinnig schöne Sachen… Leider denkt man sich bei allem nur, dass es sich eh nicht lohnen würde es zu kaufen, da man es wahrscheinlich sowieso nicht nach Deutschland bekommt… Grrrr. 😳
Was wir uns aber gegönnt haben war natürlich Essen! Das ist ja bekanntlich sehr gut auf solchen Markets. Weiter ging es für uns alle dann wieder Mal in die Stadt. Und erneut haben wir viel zu viel Geld ausgegeben. Solche Städteurlaube (auch wenn es in Neuseeland ist) gibt an einfach zu viel Geld aus ! 😂
Danach sind wir weiter zum Weta-Workshop. Weta-Workshop ist ein neuseeländisches „Künstler“-Unternehmen, welches Dienstleistungen für Filmprojekte wie Design-Entwürfe, Makeup-Effekte, Requisiten, Kreaturen, Puppen, Miniaturen, Modelle und Großskulpturen anbietet. Besonders bekannt ist es an der Mitwirkung bei Herr der Ringe, der Hobbit und Avatar.
Dort haben wir eine Führung durch die Produktions- Kreativität- und Lagerräume (die meistens eh durchbilde waren) gemacht und WOW! Wir waren alle begeistert! Unglaublich, was man alles kreieren kann, was wirklich hergestellt wurde und keine Animation war, wie viel Arbeit hinter einem einzelnen Requisit ist, wie viele Tausende davon hergestellt werden und wie das ganze am Set vor allem auch abläuft. Wir haben so viele interessante Dinge darüber erfahren und so viele wahnsinnige Dinge gesehen: Handgefertigte Gesichter, dessen Gesichtsmuskeln per Kabel mit einer Fernbedingung verbunden sind, welche so präzise die Gesichtszüge bewegen kann. K. R. A. S. S. !
Ich kann nur jedem empfehlen der nach Wellington geht, dass er diese Tour auf jeden Fall machen sollte. Mich persönlich interessiert sowas aber auch wirklich sehr. 😄

Am Abend entschlossen wir uns ein großes Dinner zu gönnen. Und ich sag euch, wir haben es uns richtig gegönnt! Wir sind zu einem deutschen Restaurant namens „München“ gegangen und haben ordentlich reingehauen: eine Maß Bier, Brot mit Wurst, Leberkäse und Aufstrich, Brezeln mit Obatzter, Weißwurst, Sauerkraut, Spätzle, Knödel, Schwarzwälderkirschtorte usw. …. Natürlich haben wir uns alle zusammen in die einzelnen Gerichte geteilt, da hätte wir sonst niemals geschafft! Es war so lecker, aber Zuhause ist es ja bekanntlich eh einfach am besten!  😍

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Vorspeise ist schon verschlungen!

Zum Abschluss sind Charlie, Annika und ich noch in eine Bar und haben einen leckeren Cocktail getrunken. Dann sind wir aber auch schon wieder Heim, wir waren einfach müde, etas krank und nicht in Feierlaune (ich wurde von Odile dafür aber angeschnauzt, schließlich sei Wellington DIE Partystadt! Ups!). 😲

Sonntagmorgen haben wir, trotz Wecker, länger geschlafen und uns viel Zeit gelassen. Man, das Wochenende waren wir echt faul!
Zu dritt sind wir wieder per Auto in die Stadt und hoch auf den Mount Victoria. Eine wunderschöne Aussicht von dort oben! Aber wir waren immer noch nicht ganz wach und einfach so faul, wir waren nicht so in Erkundungs- und Laufmodus, haha. Das passiert, wenn man ein Auto zur Verfügung hat. Shame on us! Daher sind wir relativ fix auch wieder runtergefahren, weiter zum berühmten Wellington-Zeichen, dass wie das weltbekannte Hollywood-Zeichen in den Bergen hängt. Zwar nicht so pompös und riesig, aber dennoch ganz schön cool. Eine Fotosession musste daher einfach eingelegt werden! 😌

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Nachdem wir wieder tausend Fotos auf der Kamera hatten sind wir mit der berühmten Cable Car von Wellington gefahren. War so jetzt eigentlich nichts besonderes. Wir sind einen Berg hochgefahren, etwas im Botanischen Garten spazieren gegangen, den wir erst gar nicht finden konnten (aber nur kurz, wir waren doch so faul…) und haben eine echt leckere heiße Schokolade genossen.
Dann ging es auch schon wieder Heim, denn wir wollten uns bei unseren Hosts bedanken, indem wir für sie was kochen. Auf der Speisekarte stand Salat mit leckerem Dressing und Sonnenblumenkernen zur Vorspeise, Hähnchen in Paprikacremesoße und Semmelknödel  (❤️❤️❤️) zum Hauptgang und ein leckeres Himbeerjoghurtdessert zum Nachtisch. Das war super lecker und hat unseren Gastgebern auch sehr gut gefallen!  😎

Am letzten Tag, Montag, haben wir uns schon eher aus dem Bett schleppen können. Diesmal hatten wir aber auch einen Grund dafür: Sachen packen und ab ins Te Papa Museum, ein riesengroßes Gebäude, voll mit Ausstellungen über Maori, dem Weltkrieg, Neuseelands Natur und vieles mehr. Wirklich riesig, dieses Museum!
Unsere Hosts haben uns total lieb zum Museum gebracht und wollten uns dann auch zum Flughafen fahren, richtig lieb! Also spurteten wir uns Museum und genossen ca. 2 bis 3 Stunden einen wahnsinnigen Informationswall bis wir dann fast schon erschöpft aus dem Museum raus sind, um abschließend noch einen Kaffee gemeinsam zu trinken. Wir haben nichtmal ein Viertel des ganzes Museums besichtigt, und wir sind am Ende nur noch durchgerannt, weil es so viel auf einmal war. Das Museum ist wirklich klasse, es gibt so viel tolles zu sehen und auch zum ausprobieren (ich habe eine Erdbeben erlebt!), aber an einem Tag, das geht gar nicht. Aber ein Grund zurück zu kommen!  😎

Dann ging es leider auch schon wieder Heim nach Auckland. Die Hosts brachten uns zum Flughafen, wir schütteten unseren Dank aus und verabschiedeten uns.
Unser Flug hatte leider Verspätung, was mich etwas in Schwierigkeiten brachte. Denn es fährt nicht immer ein Bus hoch zu mir… Zum Glück hat uns Charlies Gastmutter wieder abgeholt und sie konnte mich noch rechtzeitig beim Bus absetzen. Puh! Die Nacht am Flughafen zu verbringen wäre nicht gerade ein schöner Abschluss gewesen, haha.

Wellington hat mir wirklich unglaublich gut gefallen und den anderen Mädels auch! Vielleicht hatten wir wirklich Glück und haben den Normalzustand des Wetters in Wellington nicht erlebt. Aber auch an sich von der Stadtstruktur und der Atmosphäre war ich sehr begeistert! 🙂 Ich komme wieder (und gebe hoffentlich nicht zu viel Geld aus)!

xxxx
Viola

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Veröffentlicht in: News

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