„Oh my God, look at that view!!!“
„I’d rather say we are in the view.“

-Angel to me at Shakespeare Beach, while swimming in the sea

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Barfuß ist’s halt gemütlicher! 😄👣

Kia Ora, ihr Lieben!

Ich kann es kaum glauben, aber fast zwei Monate bin ich jetzt schon in Neuseeland! 😳
Der Januar ist irgendwie normal schnell oder langsam vergangen, der Februar dagegen rast umso schneller dem Ende zu! Erst heute realisierte Ich: „Was? Heute ist schon der 24.?“

Das mag unter anderem vielleicht daran liegen, dass meine letzten zwei Wochen einfach toll waren. 😆 Alles ging glatt und ich habe unglaublich viel erlebt in Bezug auf mein Au Pair Dasein. Ich habe mich in einen guten Rhythmus eingefunden. Die Kinder waren gut drauf, Noah und ich haben unheimlich viele neue Leute (zum Spielen und Quatschen 😏) kennengelernt und sind auch insgesamt viel und gern vormittags unterwegs zu Playgroups und Playdates. Außerdem habe ich spontan an einem Kreativwettbewerb mit den eigenen Gastkindern (Thema: Die Sommerferien in einem selbstgebastelten Kunstwerk darstellen) von meiner Organisation Au Pair Link teilgenommen und glatt gewonnen! Sowas von cool! Wir haben ein fettes Paket mit Bastel und Malzubehör abgestaubt. Das gab mir und der Familie einen richtigen positiven Booster! 💪🏼😁

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Angel und der Rest der Familie war so happy!

Des Weiteren habe ich mich bei einem anderen Wassersport ausprobiert: Stand-Up Paddeln! Ist im Grunde wie surfen, nur anders! Man steht ruhig auf dem Board und paddelt im stehen einfach vor sich hin. Macht total Spaß, auch wenn es irgendwie lahm klingt. Aber es haut auch ganz schön rein! Man muss dauerhaft die Balance halten und leicht gebeugt stehen. Schon nach fünf kurzen Minuten fangen die Beine an zu zittern!
Wir haben das Event zusammen mit BlueVoluntours durchgeführt, einer Organisation, die Wassersport und Naturexpeditionen mit Strand- und Meererhaltung (so nenne ich das mal :D) verbindet. Deswegen haben wir danach noch gemeinsam Müll am Strand aufgesammelt. An sich eine tolle Idee, aber wirklich Lust hatte keiner. 😀
Ein süßes Video zum Stand-Up Paddeln findet ihr hier:
https://vimeo.com/156190193

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Und ansonsten lebe ich mich gut im Kiwiland ein. Die ein oder anderen Dinge sind schon Alltag für mich, habe ich mir angewöhnt oder einfach nur lieben gelernt:

  • Barfuß überall hingehen: Naja, so wirklich überall Barfuß hingehen tue ich jetzt (noch 😆) nicht. Im Supermarkt und beim Kinderabholen finde ich es einfach noch zu komisch! Aber Autofahren und kurze Strecken laufe ich gerne barfuß, da es einfach angenehm ist. Vor allem das Autofahren geht echt super ohne Schuhe! 😎
    Und das Gute ist: keiner wird blöd angegafft von wegen „Oh, voll der Penner“, sondern es ist hier das normalste auf der Welt! Deutschland, diese Lockerheit kannst du auch mal gebrauchen! 😃😃😃
  • Marmite ist einfach nur SUPERLECKER! Anfangs noch mit Mischgefühlen betrachtet und gekostet, schmachte ich es nur noch an und schmiere mir doch zur Zeit öfters mal (zu oft) ein Marmite Sandwich. ❤️ Kein Wunder, dass ich mich über die langsame Gewichtszunahme beschwere, haha. 😄
  • komische Geschmackszusammenstellungen: Marmiet ist ja schon was besonderes für sich, aber es geht noch krasser. Spaghetti auf Toast, frittiertes Eis, Marmitetoast mit Käse überbacken, Burger mit Roter Beete oder Ananas und noch so viel mehr. Also manches ist echt verrückt hier! (Wobei die Rote Beete auf dem Burger echt lecker ist!) Manches will ich gar nicht erst probieren, anderes wiederum…. naja, ich habe es versucht, aber ist nicht so meins. 😄 Aber was beschwere ich mich! Ich liebe ja Marmeladenbrot mit Quark und einem weichgekochten Ei obendrauf. 😁😁😁😂
  • Egal wo man lang läuft, wer es ist, ob bekannt, unbekannt, jung, alt: Ein freundliches Lächeln, ein „Hi“, manchmal sogar ein „How are you“ kriegt man immer. Meistens endet es sogar in einem 30-minütigen, freundlichen Gespräch am Strand mit einer älteren Dame (mit Hund, er war ja so süß! 😍). Die menschen hier sind einfach total gut gelaunt, immer freundlich und höflich (Ausnahmen bestätigen die Regel –> diese eine Mutter, die mit mir vor der Schule wartet, ignoriert mich dauerhaft und wirft mir nur böse Blicke zu, wer weiß warum 😦 ).
    Nur mit diesem blöden „How are you“ komme ich nicht zurecht. 😕 Was antwortet man denn jedes Mal darauf? (Glaubt mir, irgendwann wird es komisch „And you?“ zu fragen…)
  • FLEISCH! Jeden Abend gibt es irgendetwas mit Fleisch. So wirklich lieben gelernt habe ich es nicht, mir ist es manchmal einfach zu viel. 😟 Aber so ist das hier in Neuseeland, Fleisch ist ihr wirklich ein Grundnahrungsmittel…
  • Das Wetter spinnt einfach. Sonne, Wolken, Regen, Sonne, Wind, Regen, Wind, Sonne, Wolken. An einem Tag. Was zieht man denn da an?? 😂 Mittlerweile ziehe ich mich wirklich alle drei Stunden um, weil die lange Hose doch zu heiß wird. Was die Kiwis dazu sagen? Four seasons in one day. 😳
    Keine Frage, das Wetter hier ist im Gegensatz zu Deutschland einfach bombastisch, aber das geht schon echt auf den Keks. 😡😄
  • Kinder dürfen im Supermarkt kostenlos Früchte essen! Einfach den Kindern eine Banane oder einen Apfel in die Hand drücke und sie sind beim Einkaufen beschäftigt. Schade, dass ich nicht mehr als Kind durchgehe… 😁

Woran ich mich immer noch nicht gewöhnen kann, das ist diese Strandnähe! Es geht immer noch nicht so ganz in meinem Kopf, dass ich direkt neben tausenden Stränden wohne und jederzeit ins Wasser springen kann. Wenn ich die Kinde zur Schule fahre, sehe ich zu jeder Seite die blaue Weite des Meeres und es ist einfach nur atemberaubend. 😍 Jedes Mal muss ich einfach nur ganz glücklich vor mich hingrinsen, wenn ich in meine Straße einbiege und diese Unendlichkeit betrachte. 😁 Wahnsinn, dass das Meer so eine Wirkung auf einen haben kann, haha 😄. Mal sehen, wann ich das irgendwann gar nicht mehr wahrnehme und nicht mehr so oft im Meer schwimmen gehe…

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Shakespear Reserve Beach

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Manly Beach


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Viola

PS:
My new favourite Products:

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„Hä, hatten wir nicht was anderes gebucht?“ – Roadtrip Nr. 2: Rotorua

Kia Ora, ihr Lieben!

Letztes Wochenende (5.2. bis 8.2.) ging es auf meinen zweiten Roadtripwieder zusammen mit Annika und Charlie. Relativ spontan ging es nach Rotorua, dem kulturellen Maori-Zentrum in Neuseeland. 💪🏼

Wieder mal mit fetten Gepäck für so wenig Tage und Mietauto ging es 2,5 h lang auf kurvigen und hügeligen Straßen nach Rotorua zu unserem Hostel. Wir waren ziemlich gespannt, da wir noch nie vorher in einem Hostel geschlafen haben, waren aber guter Dinge. 👍🏼
Natürlich war Rush Hour in Auckland und kamen daher ziemlich verspätet und in tiefster Nacht in Rotorua an. Dass wir in Rotorua sind haben wir nicht am Ortsschild erkannt, sondern am plötzlichen Gestank, der uns in der letzten viertel Stunde entgegenkam. 😂

Super spät im Hostel wurden wir zu unserem Zimmer gebracht und staunten nicht schlecht, als wir in unserem Zimmer plötzlich einen Jungen im gegenüberliegenden Bett schlafen sahen. „Hä, hatten wir nicht ein Mädchenzimmer gebucht?“, das haben wir uns alle drei in dem Moment gefragt. Ich checkte nochmal kurz meine Mails und Tatsache: Mixed Dorm, 6 beds. 😳 Wir waren davon überzeugt, dass wir ein Mädchennamen gebucht haben! Aber alles halb so wild, der Junge war super nett, wir konnten uns damit arrangieren und die anderen Betten waren alles Mädels. Es war nur ein kleiner Schock nach einer so langen und anstrengenden Autofahrt. 😅

Freitag Morgen ging es sofort mit Action los: White Water Rafting Stufe 5. Ich sicherte mir einen Platz ganz vorne (hihi) und schon ging los. Wir paddelten eine Stunde auf reißenden Strömungen, bewunderten die unglaubliche Natur und stürzten zwei Wasserfälle (einer davon 7 Meter hoch!) hinunter. Der 7-Meter Wasserfall hatte es ganz schön in sich und da bin ich direkt aus dem Schlauchboot gefallen. Als einzige! 😆😆😆

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Entspannt ging es weiter zu einen der vielen freien und nicht schädlichen Hot Springs in der Gegend, wir haben uns den von Wai-o-tapu rausgesucht. Mindestens eine Stunde, wenn nicht sogar länger, saßen wir in einem kleinen Bereich, wo zwei Strömungen (heiß und kalt) aufeinandertreffen und damit ein super angenehmes „Bad“ entsteht. Aaaah, war das schön! Aber Achtung: Nicht untertauchen! Ansonsten kriecht irgendwie so eine Amöbe oder sowas durch die Nase in den Gehirn und dann stirbst du (in 3 von 5 Fällen oder so). Aber das reicht ja schon… 
Plötzlich fing es an zu regnen  und anstatt sich zu darüber zu ärgern freuten wir uns sogar ziemlich! Das fühlte sich faszinierend an, wir genossen ein heißes Bad mit kaltem Regen zur Abkühlung von oben. 😏

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Lady Knox Geysir

Ganz spontan beschlossen wir in das Wonderland von Wai-o-tapu, ein Bereich mit bunter vulkanischer Aktivität, zu gehen! Umgeben von brodelnden Schlammlöchern und Höhlen, etlichen Geysiren und faszinierenden verschiedenen Farbspielen aufgrund Mineraler Salze brühten wir selber vor uns hin, da es einfach so heiß war. Obwohl nicht mal die Sonne schien! Und es hat gestunken… nach, ich zitiere Charlie: „eklige Schwefelstinkeeierpupskotze“. Trifft es ganz gut, haha.

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Devils Pool

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Champagne Pool

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Sonntag beschlossen wir einen Walk im Redwood zu machen, ein super schöner Wald (Wald klingt so standardmäßig und deutsch, dabei war er so exotisch 😅) mit unglaublicher Natur. Natürlich ging es bergauf, bergab, bergauf, bergab… Zur Abkühlung fuhren wir weiter zum Blue Lake (Lake Tikitapu) und während die anderen zwei ein Sonnenbad nahmen bin ich in den See gehüpft und habe die Aussicht und das Wasser genossen. Ich muss einfach immer in jedes Wasser reingehen, wenn wir schonmal da sind! 😀

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Redwoods

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Lake Tikitapu

Abends kam dann das Highlight des ganzen Trips! Wir haben eine Tour durch das berühmte Tamaki Maori Village gebucht. Mit gemäßigten Erwartungen (wir haben uns das unheimlich touristisch vorgestellt), aber doch sehr aufgeregt ging es in den Bus, wo wir als erstes von einer super sympathischen Maori zum Dorf gefahren wurden und mit ihr gequatscht haben. 😄
Wir wurden ganz im maorischen Stil begrüßt und wurden durch das Dorf geführt.

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Etwas enttäuscht waren wir, als die Männer aufgerufen wurden den berühmten Maori-Tanz, den Haka, zu lernen. Den Frauen blieb das verwehrt (wir durften mit sogenannten Poys tanzen, sah aber auch echt cool aus), aber nachdem wir alle ein Foto mit den Maorikriegern einheimsen konnten, waren wir alle wieder bei guter Laune, hihi. 😏
Mein persönlicher Höhepunkt war die Endaufführung der maorischen Frauen und Männer. Zusammen tanzten und sangen sie und es war einfach nur atemberaubend schön. Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wir waren einfach nur Baff. So kraftvoll und mit so viel Liebe. Und atürlich weiterer Höhepunkt: das traditionelle Maoridinner, das Hangi. Wir konnten uns danach nicht mehr bewegen, so oft haben wir nachgeholt, haha. 😄😄😄

Nach dem Ausflug sind wir mit zwei Schweizern, die auch in Tamaki dabei waren, in eine Bar gegangen und haben einfach nur gequatscht, als auf einmal 12 Uhr die Bar zu machen wollte. Daran ist man als Deutsche ja gar nicht gewohnt! 😳 Plötzlich gabelte uns dann ein neuseeländisches junges Teeniepaar auf (oh Gott, waren die aufgedreht) und sie führten uns in DEN angesagtesten Club Rotoruas!!! 👀 Naja, wirklich was los war jetzt nichts, aber immerhin hatte der noch offen und wir konnten uns entspannt auf die Terrasse setzen bis wir dann um 1:30 aus dem Club geworfen wurde, da auch der endlich schließen wollte. Das kam uns recht, wir fielen müde ins Bett und haben erstmal schön ausgeschlafen! 😅

Montag brachen wir schon in Richtung Auckland auf, da wir einfach super müde und fertig waren. Zwei Wocheneden hintereinander so viel Reisen plus 9 Stunden Arbeit pro Tag, das haut schon rein. Wir machten noch einen Stopp in Tauranga, einer hübschen Küstenstadt mit vielen schönen Stränden und trafen uns mit Mareike (die wir auch schon letzte Woche getroffen haben), die dort als Au Pair lebt.
Nach zwei Stunden weiterer Autofahrt plus anderthalb Stunden Busfahrt war ich dann schließlich Zuhause! 😎

Kommendes Wochenende wird ruhiger, ich übernachte das Wochenende bei Charlie und wir gehen zum Stand-Up-Paddeling. Das Wochenende darauf bin ich endlich mal Zuhause bei meiner Gastfamilie, da muss ja auch mal wieder sein und kommt mir ganz recht. 😌

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Viola

PS: ICH LIEBE MARMITE!

 

first Roadtrip: Coromandel 😎🚗🌊☀️

Kia Ora, ihr Lieben!

Letztes Wochenende war ich auf meinem ersten Roadtrip, zusammen mit Charlie und Annika. Sie sind auch zwei Au Pairs, die über die Organisation Au Pair Link hier sind. Während den Orientationdays haben wir uns kennengelernt und im Laufe der Wochen gemeinsam beschlossen über das verlängerte Wochenende etwas zu planen. 👍🏼

Es ging für uns nach Coromandel, ca. zweieinhalb Stunden von Auckland entfernt. In und bei Coromandel gibt es unheimlich viel zu machen und zu sehen und ist eins der beliebtesten Reiseorte dank der berühmten Cathedral Cove und dem Hot Water Beach. Da mussten wir natürlich auch unbedingt hin!
Da alle Hostels dank einem, wie sich später herausstellte, Festival ausgebucht waren, suchten wir uns über AirBnB eine gemütliche Unterkunft für die drei Nächte am Wochenende. Wir kamen bei einem super lieben, älteren Ehepaar in Whitianga (ca. eine halbe bis Dreiviertel Stunde von Coromandel) unter.
Mit einem Mietwagen ging es für uns also am späten Freitagnachmittag los in Richtung Coromandel.

Auf der Hinfahrt bekamen wir plötzlich so einen Riesen Hunger, dass wir wo anhalten und was essen wollten… Aber überall war nur Natur, nachdem wir den Highway verlassen hatten! Kein Dorf oder Ort weit und breit. Manchmal war mitten im Nirgendwo mal eine kleine Bude aber die war ganz leer, denn in Neuseeland macht teilweise schon alles ab 5 pm zu, grrrr. Schließlich kam endlich ein kleiner Ort und wir sind sofort aus dem Auto gesprungen und zum Fish’n’Chips Laden gelaufen und uns mit dem labbrigen Essen die Bäuche vollgeschlagen (war nicht so der Knaller). 😷
Um 10:30 Uhr abends kamen wir schließlich an und richteten uns in unseren Zimmern ein und quatschen noch etwa mit dem Ehepaar bis wir endlich ins Bett gegangen sind. Die Woche mit den Kinder haut doch immer ganz schön rein und man ist ziemlich erschöpft.

Samstag fuhren wir direkt in die Stadt Coromandel, um mit der Railway (selbstgebaut von einem Neuseeländer) durch die atemberaubende Natur zu fahren und die unglaubliche Aussicht zu genießen. 😍

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Danach fuhren wir zum New Chum Beach, einer der schönsten Top 10 Strände in NZ. Er ist nur zu Fuß über eine ganz schön anspruchsvolle Gesteinsküste und einen hübschen, aber bergigen Naturweg erreichbar. Nachdem wir 30 Minuten mit Flip Flops (klar was sonst 😂) dort lang gekraxelt sind erreichten wir den atemberaubenden Strand! Wie in der Karibik! Weißer Strand, blaues, glasklares Wasser, meterhohe Wellen, strahlender Sonnenschein. Bisher mein Lieblingsstrand! ❤️❤️❤️

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New Chum Beach :))

Abends gingen wir zum berühmten Hot Water Beach. Der Hot Water Beach ist ein Abschnitt eines größeren Strandes, bei dem man mit einer Schaufel Löcher in den Sand graben kann und sich dann in sein Loch setzen kann, aus dem Thermalwasser ausgetreten ist. Denn zwei Kilometer unter der Erdoberfläche befindet sich eine Gesteinsschicht, die 170°C heiß ist, die sich auf die vulkanische Aktivität in diesem Bereich vor einigen Millionen Jahren zurückführen lässt. Krass oder?
Natürlich hatten wir keine Schaufeln dabei, aber wir haben ganz nett eine andere kleine Truppe gefragt, ob wir uns nicht die Schaufeln ausleihen dürfen. Und plötzlich stellt sich heraus, dass zwei von denen deutsche Backpacker sind und eine Weltreise machen. Überall Deutsche hier, haha. 😄 Da haben wir deren Sandkuhle gleich mal erweitert und uns zu ihnen in unser selfmade Spa gesetzt, hehe.
Es war soooo schön, es war nicht allzu viel los, die Sonne war dabei unterzugehen und man konnte schon eine leichte Rötung im Himmel erkennen. Traumhaft! Leider kam aber schon schnell wieder die „high tide“ und dann war der Spaß vorbei. Denn bei Flut ist der Strand nicht begehbar.

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So sieht das ungefähr aus – alles gebuddelt per Schaufel 

Sonntag war das Highlight! Es ging Kayak fahren! Wir starteten am Hahai Beach und
steuerten Richtung Cathedral Cove, vorbei an kleinen Miniinseln, Gesteinsbrocken,
Möwen und durch einen Gesteinsbogen mitten im Meer. Leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite, denn es war sehr stürmisch und die Sonne hatte sich verzogen. Aber
dadurch wurde es nur noch abenteuerlicher 😏💪🏼.
Bei der Cathedral Cove angekommen (die entweder zu Fuß oder per Kayak erreichbar ist) bereitete unser süßer Instructor (hrhrhr) einen Kaffe oder Kakao und Kekse zurecht und wir konnten die Cathedral Cove besichtigen

In der Menschenmenge (die ja sogar aufgrund des nicht so guten Wetters eh schon kleiner war als sonst) versuchten wir natürlich eines der typischen Cathedral Cove Bilder zu machen und hatten einen kleinen Erfolg! 😀

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Cathedral Cove 

 
Das Kayak fahren hat mir so viel Spaß gemacht, ich werde das auf jeden Fall noch häufiger hier in Neuseeland machen. 😎
Weiter ging zu einem Wasserfall in Waiau, mitten im Nirgendwo! Wir fuhren mindesten 45 Minuten eine extrem kurvige Straße (wobei alle Straßen total kurvig waren), aber es hat sich gelohnt. Trotz des feuchten, ekligen Wetters beschlossen Mareike und Bonny, zwei weitere Au Pairs von den Orientationdays, die am Nachmittag zu uns gestoßen sind, beim Wasserfall schwimmen zu gehen!
Abends haben wir uns ein leckeres Toastdinner am Hafen von Whitianga gegönnt und sind dann noch ein Bier trinken gegangen. 🙂

Den Montag haben wir dazu genutzt einfach nochmal auszuschlafen, zu packen und die Cathedral Cove nochmal zu Fuß anzuschauen. Per Anhalter fuhren wir einen riesigen Berg zu den Parkplätzen hoch, da wir dort keinen Parkplatz gefunden hatten. Oben angekommen war plötzlich alles frei… Egal, wir machten uns auf dem Weg, wieder mal in Flip Flops (bzw. sogenannte Jandals) und wanderten ganze 30 Minuten einen steinigen endlosen Weg zur Cove. Endlich dort angekommen haben wir eine Kayaktruppe gesehen und unseren Instructor vom vorherigen Tag. 😏😏😏 Den haben wir von weitem direkt mal wieder abgecheckt, haha. 😄

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„2 scoops“, please.

Wir haben uns danach erstmals in fettes Eis gegönnt bei Maddens Ice Cream. Ein total süßer, niedlicher Eisladen! Super leckere Eissorten, riesige Portionen und einfach nur crazy. Die Burger waren dort auch super, die haben wir uns die Tage davor gegönnt. 😍

Heute geht es mit den zweien auch schon zum nächsten Trip, denn es ist schon wieder ein verlängertes Wochenende. Diesmal geht es nach Rotorua, die Maoristadt in Neuseeland. 😃

 

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Viola

PS: Mehr Bilder folgen noch.